The Hilliard Ensemble
Das Hilliard Ensemble war ein britisches Vokalensemble. Es wurde 1974 gegründet und hat sich nach dem englischen Miniaturenmaler Nicholas Hilliard benannt. Im Dezember 2014 löste sich das Ensemble auf.<ref name="Allm">The Hilliard Ensemble | Biography & History | AllMusic. In: AllMusic. Abgerufen am 22. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mitglieder
Das Quartett bestand zuletzt aus David James (Countertenor), Rogers Covey-Crump (Tenor), Steven Harrold (Tenor) und Gordon Jones (Bariton).
Der Mitgründer und Bariton Paul Hillier schied 1989 aus. Der langjährige Tenor John Potter (seit 1984 Mitglied der Gruppe) schied im Jahr 1998 aus, um sich seiner Lehrtätigkeit an der Universität York widmen zu können. Weitere ehemalige Mitglieder der Gruppe sind Leigh Nixon und der Herausgeber der Publications of the Early Music Institute Paul Elliott.<ref name="Allm" />
Repertoire und Aufnahmen
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Das Ensemble konzentrierte sich zumeist auf Musik, die vor 1600 geschrieben wurde, interpretierte aber auch Stücke zeitgenössischer Komponisten wie Arvo Pärt, Veljo Tormis, Erkki-Sven Tüür, John Cage, Gavin Bryars, Gija Kantscheli, Heinz Holliger, Terje Rypdal und Rupert Gottfried Frieberger.
1994 veröffentlichte das Hilliard Ensemble mit großem kommerziellem Erfolg das zusammen mit dem Saxophonisten Jan Garbarek aufgenommene Album Officium, auf dem Garbarek als „fünfte Stimme“ Improvisationen über mittelalterliche und frühneuzeitliche Motetten spielt.<ref>Andrew Cartmel: Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble – Officium (Re-release for LP). In: London Jazz News. 19. Januar 2015, abgerufen am 13. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Album wurde in Großbritannien, Deutschland und der Schweiz mit Gold ausgezeichnet. Auch im Rahmen einer Konzerttournee wurde dieses Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt wurde 1999 mit dem zwei CDs umfassenden Album Mnemosyne<ref>MNEMOSYNE. JAN GARBAREK, THE HILLIARD ENSEMBLE. In: ecmrecords.com. 12. April 1999, abgerufen am 30. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und 2010 mit dem Album Officium Novum<ref>OFFICIUM NOVUM. JAN GARBAREK, THE HILLIARD ENSEMBLE. In: ecmrecords.com. 17. September 2010, abgerufen am 30. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> fortgesetzt. 2019 erschien das Album Remember Me, My Dear – ein im Oktober 2014 aufgenommener Livemitschnitt von der Abschiedstour des Officium-Projekts.<ref>Werner Stiefele: Jan Garbarek / The Hilliard Ensemble – Remember Me, My Dear. In: Rondo. 2. November 2019, abgerufen am 13. März 2025.</ref>
Eine weitere Kooperation gab es mit dem deutschen Barockgeiger und Dirigenten Christoph Poppen auf den Aufnahmen Morimur (2001)<ref>Andreas Fasel: Ein Andachtsbrevier auf vier Saiten - WELT. Abgerufen am 10. Juni 2025.</ref><ref>Morimur The Hilliard Ensemble / Christoph Poppen. In: Allmusic. 14. September 2001, abgerufen am 13. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Ricercar (2003).<ref>Bach, Webern: Ricercar. Christoph Poppen / The Hilliard Ensemble / Münchener Kammerorchester. In: Allmusic. 31. März 2003, abgerufen am 13. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Hilliard Ensemble – Homepage ( vom 18. Juli 2014 im Internet Archive) (englisch).
- The Hilliard Ensemble. ECM Records (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Quellen
<references />