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JES (Selbsthilfenetzwerk)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Februar 2023 um 00:12 Uhr durch imported>Trollflöjten (Trollflöjten verschob die Seite JES (Drogen) nach JES (Selbsthilfenetzwerk): 'Drogen' ist ein zu diffuser, umgangssprachlich geprägter und vielfach (negativ) konnotiertes Wort, als dass es enzyklopädisch brauchbar - nicht mal zu rein formalen Zwecken, zumal der Leser den Klammerausdruck als inhaltlichen Lemmateil wahrnimmt).
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JES ist ein bundesweites Netzwerk im Bereich der Drogenselbsthilfe. Die Abkürzung JES steht für Junkies, Ehemalige und Substituierte. Unter dem Motto „Für ein menschenwürdiges Leben mit Drogen“ setzt sich JES für die Rechte von Drogenkonsumenten ein und stellt sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Politische Forderung von JES sind ausgeweitete Spritzentauschprogramme, um Needle Sharing zu vermeiden, und ausreichende Behandlungsangebote mit Substitutionmitteln wie Methadon auch in ländlichen Regionen. Die geregelte Abgabe von sauberem Heroin an Konsumenten, die mit Methadon, Polamidon oder Subutex – den heute gängigen Mitteln zur Substitution – nicht zurechtkommen, wird von JES eindeutig befürwortet. Langfristig votiert JES für den Verkauf heute illegaler Drogen in Fachgeschäften durch ausgebildetes Fachpersonal und für eine entsprechende Aufklärung über die potentiellen Gefahren dieser Substanzen, da sich die herrschende Politik der Drogenprohibition laut JES über die Jahrzehnte selbst disqualifiziert habe.

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