Zum Inhalt springen

Serno

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. November 2025 um 13:39 Uhr durch imported>Wivoelke (Einwohner-Stand).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Serno
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(378)&title=Serno 52° 0′ N, 12° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(378) 52° 0′ 11″ N, 12° 25′ 20″ O
 {{#coordinates:52,003055555556|12,422222222222|primary
dim=10000 globe= name=Serno region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 118 m
Fläche: 34,12 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 378 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Serno, Stadt Coswig (Anhalt). In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2009
Postleitzahl: 06868
Vorwahl: 034907
Lage in Sachsen-Anhalt
Datei:Serno memorial Schwedenstein.jpg
„Schwedenstein“

Serno ist seit dem 1. Januar 2009 ein Ortsteil der Stadt Coswig (Anhalt)<ref>StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009</ref> im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie

Das zu 80 Prozent von Wald bedeckte Gebiet der Gemarkung Serno im Hohen Fläming erstreckt sich von der Landesgrenze zu Brandenburg bis zum Tal der oberen Rossel. Serno liegt zwischen Coswig (Anhalt) und Wiesenburg/Mark. Nahe dem Nachbarort Göritz erreicht das Geländerelief 181 Meter Höhe.

Geschichte

Am 20. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Göritz und Grochewitz nach Serno eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" />

Am 1. Juli 2007 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Serno aufgrund einer Kreisgebietsreform vom ehemaligen Landkreis Anhalt-Zerbst in den Landkreis Wittenberg eingegliedert.

Politik

Wappen

Das Wappen wurde am 19. März 2008 durch den Landkreis genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 9/2008 registriert.

Blasonierung: „Geteilt von Silber und Grün, oben ein schwarzer Eber mit roten Hauern, unten zwischen zwei dem Schildrand nachgestellten silbernen Eichenblättern balkenweise drei silberne Längsschindeln, die mittlere verlängert.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtsblatt des Landkreises Wittenberg Nr. 7/2008, Seite 6/7 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landkreis-wittenberg.de (PDF; 311 kB)</ref>

Serno führte ein Bildsiegel, das einen Eber (Wildschwein) vor einem Baum zeigt. Dieses Siegelbild konnte in der vorliegenden Form nicht für ein Wappen herhalten, weil dieses Motiv bereits vergeben war (Wörlitz 1994, Roxförde 1996). Da es Wunsch der Gemeinde war, sich an das alte Siegelbild so anzulehnen, dass es genehmigungsfähig ist, war eine Neugestaltung nötig, die der Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch vornahm. Der Eber blieb zentrale Figur im Wappen. Außerdem wurden im Sinne pars pro toto Eichenblätter und die Besonderheit für den Ort Serno – das Stabgeläute der Kirche, ein technisches Meisterwerk – hinzugefügt.

Flagge

Die Flagge ist Grün–Weiß gestreift. Das Gemeindewappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Serno church.jpg
St.-Jacobus-Kirche

Ein ungewöhnliches Baudenkmal ist das Stabgeläute der 1830 eingeweihten St.-Jacobus-Kirche. Es war eine kostengünstige Alternative zu teuren Glocken, die sich die damaligen Bewohner – Teerschweler, Köhler und Gutsarbeiter – nicht leisten konnten.

Verkehrsanbindung

Östlich von Serno führt die Bundesstraße 107 (Coswig (Anhalt)–Wiesenburg/Mark) vorbei. Der Autobahnanschluss Köselitz der Bundesautobahn 9 (Berlin–München) ist nur wenige Kilometer von Serno entfernt. Der nächste Bahnhof befindet sich in dem sechs Kilometer entfernten Ort Jeber-Bergfrieden an der Bahnstrecke Wiesenburg–Roßlau.

Einzelnachweise

<references> <ref name="2VO-LSA-1950"> Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 274 (PDF). </ref> </references>

Weblinks

Commons: Serno – Sammlung von Bildern

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein