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Sebastian Lang

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Sebastian Lang Vorlage:SportPicto
Sebastian Lang (2004)
Sebastian Lang (2004)
Zur Person
Spitzname Seppel
Geburtsdatum 15. September 1979
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Straße
Fahrertyp Zeitfahrer
Karriereende 2011
Verein(e) / Renngemeinschaft(en)
1998–2001 TEAG Köstritzer
Internationale Team(s)
2002–2008
2009–2011
Team Gerolsteiner
Silence-Lotto / Omega Pharma-Lotto
Wichtigste Erfolge

Gesamtwertung Dänemark-Rundfahrt 2003
Deutscher Meister Deutscher Zeitfahrmeister 2006

Datei:Sebastian Lang, 2011 Milan – San Remo.jpg
Sebastian Lang bei Mailand-San Remo 2011

Sebastian Lang (* 15. September 1979 in Sonneberg) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer.

Werdegang

Sebastian Lang fuhr als Amateur seit 1998 beim Team TEAG Köstritzer. Erstmals auf sich aufmerksam machen konnte er im Jahr 2000, als er die Bronzemedaille im Einzelzeitfahren der deutschen Meisterschaften der Elite errang. In der folgenden Saison wurde er U23-Vizeweltmeister im Einzelzeitfahren und holte Bronze in derselben Disziplin bei den Europameisterschaften.

2002 wechselte Lang zum Team Gerolsteiner. Dort gewann er zwei Etappen bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt 2002, siegte zusammen mit Michael Rich beim Paarzeitfahren in Karlsruhe 2003 und gewann im gleichen Jahr die Dänemark-Rundfahrt. Bei der Hessen-Rundfahrt 2004 gewann Lang eine Etappe und war am Ende Gesamtsieger. Bei der Tour de France 2006 erreichte er auf der 7. Etappe einen dritten Platz, auf der 19. Etappe, einem Einzelzeitfahren, wurde er Fünfter. Bei der Tour de France 2008 trug er drei Etappen lang das Gepunktete Trikot des Führenden in der Bergwertung, bevor er es an Riccardo Riccò verlor, der allerdings wegen Dopings disqualifiziert wurde.<ref>Jürgen Löhle: Die Tour de France. Deutsche Profis und ihre Erfolge. Delius-Klasing, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-667-10922-4, S. 158.</ref> Insgesamt nahm er sieben Mal an der Tour de France teil.

Nach der Saison 2008 wechselte er zum belgischen ProTeam Silence-Lotto. Nachdem er für dieses Team im Jahr 2011 alle drei „Grand Tours“ absolvierte beendete er seine aktive Karriere. Er begann eine Ausbildung zum Physiotherapeuten und arbeitete zunächst im Sportpark Johannesplatz in Erfurt<ref>Sebastian Lang: Ich war schon früh Realist. In: radsport-news.com. 21. September 2011, abgerufen am 27. April 2023.</ref> und später in der Sportklinik Erfurt.<ref>Team - Sportklinik.Erfurt. In: sportklinik-erfurt.de. 24. März 2023, abgerufen am 27. April 2023.</ref>

Palmarès

2001

2002

2003

2004

2005

2006

Grand Tours-Platzierungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Radsportplatzierungen“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Sebastian Lang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Sebastian Lang in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=133637 Sebastian Lang] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)

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1995 Jan Ullrich | 1996, 1998, 2002 Uwe Peschel | 1997, 1999 Andreas Walzer | 2000, 2003–2005 Michael Rich | 2001 Thomas Liese | 2006 Sebastian Lang | 2007–2009, 2011 Bert Grabsch | 2010, 2012–2019, 2021 Tony Martin | 2022 Lennard Kämna | 2023, 2024 Nils Politt | 2025 Maximilian Schachmann

Vor 1994 wurde diese Disziplin nur für Amateure ausgetragen, Resultate → Deutsche Meister im Zeitfahren (Amateure)

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