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Phoenix Hagen

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Phoenix Hagen
Gegründet 2004
Halle Ischelandhalle
(3145 Plätze)
Website phoenix-hagen.de
Geschäftsführer Martin Schmidt<ref>Impressum der Vereinswebsite</ref>
Trainer Chris Harris
Liga 2. Bundesliga ProA Herren
  NBBL U 19
JBBL U 16
Farben Gelb / Weiß / Blau
Datei:Krollmann Arena Hagen.jpg
Die Krollmann Arena, Spielstätte von Phoenix Hagen

Phoenix Hagen ist ein deutscher Basketballklub aus Hagen, der im Jahre 2004 aus der Zweitligamannschaft der BG DEK/Fichte Hagen (genannt BG Hagen) hervorging.

Die Phoenix Hagen GmbH hatte bis auf Weiteres die Lizenz von BG Hagen für die 2. Basketball-Bundesliga Pro A gemietet. Die Anfang 2015 neu gegründete Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA ist seit der Saison 2015/16 für den Spielbetrieb verantwortlich. Phoenix Hagen ist nicht – wie bisweilen behauptet – der Nachfolgeverein von Brandt Hagen. Der Nachfolgeverein von Brandt Hagen war der BBV Hagen.

Die Mannschaft setzte sich in den Anfangsjahren in erster Linie aus in der Region aufgewachsenen Spielern zusammen, was im Gegensatz zu den meisten Profivereinen im deutschen Basketball stand. Später bestand der Kader allerdings, wie bei den meisten Erstligamannschaften, zu großen Teilen aus amerikanischen Spielern. Ab 2009 spielte die Mannschaft in der Basketball-Bundesliga. Im Oktober 2016 meldete Phoenix Insolvenz an, im Folgemonat wurde der Mannschaft seitens der Bundesliga-Leitung die Lizenz entzogen. Seit der Saison 2017/18 geht Phoenix in der ProA an den Start.

Ab der Saison 2008/09 gab es im Damenbereich die „Phoenix Ladies“, die in der zweiten Basketball-Bundesliga gespielt haben. Die Spielerinnen stammten aus einer Kooperation mit dem TSV Hagen 1860 und spielten in der Saison 2007/08 als „Tessari-Baskets“. Seit der Saison 2014/15 gibt es diese nicht mehr.<ref>Phoenix Hagen Ladies. In: Damen Basketball Bundesliga. Abgerufen am 20. Februar 2020.</ref>

Geschichte

Am 25. April 2009 besiegte Phoenix Hagen im letzten Spiel der ProA-Saison 2008/09 die Bremen Roosters mit 111:69 und belegte damit den zweiten Tabellenplatz. Somit sicherte sich die Mannschaft um Kapitän Matthias Grothe – zumindest sportlich gesehen – einen Aufstiegsplatz in die Basketball-Bundesliga. Nachdem zunächst über die Zugehörigkeit des Vereins zu dieser Spielklasse in der Saison 2009/10 Ungewissheit geherrscht hatte, da Phoenix mangels geeigneter Spielstätte und fehlender wirtschaftlicher Voraussetzungen keine Bundesliga-Lizenz erhalten hatte, wurde seitens der Liga am 8. Mai 2009 mitgeteilt, dass die Spielberechtigung nun doch erteilt wurde.

In der Saison 2009/2010 erreichte Phoenix Hagen das Saisonziel, den Klassenerhalt in der 1. Basketball-Bundesliga, mit einem Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

In der zweiten Bundesliga-Saison 2010/11 belegten die Volmestädter nach einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Gießen bei gleichzeitiger Niederlage von Tübingen am Ende den 11. Tabellenplatz. Damit waren die Hagener in dieser Saison die beste Mannschaft Nordrhein-Westfalens vor Bonn (13.) und Düsseldorf (18.)

Die Saison 2011/12 verbrachte Phoenix Hagen die meiste Zeit im Tabellenkeller. Erst am letzten Spieltag feierte Hagen durch einen 85:72-Sieg im entscheidenden Spiel gegen die Gießen 46ers Klassenerhalt feiern. In der Abschlusstabelle belegte die Mannschaft den 15. Platz.

Die Spielzeit 2012/13 wurde zur bislang erfolgreichsten Saison von Phoenix Hagen seit dem Aufstieg in die Beletage des deutschen Basketballs. Am letzten Spieltag schaffte es die Mannschaft von Ingo Freyer, den achten Platz zu verteidigen und damit erstmals die Playoffs zu erreichen. Dort traf man auf Meister Brose Baskets Bamberg. Gegen Bamberg gewann Hagen ein Heimspiel, schied aber trotzdem nach vier Spielen mit 1:3 Siegen aus.

Am 19. Oktober 2016 gab die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA bekannt, einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt zu haben. In einer Stellungnahme hieß es, die angespannte wirtschaftliche Situation sei auf „rückläufige Zuschauerzahlen und ausbleibende Sponsoreneinnahmen“ zurückzuführen.<ref>Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA strebt Sanierung in Eigenverwaltung an | Phoenix Hagen. In: phoenix-hagen.de. Abgerufen am 20. Oktober 2016.</ref> Nach der Einreichung des Insolvenzantrages bekam Hagen in der Bundesligatabelle vier Punkte abgezogen.<ref>dpa: Klassenverbleib nach Insolvenzantrag „nicht so wahrscheinlich“ – Punktabzug für Phoenix Hagen. In: News › Basketball. Kicker, 20. Oktober 2016, abgerufen am 19. September 2025.</ref> Am 30. November 2016 folgte dann das Saisonaus, die Basketball-Bundesliga entzog Phoenix mit augenblicklicher Wirkung die Lizenz, die Mannschaft stand somit als erster Absteiger der Saison 2016/17 fest. Als Begründung nannte die Liga unter anderem „die fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die verbleibende Spielzeit 2016/17“.<ref>easyCredit - Lizenzentzug für Phoenix Hagen. In: www.easycredit-bbl.de. Abgerufen am 30. November 2016.</ref> Im Februar 2017 gab der Verein bekannt, den Neuaufbau ohne Ingo Freyer anzugehen, der zuvor seit 2007 das Traineramt bekleidete, die Mannschaft 2009 zum Bundesliga-Aufstieg und anschließend stets zum Klassenerhalt in der höchsten deutschen Spielklasse führte. Als neuer Trainer (ab Saison 2017/18) wurde der langjährige Phoenix-Führungsspieler Matthias Grothe verpflichtet, der seit seinem Karriereende die Mannschaft von Kooperationspartner Iserlohn Kangaroos trainiert und den Posten des Phoenix-Jugendkoordinators innehatte.<ref>Gelungene Weichenstellung für die Zukunft. Phoenix Hagen präsentiert Matthias Grothe als Cheftrainer. In: Phoenix Hagen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2017; abgerufen am 17. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Mai 2017 wurde Phoenix die Lizenz für die ProA-Saison 2017/18 erteilt.<ref>Lizenzierung 2017/2018. 2. Basketball-Bundesliga GmbH, 11. Mai 2017.</ref>

Da Grothe aufgrund einer Krebserkrankung für eine unbestimmte Zeit ausfiel,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grothe fehlt auf unbestimmte Zeit (Memento vom 27. September 2017 im Internet Archive)</ref> wurde Dietmar Günther im September 2017 übergangsweise als Cheftrainer eingesetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interimscoach Dietmar Günther hilft Phoenix Hagen (Memento vom 3. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref> Grothe starb am 31. Oktober 2017.<ref>PHOENIX HAGEN TRAUERT UM HEADCOACH MATTHIAS GROTHE. 2. Basketball-Bundesliga GmbH, 31. Oktober 2017.</ref> Zum 18. Dezember 2017 gab Günther sein Traineramt auf eigenen Wunsch an Kevin Magdowski ab.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kevin Magdowski übernimmt das Kommando bei Phoenix Hagen (Memento vom 10. Dezember 2017 im Internet Archive)</ref>

Am 10. November 2018 wurde Magdowski aufgrund der „anhaltenden Negativentwicklung“ freigestellt,<ref>Kevin Magdowski ab sofort freigestellt. In: Phoenix Hagen. 10. November 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. November 2018; abgerufen am 18. November 2023.</ref> die Mannschaft hatte am Vortag mit 87:113 gegen Tübingen verloren und stand auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nachfolger Magdowskis wurde der Kanadier Chris Harris.

In der Saison 2022/2023 konnte sich Phoenix Hagen für die Play-offs der ProA qualifizieren. Man erreichte den achten Platz in der Hauptrunde, schied dann aber im Viertelfinale gegen den SC Rasta Vechta aus. Die Qualifikation gelang in der Saison 2023/2024 erneut. Die Mannschaft erreichte Platz drei und schied im Halbfinale gegen die PS Karlsruhe Lions aus.<ref>Coming home! Chris Harris wird Headcoach der Feuervögel. In: Phoenix Hagen. 23. November 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. November 2018; abgerufen am 18. November 2023.</ref>

In der Saison 2024/25 erreichte Phoenix Hagen zum dritten Mal hintereinander das Halbfinale der ProA, musste sich dort aber in drei Spielen dem späteren Meister und Aufsteiger aus Trier geschlagen geben.<ref>Dominik Brendel: Aus für Phoenix Hagen! Trier macht den Aufstieg perfekt. 20. Mai 2025, abgerufen am 25. November 2025.</ref>

Kader

Kader 2025/26

Kader von Phoenix Hagen in der Saison 2025/2026
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
0 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marcus Graves 09.06.1996 1,85 m {{{info}}} {{{von}}}
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Richard Nunez (DL) 27.07.2000 2,03 m {{{info}}} {{{von}}}
2 DeutschlandDeutschland Dennis Nawrocki (C)ein weißes C in blauem Kreis 08.12.1992 1,92 m {{{info}}} {{{von}}}
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Schwieger 18.05.1999 1,99 m {{{info}}} {{{von}}}
4 DeutschlandDeutschland Bjarne Kraushaar 12.06.1999 1,90 m {{{info}}} {{{von}}}
6 DeutschlandDeutschland Finn Pook (DL) 06.02.2004 1,93 m {{{info}}} {{{von}}}
8 DeutschlandDeutschland Devin Schmidt 24.11.1994 1,93 m {{{info}}} {{{von}}}
10 DeutschlandDeutschland Fabian Bleck 19.03.1993 2,01 m {{{info}}} {{{von}}}
11 DeutschlandDeutschland Marvin Omuvwie 11.07.1997 1,95 m {{{info}}} {{{von}}}
13 DeutschlandDeutschland Dominick von Waaden 08.09.1999 1,95 m {{{info}}} {{{von}}}
19 NiederlandeNiederlande Lucas N'Guessan 06.11.1997 2,13 m {{{info}}} {{{von}}}
21 DeutschlandDeutschland Tim Uhlemann 09.04.1999 2,03 m {{{info}}} {{{von}}}
30 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeffrey Carroll 06.11.1994 1,98 m {{{info}}} {{{von}}}
33 DeutschlandDeutschland Nicola Schultze (DL) 01.11.2006 1,97 m {{{info}}} {{{von}}}
44 DeutschlandDeutschland Jan Razdevsek (DL) 16.12.2000 1,91 m {{{info}}} {{{von}}}
77 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Anzac Rissetto 24.01.2001 2,08 m {{{info}}} {{{von}}}
Trainer
Nat. Name Position
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Christopher Robert Harris Cheftrainer
DeutschlandDeutschland Johannes Hülsmann Trainerassistent
LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Andrius Mikutis Trainerassistent
Legende
Abk. Bedeutung
(C)ein weißes C in blauem Kreis Mannschaftskapitän
Datei:Cruz Roja.svg Langfristige Verletzung
DL Doppellizenz-Spieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 20. Februar 2020

Trainer

Amtszeit Trainer
2004–2006 Vorlage:MKD-1995 Tome Zdravevski
2006–2007 DeutschlandDeutschland Ralf Risse
2007–2016 DeutschlandDeutschland Ingo Freyer
2017 DeutschlandDeutschland Matthias Grothe
09/2017–12/2017 DeutschlandDeutschland Dietmar Günther (übergangsweise)
12/2017–11/2018 DeutschlandDeutschland Kevin Magdowski
11/2018 DeutschlandDeutschland Tobit Schneider (übergangsweise)
11/2018– KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Chris Harris

Bestmarken in Erstliga-Spielzeiten

Saison Punkte Rebounds Assists Steals Blocks
2009/10 Chase Griffin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
449 (13,2 pro Spiel)
Jonathan Kale ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg
231 (7,0)
Michael-Hakim Jordan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
86 (5,1)
Quentin Pryor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
35 (1,1)
John Turek Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
40 (1,4)
2010/11 Mark Dorris Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
520 (15,3 pro Spiel)
Jacob Burtschi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
227 (6,9)
Mark Dorris Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
121 (3,6)
Jacob Burtschi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
51 (1,6)
Edward Seward Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
24 (1,1)
2011/12 Davin White Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
190 (17,3 pro Spiel)
Žygimantas Jonušas LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg
154 (4,7)
Brandon Brooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
93 (3,3)
Marc Antonio Carter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
40 (1,2)
Adam Constantine Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
21 (0,9)
2012/13 Davin White Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
649 (17,1 pro Spiel)
Larry Gordon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
245 (6,5)
Davin White Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
160 (4,2)
Davin White Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
74 (2,0)
Dino Gregory Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
60 (1,6)
2013/14 David Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
549 (16,1 pro Spiel)
Larry Gordon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
258 (7,6)
David Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
84 (2,5)
Mark Dorris Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
40 (1,2)
Keith Ramsey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
43 (1,3)
2014/15 David Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
495 (17,7 pro Spiel)
Keith Ramsey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
198 (6,2)
David Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
105 (3,8)
David Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
47 (1,7)
Keith Ramsey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
34 (1,1)

(Stand: Mai 2015)

Rekorde

Stand: 25. Oktober 2014, nur Erstliga-Ergebnisse

Höchste Siege

Heimspiel

Auswärtsspiel

Höchste Niederlagen

Heimspiel

Auswärtsspiel

Nachwuchsmannschaften

Die Phoenix Hagen Juniors spielen in der Division Nordwest der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL). Im ersten Jahr der NBBL wurden die Phoenix Hagen Juniors deutscher Vizemeister der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. Ab März 2016 kooperierte die Jugendabteilung von Phoenix Hagen mit der des FC Schalke 04, diese Kooperation endete aber nach der Insolvenz des Hauptvereins.

Seit der Saison 2024/25 ist Phoenix Hagen in Kooperation mit dem TSV Hagen wieder in der WNBL vertreten.<ref>Dominik Brendel: Mädchenbasketball: Hagen hat wieder ein Bundesliga-Team! 10. Juni 2024, abgerufen am 25. November 2025.</ref>

Ehemalige Spieler

Nicht mehr zu vergebende Trikotnummern

Weitere wichtige Spieler

Spielstätte und Fans

Die Heimspiele von Phoenix Hagen wurden bis zum Ende der Saison 2008/09 in der Ischelandhalle ausgetragen, die bis dato Platz für 1.800 Zuschauer bot. Unter den Zuschauern finden sich regelmäßig wiederkehrende Fangruppen wie die „Tornados Hagen“ oder die „G-Blocker“. Die Cheerleader von Phoenix Hagen sind das Phoenix Hagen Dance Team. Maskottchen des Vereines ist „Felix“. Die Stehplätze befinden sich im hinteren Bereich der Zuschauerränge. Dieser Bereich wird von den Fans der „Heuboden“ genannt. Durch den leicht trapezförmigen Aufbau des Innenraums entsteht von dort aus eine beeindruckende Akustik. Von dort oben werden die Fan-Gesänge der „Tornados Hagen“ angestimmt.

Mit dem Aufstieg wurde die Ischelandhalle mit 1.800 Plätzen allerdings zu klein für die Anforderungen der Basketball-Bundesliga. Um diesen gerecht zu werden, musste eine neue Spielhalle gefunden werden. Daher erfolgte in den Sommermonaten 2009 der Umbau der Injoy Halle in Hagen-Hohenlimburg. Diese diente zuvor einem Fitness-Studio als Tennis- und Badmintonhalle. Nach dem Umbau bot sie Platz für 3.013 Besucher, hieß für die Saison 2009/10 Phoenix-Halle und war für diese Zeit die neue Heimstätte von Phoenix Hagen.

Während der Saison 2009/10 begann der große Umbau der alten Ischelandhalle, die für die Basketball-Bundesliga (BBL) ein Fassungsvermögen von mindestens 3.000 Plätzen benötigte. An den schmalen Seiten des Spielfeldes wurde die Halle erweitert und neue, größere Sitz- und Stehplatztribünen wurden installiert. Zum zweiten Heimspiel der Saison 2010/11 stand dann die inzwischen zur Wiedereröffnung in Enervie Arena umbenannte Halle mit erweitertem Fassungsvermögen von 3.095 Zuschauern, davon 2.045 Sitz-, 1.020 Steh- und 30 Rollstuhlplätzen, wieder zur Verfügung.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.hagen.deGrundriss der Ischelandhalle - Obergeschoss (PDF) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2024. Suche im Internet Archive )</ref>

Zunächst hatte Phoenix Hagen mit der BBL vereinbart, die ersten Heimspiele der Saison 2010/11 auswärts stattfinden zu lassen, damit die Arbeiten abgeschlossen werden können. Diese Regelung wurde letztendlich nur für das erste Heimspiel gegen die Brose Baskets Bamberg nötig, das am 8. Oktober 2010 in der Dortmunder Westfalenhalle 1 ausgetragen wurde.

Hallensprecher des Klubs sind im Wechsel Tom Schachtsiek (seit 2019) und Moritz Schäfer (seit 2021).

Trivia

Im Herbst 2008 begannen die Dreharbeiten zu dem Kinofilm Hangtime – Kein leichtes Spiel, der die Geschichte eines ungleichen Brüderpaares im Umfeld von Phoenix Hagen zum Thema hat. Hierbei übernahmen auch die Spieler Filmrollen, wenngleich teilweise unter anderen Namen. Regie führte Wolfgang Groos. Der Film lief am 15. Oktober 2009 in den deutschen Kinos an.

Im Jahr 2011 wurde der Kinofilm Phoenix in der Asche veröffentlicht.<ref>Phoenix in der Asche (2011) in IMDb (englisch).</ref> Dieser Dokumentarfilm begleitete Phoenix Hagen in der Saison 2009/10 und lieferte Einblicke in das Innenleben eines vom Abstieg bedrohten deutschen Basketball-Bundesliga.

Weblinks

Commons: Phoenix Hagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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