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Sinoamerikaner

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Anteil der Chinesen nach Bundesstaat (2010)

Sinoamerikaner sind Einwohner der Vereinigten Staaten, die entweder in China geboren wurden oder (zumeist han-)chinesische Vorfahren haben (s. a. Auslandschinesen). Im Jahr 2000 gab es etwa 2,3 Millionen Sinoamerikaner, was etwa 22,4 Prozent aller asiatischen US-Amerikaner entsprach.<ref>United States Census 2000: Decennial Census by Decade – 2000. In: United States Census Bureau online. U.S. Department of Commerce, 2000, abgerufen am 10. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aktuelle Web-Version derselben Daten).</ref><ref>United States Census 2000: Census 2000 Gateway. In: United States Census Bureau online. U.S. Department of Commerce, 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. März 2020; abgerufen am 10. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beim Zensus 2010 war die Anzahl auf 3,8 Millionen gestiegen.<ref>U.S. Census Bureau: American FactFinder – Results. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Oktober 2016; abgerufen am 10. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2016 wurde eine Chinesische Bevölkerung von 4,9 Millionen gezählt, was ca. 1,5 % der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung entspricht.<ref>U.S. Census Bureau: American FactFinder – Results. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Februar 2020; abgerufen am 10. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In San Francisco, New York City, Los Angeles, Houston und vielen anderen amerikanischen Großstädten lebte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ein großer Teil der örtlichen chinesischen Bevölkerung in eigenen Stadtvierteln, den sogenannten Chinatowns.

Geschichte

Datei:Chinatown 1.jpg
Chinatown von Queens, New York City

Die erste Einwanderungswelle erfolgte ab 1848 während des kalifornischen Goldrausches. Um 1880 lebten etwa 130.000 Chinesen in den USA, die Mehrzahl von ihnen in Kalifornien, wo sie vor allem im Eisenbahn- und Bergbau arbeiteten. Viele Weiße Arbeiter sahen in ihnen unerwünschte Konkurrenten und Lohndrücker.

1882 wurde die Einwanderung aus China vom Kongress im {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für zunächst zehn Jahre verboten; später wurde diese Regelung durch den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verlängert. Erst 1943 durften Chinesen wieder in die Vereinigten Staaten einwandern (→ Magnuson Act). Eine große Community von Sinoamerikanern existiert auch in Hawaii; vgl. Geschichte der Chinesen in Hawaii.

Seit 1990 kam es zu einer verstärkten Zuwanderung von Chinesen aus der Volksrepublik China. Besonders Studenten und hochqualifizierte Arbeitskräfte wanderten temporär oder dauerhaft ein. Auch zahlreiche Han-Chinesen aus Taiwan und Südostasien sind im 20. und 21. Jahrhundert in die USA eingewandert.

Soziale Lage

Die Sinoamerikaner haben in der Mehrheit trotz der lange Zeit gegen sie vorhandenen Diskriminierung erfolgreich den sozialen Aufstieg geschafft und gehören überwiegend der Mittelschicht an. Laut der Volkszählung von 2021 haben chinesisch-amerikanische Haushalte ein Medianeinkommen in Höhe von 93.007 US-Dollar, höher als das landesweite Haushaltseinkommen von 69.717 Dollar.<ref name=":0">Explore Census Data. Abgerufen am 23. Juni 2024.</ref> Laut Statistiken aus dem Jahr 2021 haben 58,6 % aller chinesischen Amerikaner mindestens einen Bachelor-Abschluss, verglichen mit 35,0 % auf nationaler Ebene und 56,4 % für alle asiatisch-amerikanischen Gruppen.<ref name=":0" />

Die „Tiger-MamaAmy Chua brachte den Erfolg der Chinesen in den USA mit der hohen Priorisierung des Bildungserfolgs innerhalb der Minderheit in Verbindung.<ref>Die "Tigermutter" – Erziehung auf Chinesisch – DW. 28. Januar 2011, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref>

Statistik der chinesischen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten (1840-heute)

Datei:Chinese Population USA.jpg
Chinesischer Bevölkerungsanteil in den US-Bundesstaaten (Stand: 2000); Standorte der größten Chinatowns der USA.

Die chinesische Bevölkerung der USA (einschließlich Personen mit gemischt-ethnischer Herkunft):<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />US Census: Race and Hispanic or Latino: 2000 (Memento vom 30. März 2008 im Internet Archive); US Census: 1990. (archiviert); US Census: Population 1790-1990 (archiviert; PDF; 15 kB); Comparison of Asian Populations during the Exclusion Years. (PDF; 174 kB); <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schätzung des US-Census für das Jahr 2004. (Memento vom 10. März 2007 im Internet Archive) In: factfinder.census.gov (englisch).</ref>

Jahr Einwohner gesamt davon chinesischer Herkunft Anteil
1840 17.069.453
1850 23.191.876 4.018 0,02 %
1860 31.443.321 34.933 0,11 %
1870 38.558.371 64.199 0,17 %
1880 50.189.209 105.465 0,21 %
1890 62.979.766 107.488 0,17 %
1900 76.212.168 118.746 0,16 %
1910 92.228.496 94.414 0,10 %
1920 106.021.537 85.202 0,08 %
1930 123.202.624 102.159 0,08 %
1940 132.164.569 106.334 0,08 %
1950 151.325.798 150.005 0,10 %
1960 179.323.175 237.292 0,13 %
1970 203.302.031 436.062 0,21 %
1980 226.542.199 812.178 0,36 %
1990 248.709.873 1.645.472 0,66 %
2000 281.421.906 2.432.585 0,86 %
2010 308.745.538 3.794.673 1,23 %
2020 331.449.281 5.400.000 1,63 %

Siehe auch

Weblinks

Commons: Sinoamerikaner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />