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Badingen (Bismark)

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Badingen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(368)&title=Badingen 52° 37′ N, 11° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(368) 52° 36′ 32″ N, 11° 38′ 29″ O
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Höhe: 46 m
Fläche: 17,35 km²
Einwohner: 368 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" />
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39628
Vorwahlen: 039324, 039325
Lage von Badingen in Sachsen-Anhalt
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Badingen ist eine Ortschaft und ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.<ref name="Hauptsatzung" />

Geographie

Lage

Badingen, ein stark erweitertes Angerdorf,<ref name="HOB-12" /> liegt etwa 16 Kilometer westlich von Stendal in der Altmark. Das flachwellige Gebiet um Badingen (bis 57 m ü. NHN) wird vom Secantsgraben zur Milde entwässert. Der Badinger Park ist ein Naturschutzgebiet.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Nachbarorte sind Neuhof im Westen, Schäplitz im Nordwesten, Kläden und Steinfeld (Altmark) im Nordosten, Querstedt und Deetz im Südwesten und Klinke im Südwesten.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Ortschaftsgliederung

Zur Ortschaft Badingen gehören der Ortsteil Badingen mit dem Wohnplatz Neuhof und der Ortsteil Klinke.<ref name="Hauptsatzung" /><ref name="OT-LSA-2013" />

Geschichte

Mittelalter bis 20. Jahrhundert

Im Jahre 1251 wurde ein Teodericus de bodinge in Stendal als Zeuge in einer Urkunde aufgeführt.<ref name="Riedel-15 S. 13" />

Das Dorf ist im Jahr 1331 als villa Bodinghe erstmals in einer Urkunde erwähnt worden.<ref name="Riedel-17 S. 237" /> 1332 hieß es villa Bodhingen.<ref name="HOB-12" /> Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird das Dorf als Bodinge mit 45½ Hufen aufgeführt.<ref name="HOB-12" /> Weitere Nennungen sind 1431 bodingen, 1540 bading, badinge,<ref name="Zahn-1928" /> 1687 Badingen<ref name="HOB-12" /> sowie 1804 Badingen ein Dorf mit vier Gütern, 8 Leinewebern, einem Mauer, einem Rademacher, einer Schmiede und zwei Müllern.<ref name="Bratring-1" />

Ursprünglich war der Ort ein Pfarrdorf mit einem Rittergut mit dem südwestlich gelegenen Agnesenhof, dem heutigen Neuhof und der Hagenmühle, einer Wassermühle an der Badinger Bäke, die nicht mehr besteht.

Das Dorf war Stammsitz des Adelsgeschlechts von Badingen. Das Rittergut war in Besitz der Familie von Rundstedt.

Landwirtschaft

Bei der Bodenreform wurden 1945 ermittelt: eine Besitzung über 100 Hektar hatte 670 Hektar, 83 Besitzungen unter 100 Hektar hatten zusammen 1091 Hektar, eine Kirchenbesitzung umfasste 36 Hektar, enteignet wurden 709 Hektar, wovon 696 Hektar auf 114 Siedler aufgeteilt wurden. Im Jahre 1952 entstand die erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, die LPG Typ I „Ernst Thälmann“.<ref name="HOB-12" /> 1991 wurde sie in eine eingetragene Genossenschaft umgewandelt, die Agrarwirtschaftliche Genossenschaft Badingen eG.<ref name="GR" />

Burgwall bei Badingen

Nördlich des Dorfes an der Straße nach Kläden befindet sich ein durch Überpflügen stark eingeebneter Ringwall einer mittelalterlichen Niederungsburg von etwa 80 × 90 Meter Durchmesser, der nur noch im Nordwesten etwa 2 Meter hoch erhalten ist. Er ist als Bodendenkmal geschützt.<ref name="HOB-12" /><ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref> Er gehörte früher zum Rittergut Badingen.<ref name="ZfE-1890" /> Im 19. Jahrhundert wurden dort altslawische Scherben geborgen und an das Altmärkische Museum in Stendal übergeben, das sie in 9./10. Jahrhundert datierte.<ref name="Corpus 1 20/7" />

Archäologie

  • Aus spätrömischer Zeit stammt ein Gräberfeld im Osten des Dorfes. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurden eine weitmundige keramische Schale und ein eisernes Messer geborgen und an das Altmärkische Museum in Stendal übergeben.<ref name="Leineweber-1997" />
  • Im Jahr 1878 ist ein eiserner Sporn gefunden worden, datiert in das 10. Jahrhundert. Er wird aufbewahrt im Märkischen Museum in Berlin.<ref name="Corpus 1 20/8/9" />
  • Aus Badingen stammt ein jungslawisches Gefäß mit Gurtung aus dem 11./12. Jahrhundert, das im Städtischen Museum Halberstadt aufbewahrt wird.<ref name="Corpus 1 20/8/9" />
  • Der Lehrer Laue aus Badingen übergab 1934 oder 1935 dem Altmärkischen Museum eine bronzene Gürtelschnalle mit breitem Ringbügel und Dorn mit einer Inschrift „Aue Ariam“. Sie wurde auf um 1350 datiert.<ref name="Stendaler Beiträge VI" />

Ersterwähnung 980

Einige meinen, Badingen sei erstmals 980 in einer Urkunde als Waddigo<ref name="Kirchen-IV" /><ref name="HP" /> oder waddingo<ref name="Kunstdenkmale-Stendal" /><ref name="Pieper 2019" /> erwähnt worden. In der Urkunde zum Kloster Arneburg aus der Zeit zwischen 981 und 983 ist die Rede von Waddingo,<ref name="Riedel-6 S. 184" /> welches der Historiker Christof Römer als Weddingen bei Magdeburg deutete,<ref name="Klosterbuch" /> das heute Altenweddingen heißt.

Herkunft des Ortsnamens

Heinrich Sültmann meint, der Ortsname ist an der Endung -ingen als nordschwäbisch kenntlich und bedeutet Sippe (Sitz) des Bado.<ref name="Sültmann-1937" /><ref name="Kunstdenkmale-Stendal" />

Eingemeindungen

Ursprünglich gehörte das Dorf zum Stendalischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Zwischen 1807 und 1813 lag der Ort im Kanton Stendal-Land im Distrikt Stendal auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Stendal.<ref name="HOB-12" />

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Badingen mit der Landgemeinde Badingen vereinigt.<ref name="AB-RB-Magdeburg" />

Am 25. Juli 1952 kam Badingen zum Kreis Stendal. Am 1. Oktober 1973 wurde die Gemeinde Klinke aus dem Kreis Stendal nach Badingen eingemeindet. Ab dem 1. Juli 1994 gehörte die Gemeinde Badingen zum jetzigen Landkreis Stendal.<ref name="Metzler-Poeschel" />

Bis zum 31. Dezember 2009 war Badingen eine selbständige Gemeinde mit dem zugehörigen Ortsteil Klinke und dem Wohnplatz Neuhof.

Der Gemeinderat der Gemeinde Badingen beschloss am 18. Juni 2009 die Zustimmung zu einem Gebietsänderungsvertrag, wodurch ihre Gemeinde aufgelöst und Teil einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Stadt Bismark (Altmark) wurde. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.<ref name="AB SDL 2009-17" /> In Badingen wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde

Jahr Einwohner
1910 [0]673<ref name="Zahn-1928" />
1925 683
1939 556
1946 890
1949 [00]963<ref name="Pieper 2019" />
1955 [00]780<ref name="Pieper 2019" />
1964 688
Jahr Einwohner
1971 674
1981 [00]670<ref name="EW-1964-2007" />
1985 [00]598<ref name="EW-1964-2007" />
1990 [00]557<ref name="EW-1964-2007" />
1993 558
1995 [00]550<ref name="EW-1964-2007" />
1998 [00]548<ref name="EW-1964-2007" />
Jahr Einwohner
2000 528<ref name="EW-1964-2007" />
2002 526<ref name="EW-1964-2007" />
2005 512<ref name="EW-1964-2007" />
2006 515<ref name="EW-1964-2007" />
2007 495<ref name="EW-1964-2007" />
2008 482<ref name="EW-LSA" />
2009 477<ref name="EW-LSA" />

Zahlen für den Gebietsstand des jeweiligen Jahres. Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1993:<ref name="HOB-12" />

Dorf und Gut

Jahr 1734 1772 1790 1798 1801 1818 1840 1864 1871 1885 1892 1895 1900 1905
Dorf Badingen 261 342 284 333 380 373 521 661 567 563 666<ref name="Zahn-1928" /> 559 698<ref name="Zahn-1928" /> 523
Gut Badingen 056 105 077 101 130 160
Hagenmühle 006 005 003 005

Quelle, wenn nicht angegeben:<ref name="HOB-12" />

Ortsteil

Jahr Einwohner
2018 [00]426<ref name="HP" />
2020 [00]371<ref name="EW-2021" />
2021 [00]370<ref name="EW-2022" />
2022 [0]371<ref name="EW-2023" />
2023 [0]368<ref name="EW-2023" />

Religion

Die evangelische Kirchengemeinde Badingen, die früher zur Pfarrei Badingen gehörte<ref name="Almanach1903" /> wird heute betreut vom Pfarrbereich Kläden im Kirchenkreis Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />

Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Badingen stammen aus dem Jahre 1652.<ref name="Machholz" />

Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Anna in Stendal im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.<ref name="Bistum-MD" />

Politik

Ortsbürgermeister

Ortsbürgermeister der Ortschaft Badingen war von 2019 bis 2024 Stephan Köppe.<ref name="OR" />

Letzter Bürgermeister der Gemeinde war der Klaus Blell,<ref name="AB SDL 2009-17" /> der anschließend Ortsbürgermeister war.

Ortschaftsrat

Die Ortschaftsratswahl am 9. Juni 2024 ergab das folgende Ergebnis (in Klammern die Ergebnisse von 2019):<ref name="Wahl-2024" /><ref name="Wahl-2019" />

  • 3 Sitze Wählergemeinschaft Kinderglück Badingen (1 Sitz)
  • 1 Sitz Einzelbewerber Friebus
  • 1 Sitz Einzelbewerber Kumpe

Zwei Räte der Wählergemeinschaft sind Frauen. Von 361 Wahlberechtigten hatten 237 ihre Stimme abgegeben, die Wahlbeteiligung betrug damit 65,65 Prozent.<ref name="Wahl-2024" />

Wappen

Das Wappen wurde am 25. Juli 2005 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Geteilt von Gold und Grün, oben ein laufender schwarzer Wolf, unten eine goldene Wiege.“<ref name="AB SDL 2005-05" />

Die Wappensymbole sind ein laufender Wolf und eine Wiege. Sie gründen sich auf eine Sage, nach der im (slawischen) Burgwall bei Badingen eine goldene Wiege vergraben liegt. Weiterhin wurden historische Flurnamen berücksichtigt; auf der Flur von Badingen, etwa 1,25 km nordwestlich des Dorfes auf der Südseite des Schaugrabens liegen die „Wulfshagenwiese“ und nicht weit daneben der „Wulfsstieg“. Wenn man berücksichtigt, dass die Markgrafen von Brandenburg in dieser Region früher unter anderem Wolfsjagden veranstalteten, ist der Bezug auf den Wolf, der in den umliegenden Wäldern genug Lebensraum hatte, durchaus erklärbar. Wolf und Wiege wurden vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch entsprechend der heraldischen Stilistik und Gepflogenheiten grafisch umgesetzt.

Flagge

Die Flagge ist gelb - grün - gelb (1:4:1) gestreift (Hissflagge: Streifen von oben nach unten, Querflagge: Streifen von links nach rechts verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.<ref name="AB SDL 2005-05" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Kriegerdenkmal Badingen.jpg
Gefallenendenkmal in Badingen
  • Das ehemalige Gutshaus, auch Schloss Badingen genannt, ist zwischen 1837 und 1839 unter Werner Ludolf Otto von Rundstedt errichtet worden. Um 1900 erfolge ein grundlegender Umbau.<ref name="Dehio_I-SDL" /> Die Besitzer wurden 1945 enteignet. Das Schloss diente als Erholungsheim für die Rote Armee. 1946 wurde es zur Schule umgebaut und teilweise als Heim für Kriegswaisen genutzt. Dann wurde es zum Kinderheim „Geschwister Scholl“ umgebaut, das 1983 geschlossen wurde.<ref name="Pieper 2019" />
  • Der Gutspark wurde um 1840 nach einem Entwurf von Peter Joseph Lenné im englischen Stil errichtet.<ref name="Dehio_I-SDL" /> Der Badinger Park ist seit dem Jahr 1971 ein Naturschutzgebiet.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref> Stattliche Bäume, wie Sumpfzypressen, Weymouth-Kiefer, Erle und Ahorn prägen den Park.<ref name="Pieper 2019" />
  • Die evangelische Dorfkirche Badingen, ein sorgfältig gemauerter Findlingsbau, stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.<ref name="Altmarkkirchen" /> Die Orgel ist 1878 eingebaut worden.
  • Die Kirche steht auf dem Ortsfriedhof, der mit einer Feldsteinmauer umgeben ist. Das Backsteintor des Friedhofs stammt aus dem 15. Jahrhundert.<ref name="Kirchen-IV" />
  • Das Sandsteinkreuz von Badingen befindet sich eingemauert auf der südwestlichen Ecke der Friedhofsmauer. Walter Saal datierte es ins 15. Jahrhundert.<ref name="Mittag 2006" />
  • In Badingen steht ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges, eine aufgerichtete Granitplatte, gekrönt von einem Adler und eine zusätzlich davorgestellte Platte für zwei Vermisste, sowie ein Gedenkstein.<ref name="Denkmalprojekt" />


Sagen aus Badingen

Das Sühnekreuz in der Friedhofsmauer

Um das gut erhaltene gotische Sandsteinkreuz auf dem westlichen Teil der Kirchhofsmauer im Dorf ranken sich Sagen. Die Bewohner des Dorfes meinen, „es sei zur Sühne eines hierselbst früher verübten Mordes eingemauert“.<ref name="Sagenschatz S. 163" /> Andere sagen: An dieser Stelle konnte der Teufel nachts immer über die Mauer steigen, weil der Maurer bei seiner Arbeit so fürchterlich geflucht hätte. Um den Teufel zu vertreiben, habe man das Kreuz hier eingemauert.<ref name="Schmidt-Sagen-T1" />

Die goldene Wiege im Burgwall

Im Jahr 1865 überlieferte Friedrich Krüger eine Sage über Badingen.<ref name="12-JBAGV-1859" /> Auf dem Weg nach Kläden liegt ein Rundwall, auf dem früher eine Burg gestanden haben soll. Dort soll eine goldene Wiege vergraben sein. Vor über 100 Jahren kam ein junger Mann abends um 11 Uhr auf seinem Weg von Kläden nach Badingen am Burgwall vorbei, als ihm ein Geist erschien und ihn einlud auf den Wall zu steigen und die Wiege mitzunehmen, weil er der jüngste zweier Brüder und ein Zwilling sei und einen rechtschaffenden Wandel geführt habe. Aber es misslang. Da rief der Geist aus, dass er nun wieder 200 Jahre auf seine Erlösung warten müsse. Alfred Pohlmann schilderte die Sage im Jahre 1901.<ref name="Pohlmann-Sagen" /> Hanns H. F. Schmidt erzählte die Sage im Jahr 1994 nach.<ref name="Schmidt-Sagen-T1" />

Der Stein mit den Fußspuren in den Badinger Wiesen

Westlich des Dorfes liegt östlich vom Trappengrund ein oben abgeschrägter Findling mit Vertiefungen, der heute als Kleindenkmal geschützt ist. Um ihn rankt sich eine Sage, die 1908 der Lehrer Wichert überlieferte.<ref name="Sagenschatz S. 150" /> „In dieser Gegend tobte einst eine Schlacht. Sie begann bei der Deetzer Warte und erstreckte sich dann weiter nach Klinke und an der Hagemühle vorbei.“ Davon soll im Stein noch heute eine Spur zu sehen sein, „und zwar soll es eine Pferdehuf- und eine Frauenschuhspur sein, wie man sagt“.<ref name="Sagenschatz S. 150" />

In einem alten Lied über diese Schlacht an der Deetzer Warte von 1372 heißt es, „Zu der Hagenmühle zogen sie hin, Badingen war ihr von Anbeginn“.<ref name="Götze 1873" />

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Die Agrarwirtschaftliche Genossenschaft Badingen eG erzeugt, verarbeitet und vermarktet landwirtschaftliche Produkte, arbeitet aber auch als Dienstleister für Landschaftsschutz und Landschaftspflege.<ref name="GR" />

Verkehr

Durch Badingen führt die Landstraße 30 von Kläden nach Vinzelberg.

Es verkehren Linienbusse und Rufbusse von stendalbus.

Der nächste Bahnhof befindet sich in der Nachbargemeinde Kläden (Bahnlinie StendalSalzwedel).

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Badingen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="12-JBAGV-1859"> Friedrich Krüger, Johann Friedrich Danneil: Altmärkische Sagen und Gewohnheiten. In: Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 12. Jahresbericht, 1859, S. 33, 33 Badingen (altmark-geschichte.de [PDF]). </ref> <ref name="AB SDL 2005-05"> Verwaltungsgemeinschaft Bismark/Kläden: Veröffentlichung der Genehmigung des Wappens und der Flagge der Gemeinde Badingen. In: Amtsblatt für den Landkreis Stendal. 15. Jahrgang, Nr. 16, 3. August 2005, ZDB-ID 2665593-7, S. 215 (landkreis-stendal.de [PDF; 512 kB; abgerufen am 5. Dezember 2021]). </ref> <ref name="AB SDL 2009-17"> Landkreis Stendal: Gebietsänderungsvertrag Einheitsgemeinde Stadt Bismark. In: Amtsblatt für den Landkreis Stendal. 19. Jahrgang, Nr. 17, 12. August 2009, ZDB-ID 2665593-7, S. 192–201 (landkreis-stendal.de [PDF; 7,0 MB; abgerufen am 30. Oktober 2021]). </ref> <ref name="AB-RB-Magdeburg"> Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 208. </ref> <ref name="Almanach1903"> Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903 </ref> <ref name="Altmarkkirchen"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783981403954 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="Bistum-MD"> Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 5. Dezember 2021. </ref> <ref name="Bratring-1"> Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Band 1. Berlin 1804, S. 257 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10000735~SZ%3D00279~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). </ref> <ref name="Corpus 1 20/7"> Joachim Herrmann und Peter Donat (Hrsg.): Bezirke Rostock (Westteil), Schwerin und Magdeburg. Textteil. (= Corpus archäologischer Quellen zur Frühgeschichte auf dem Gebiet der DDR. Lieferung 1). Berlin 1973, DNB 740209957, S. 183, 20/7 Badingen. </ref> <ref name="Corpus 1 20/8/9"> Joachim Herrmann und Peter Donat (Hrsg.): Bezirke Rostock (Westteil), Schwerin und Magdeburg. Textteil. (= Corpus archäologischer Quellen zur Frühgeschichte auf dem Gebiet der DDR. Lieferung 1). Berlin 1973, DNB 740209957, S. 183, 20/8 und 20/9 Badingen. </ref> <ref name="Dehio_I-SDL"> Folkhard Cremer, Tillman von Stockhausen in: Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt. Band I: Ute Bednarz, Folkhard Cremer u. a.: Regierungsbezirk Magdeburg. Neubearbeitung. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 57 58. </ref> <ref name="Denkmalprojekt"> Badingen, Stadt Bismark. In: denkmalprojekt.org. Onlineprojekt Gefallenendenkmäler, 1. Juni 2013, abgerufen am 1. Oktober 2022. </ref> <ref name="EW-LSA"> Bevölkerung der Gemeinden nach Landkreisen (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Statistische Berichte / A / I / A / II / A / III / 102). Halle (Saale) – (destatis.de). (Jahr anklicken) </ref> <ref name="EW-1964-2007"> Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung der Gemeinden nach Kreisen 1964 – 2007 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Statistische Berichte / A / I / -/ 07). Halle (Saale) Februar 2009 (sachsen-anhalt.de [PDF]). </ref> <ref name="EW-2021"> Axel Junker: Positive Tendenz bei Umzügen. In: Stendaler Volksstimme, Der Altmärker. 14. Januar 2022, DNB 1002381223, S. 18. </ref> <ref name="EW-2022"> Yulian Ide: Hurra! Wir wachsen wieder! In: Stendaler Volksstimme, Biese-Aland-Kurier. 21. Januar 2023, DNB 1047269554, S. 19–20.

</ref> <ref name="EW-2023"> Axel Junker: Bismark verliert weiter Einwohner. In: Stendaler Volksstimme, Der Altmärker (E-Paper). 13. Januar 2024, DNB 1002381223, S. 20. </ref> <ref name="Götze 1873"> Ludwig Götze: Urkundliche Geschichte der Stadt Stendal. 1. Auflage. Franzen & Große, Stendal 1873, S. 167 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A11157801~SZ%3D195~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). </ref> <ref name="GR"> Genossenschaftregister des Amtsgerichts Stendal. In: handelsregister.de. Abgerufen am 20. November 2022. </ref> <ref name="HOB-12"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="HP"> Einheitsgemeinde Stadt Bismark (Altmark): Ortsteile Badingen und Klinke. In: stadt-bismark.de. 13. Mai 2020, abgerufen am 5. Dezember 2021. </ref> <ref name="Hauptsatzung"> Hauptsatzung der Einheitsgemeinde Bismark (Altmark), §15 Ortschaftsverfassung. (PDF) 31. Oktober 2018, abgerufen am 5. Dezember 2021. </ref> <ref name="Kirchen-IV"> Gudrun Walinda: Kirchen in der Altmark. Ausflüge zu steinernen Zeugen der Geschichte. Hrsg.: Landkreis Stendal, Amt für Wirtschaftsförderung. IV. Region Bismark, Kläden, Stendal, Mittlere Uchte, 1996, S. 34–35. </ref> <ref name="Klosterbuch"> Christof Römer: Arneburg. Benediktiner. In: Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann, Winfried Schich mit Martin Bauch, Ellen Franke, Christian Gahlbeck, Christian Popp, Peter Riedel (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. (= Brandenburgische Historische Studien. 14). Band 1. Be.bra-Wissenschaft-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-937233-26-0. S. 128 </ref> <ref name="Kunstdenkmale-Stendal"> Friedrich Hoßfeld, Ernst Haetge: Der Kreis Stendal Land (= Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen. Band 3). Hopfer, 1933, DNB 362544441, S. 10–13. </ref> <ref name="Leineweber-1997"> Rosemarie Leineweber: Die Altmark in spätrömischer Zeit (= Siegfried Fröhlich [Hrsg.]: Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie – Landesmuseum für Vorgeschichte – Sachsen-Anhalt. Band 50). Halle (Saale) 1997, S. 342, 4.. </ref> <ref name="Machholz"> Vorlage:Kirchenbücher Provinz Sachsen 1925 </ref> <ref name="Metzler-Poeschel"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="Mittag 2006"> Lothar Mittag: Sagenhafte Steine. Großsteingräber, besondere Steine und Steinkreuze in der altmärkischen Sagenwelt (= Schriften zur Regionalgeschichte der Museen des Altmarkkreises Salzwedel. 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Franzen & Große, Stendal 1901, S. 73–74, Die Goldene Wiege im Burgwall zu Badingen (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Dbub_gb_q4M-AAAAYAAJ~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn91~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). </ref> <ref name="Riedel-6 S. 184"> Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA </ref> <ref name="Riedel-15 S. 13"> Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA </ref> <ref name="Riedel-17 S. 237"> Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA </ref> <ref name="Sagenschatz S. 150"> Lehrer Wichert: Altmärkischer Sagenschatz (= Lehrerverband der Altmark [Hrsg.]: Beiträge zur Volks- und Heimatkunde der Altmark. Band 2). 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