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Wehmingen

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Wehmingen
Stadt Sehnde
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(674)&title=Wehmingen 52° 18′ N, 9° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(674) 52° 17′ 45″ N, 9° 56′ 2″ O
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Höhe: 75 m ü. NN
Einwohner: 674 (25. Apr. 2025)<ref>ZAHLEN - DATEN - FAKTEN. www.sehnde.de, abgerufen am 14. Juli 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31319
Vorwahl: 05138
Datei:Wehmingen in Sehnde.png
Karte
Die Lage von Wehmingen im Stadtgebiet von Sehnde

Wehmingen ist ein Ortsteil der Stadt Sehnde, südöstlich von Hannover.

Geschichte

Das älteste erhaltene Dokument, das Wehmingen erwähnt, stammt aus dem Jahr 1240.

Bei Bränden im Sommer 1857 in Bolzum und Wehmingen wurden viele Bürger geschädigt.<ref>Matthias Blazek: Das Löschwesen im Bereich des ehemaligen Fürstentums Lüneburg von den Anfängen bis 1900, Adelheidsdorf 2006, S. 222, ISBN 978-3-00-019837-3.</ref> Etwa die Hälfte aller Gebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer entstand in Bolzum, angeblich durch mit Feuer spielende Kinder. Für die Geschädigten wurde in Sarstedt eine Sammlung durchgeführt, die einen Betrag von 250 Talern ergab, der je zur Hälfte den Gemeinden übergeben wurde.<ref>NN, 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Sarstedt – Eine Chronik über 125 Jahre, Sarstedt 2005, S. 15.</ref>

Am 1. März 1974 wurde die zum Landkreis Hildesheim-Marienburg gehörende Gemeinde Wehmingen in die Gemeinde, heute Stadt Sehnde eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 223.</ref>

Politik

Ortsbürgermeisterin ist Maike Vorholt (parteilos).<ref>Stadt Sehnde Ratsinformationssystem – Ortsrat Wehmingen. www.sehnde.de, abgerufen am 1. August 2022.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:St.-Michael-Kirche in Wehmingen (Sehnde) IMG 8239.jpg
Ev. Kirche
  • Über die Kirche in Wehmingen heißt es 1865 in der Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen: „190: Kirche zu Wehmingen. Die jetzige Kirche, 1798 bis 1799 erbauet, 65 Fuß lang, 37 Fuß breit, hat schlichte Bruchsteinmauern, eine übertünchte Decke und auf dem westlichen Ende des Daches einen kleinen Thurm. – Kirchenbücher seit 1730.“<ref>Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen, Jahrgang 1864, Herausgegeben unter Leitung des Vereins-Ausschusses, Hannover 1865, S. 340.</ref>
  • Der gut erhaltene ehemalige Wasserturm von Wehmingen steht unter Denkmalschutz und wird heute privat genutzt.<ref>Industriekultur Wehmingen, Archivlink abgerufen am 14. August 2024</ref>
  • Auf dem Gelände des ehemaligen Kalibergwerks und Bundeswehrstandorts Hohenfels in Wehmingen wird in privater Trägerschaft und ehrenamtlich das Hannoversche Straßenbahn-Museum betrieben.<ref>Hannoversches Straßenbahn-Museum | HSM. Abgerufen am 14. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Wehmingen Wasserturm.jpg
Wasserturm Wehmingen

Viele Jahrzehnte war der Kalibergbau wichtigster Industriezweig. Das erste Kalibergwerk wurde ab 1897<ref>Stadtarchiv Sehnde, Die Zeitreise, Download PDF-Datei</ref> in Hohenfels, das heute zu Wehmingen gehört, abgeteuft und 1902 mit der Förderung begonnen. Zwar wurde die Förderung hier bereits 1927 stillgelegt, im Kernort Sehnde und im Ortsteil Ilten wurde bis in die 1990er Jahre Kali für die Dünger- und Streusalzproduktion gefördert. Eine angegliederte Düngemittel- und Streusalzfabrik wird weiterhin betrieben. Wehmingen verfügt über eine Bushaltestelle in Richtung Sehnde und eine Bushaltestelle in Richtung Bemerode.

Literatur

  • Wolfgang Leonhardt: Hannoversche Geschichten: Berichte aus verschiedenen Stadtteilen. Norderstedt 2009/2010, S. 105, ISBN 978-3-8391-5437-3
  • NN: Festzeitschrift Freiwillige Feuerwehr Wehmingen 1902 bis 2002. Sehnde 2002
  • Bodo Krüger: Der Rote Berg, Hannover 2017, PDF-Datei

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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