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Jules Joseph Lefebvre

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Jules Joseph Lefebvre

Jules Joseph Lefebvre (* 14. März 1836 in Tournan-en-Brie, Département Seine-et-Marne; † 24. Februar 1911 in Paris)<ref>Andreas Beyer, Bénédicte Savoy und Wolf Tegethoff (Hrsg.): De Gruyter. Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Band 83. Walter de Gruyter GmbH, Berlin, Boston 2014, ISBN 978-3-11-023188-5, S. 481.</ref> war ein französischer Maler und Lehrer an der Académie Julian in Paris. Er spezialisierte sich auf die Porträt- und Aktmalerei. Manchmal werden andere Lebensdaten angegeben: geboren 10. März 1836 oder 14. März 1834 und gestorben 24. Februar 1912!<ref>In: De Gruyter Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (Band 83, S. 481) steht: "Lefebvre, Jules Joseph, frz. Maler, * 14. 3. 1836 (irrig: 10. 3. 1836 und 14. 3. 1834) Tournan/Seine-et-Marne, † 24. 2. 1911 (nicht 24. 2. 1912) Paris."</ref>, die aber falsch sind!

Leben

Lefebvre war Bäckersohn. Sein Vater ermutigte ihn 1852 nach Paris zu gehen, um Malerei zu studieren. Dort lernte er ein Jahr unter Léon Cogniet, um schließlich zur renommierten École nationale supérieure des beaux-arts de Paris zu wechseln. 1855 stellte er seine Werke erstmal auf dem Pariser Salon aus. Nach Abschluss der Ausbildung reiste er nach Italien, wo er nach mehreren erfolglosen Versuchen 1861 mit dem historischen Gemälde Der Tod von Priamos den Prix de Rome gewann.

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Jules Lefebvre im Atelier

Während seiner römischen Zeit konnte er ausführlich die Maler des Manierismus studieren, besonders Andrea del Sarto, von dem er sehr beeinflusst wurde und dessen Arbeiten er kopierte. Zu dieser Zeit entstand auch sein erstes Aktgemälde. Er schickte 1864 und 1866 zwei Werke zur Ausstellung im Pariser Salon, letzteres wurde jedoch von Kritikern sehr schlecht aufgenommen. Als dann im selben Jahr noch seine Eltern und eine seiner Schwestern starben, führte dies zu einer tiefen Depression und veränderte sein Leben völlig.

In der Folgezeit kehrte er nach Paris zurück und überdachte seinen bisherigen Stil, er wandelte sich mehr zu einer realistischen Darstellung der Wirklichkeit. 1868 stellte er sein zweites Aktgemälde im Salon aus, welches wesentlich besser aufgenommen wurde. Zwei Jahre später hatte er mit Wahrheit (La Verité, 1870, Musée d’Orsay, Paris) seinen ersten großen Erfolg, welcher unter anderem zu seiner Auszeichnung als Offizier der Ehrenlegion führte. Ab 1870 bis zum Lebensende war er Professor an der Académie Julian in Paris.<ref>Andreas Beyer, Bénédicte Savoy und Wolf Tegethoff (Hrsg.): De Gruyter. Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Band 83. Walter de Gruyter GmbH, Berlin, Boston 1914, ISBN 978-3-11-023188-5, S. 481.</ref>

In den Jahren darauf verfeinerte er seine Technik und konzentrierte sich vollends auf Porträts und Akte. Von 1855 bis 1898 stellte er insgesamt 72 Werke im Pariser Salon aus, die meistens Frauen zeigten. Für ihn Modell standen unter anderem seine Tochter Yvonne, Napoléon Eugène Louis Bonaparte (Napoleon IV.) und der Schriftsteller Alexandre Dumas, der 1892 das Gemälde Femme Nue für 25.000 Francs kaufte.

Schüler (Auswahl)

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Werke (Auswahl)

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  • Fleurs des Champs
  • Mädchen mit Mandoline
  • Wahrheit (La Vérité) (1870)
  • Chloé (1875)
  • Portrait der Julia Foster Ward (1880)
  • Japonaise (1882)
  • Pandora (1882)
  • Portrait der Edna Barger von Connecticut (1884)
  • Clémence Isaure

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

Commons: Jules Joseph Lefebvre – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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