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Hofolding

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Hofolding
Gemeinde Brunnthal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1123)&title=Hofolding 47° 59′ N, 11° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1123) 47° 59′ 1″ N, 11° 42′ 3″ O
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Höhe: 607 m ü. NN
Einwohner: 1123 (11. Nov. 2022)<ref>Aus: Integriertes Klimaschutzprojekt, Seite 22, abgerufen am 6. Januar 2025</ref>
Postleitzahl: 85649
Vorwahl: 08104
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Datei:Blatt 738 Peiss.jpg
Hofolding auf einem Kartenblatt von 1865 in einer Rodungsinsel nördlich des Hofoldinger Forstes

Hofolding ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Brunnthal im oberbayerischen Landkreis München.

Geographie

Das Pfarrdorf Hofolding ist eng verbunden mit dem ausgedehnten Waldgebiet gleichen Namens, dem Hofoldinger Forst, einem großen Wald- und Erholungsgebiet südlich von München. Die Ausfahrt Hofoldinger Forst der Bundesautobahn 8 liegt in unmittelbarer Nähe des Orts.

Das Gebiet der ehemaligen Gemeinde entspricht der weiterhin bestehenden Gemarkung Hofolding (098680). Diese Gemarkung umfasst 20,191 km² und hat 1732 Einwohner.<ref>Gemarkung Hofolding (Brunnthal) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 16. November 2025.</ref>

Geschichte

Das Dorf ist im Norden, Westen und Süden von Wald umgeben und stellt zusammen mit dem Ort Faistenhaar im Osten historisch gesehen eine Rodungsinsel dar. Es ist erstmals im 14. Jahrhundert als Hofolting genannt worden. Es liegt ein bajuwarischer Personenname wie Hoholf o. ä. zugrunde.

Der Hofoldinger Forst ist seit dem frühen Mittelalter als Jagdrevier der bayerischen Herzöge nachweisbar. Um 1700 gehörte Hofolding zur kurfürstlichen Hofmark Grünwald.

Eine erste mit dem Patrozinium Heiliger Michael versehene Kirche ist in Hofolding schon 1315 erwähnt, als Filiale von Hohenbrunn. 1574 steht in einem Visitationsbericht: „Hofolding ist zu Ehren des Heiligen Kreuzes geweiht“. Die heutige barocke Kirche in Hofolding entstand 1723 an Stelle des gotischen Vorgängerbauwerks als Neubau von Johann Georg Ettenhofer aus München. Nach einem Einsturz des Gewölbes im Jahr 1777 wurde die Kirche durch Franz Anton Kirchgrabner neu eingewölbt, eine Renovierung erfolgte 1968.<ref>Heilig Kreuz. Abgerufen am 16. November 2025.</ref>

Die Gemeinde Hofolding mit seinem Ende des 19. Jahrhunderts eingegliederten Ortsteil Faistenhaar wurde am 1. Mai 1978 im Rahmen der Gemeindegebietsreform in die Gemeinde Brunnthal eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 584.</ref>

Baudenkmäler

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Hofolding

Infrastruktur

  • Betriebe und Dienstleistung: Landgasthof, Busunternehmen Geldhauser, Freiwillige Feuerwehr Hofolding
  • Verkehrsmittel: Buslinie 216 (MVV) Taufkirchen—Höhenkirchen—Brunnthal—Hofolding—Faistenhaar, verkehrt im Stundentakt.
  • Anschluss an Bundesautobahn 8

Weblinks

Commons: Hofolding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Brunnthal