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Japanische Nusseibe

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Japanische Nusseibe
Datei:Torreya nucifera bgiu.jpg

Japanische Nusseibe (Torreya nucifera)

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Eibengewächse (Taxaceae)
Gattung: Nusseiben (Torreya)
Art: Japanische Nusseibe
Wissenschaftlicher Name
Torreya nucifera
(L.) Sieb. & Zucc.

Die Japanische Nusseibe (Torreya nucifera) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nusseiben (Torreya) in der Familie der Eibengewächse (Taxaceae).<ref name="GymnospermDb" />

Beschreibung

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Japanese nutmeg in Zenyōmitsu-ji 201504 04.jpg
Stamm mit Borke

Vegetative Merkmale

Torreya nucifera ist ein langsam wachsender, immergrüner Baum. Die Japanische Nusseibe erreicht Wuchshöhen von 15 bis 25 Metern und Stammdurchmesser von bis zu 1,5 Metern.

Die parallel stehenden Nadeln sind etwa 3 Zentimeter lang, oben dunkelgrün mit hellgrünem Rand und abwärts gebogen. Die zerriebenen Nadeln riechen stark unangenehm.

Datei:Torreya nucifera - Osaka Museum of Natural History - DSC07720.JPG
Samen

Generative Merkmale

Die Japanische Nusseibe ist einhäusig (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig. Der schmale Same ist etwa 2,5 Zentimeter lang.

Die Chromosomenzahl beträgt für Torreya nucifera var. radicans <templatestyles src="Person/styles.css" />Nakai 2n = 22.<ref name="IPCN" />

Vorkommen und Trivialnamen

Datei:Torreya nucifera SZ129.png
Illustration

Die Japanische Nusseibe kommt auf den südkoreanischen Inseln Wando sowie Cheju-do und im südlich-zentralen bis südlichen Japan auf den Inseln südliches Honshu, Kyushu sowie Shikoku vor.<ref name="IUCN" /><ref name="GRIN" /> Diese Art wird in Japan Kaya (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannt.<ref name="GymnospermDb" />

Taxonomie

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Taxus nucifera durch Carl von Linné in Species Plantarum. 1. Auflage. Band 2, S. 1040.<ref name="Tropicos" /> Die Neukombination zu Torreya nucifera <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Sieb. & Zucc. erfolgte 1846 durch Philipp Franz von Siebold und Joseph Gerhard Zuccarini in Abhandlungen der Mathematisch-Physikalischen Classe der Königlichen Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Band 4, Nr. 3, S. 234.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Torreya nucifera <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Sieb. & Zucc. sind: Caryotaxus nucifera <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Henkel et W.Hochst., Foetataxus nucifera <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Nelson, Podocarpus nucifer <templatestyles src="Person/styles.css" />Loudon, Taxodium nuciferum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Brongn. ex Voigt, Tumion nuciferum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Greene, Torreya ascendens <templatestyles src="Person/styles.css" />Nakai ex Uyeki, Torreya fruticosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Nakai, Torreya igaensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Doi et Morikawa, Torreya macrosperma <templatestyles src="Person/styles.css" />Miyoshi, Torreya unda <templatestyles src="Person/styles.css" />Miyoshi, Torreya nucifera var. articulata <templatestyles src="Person/styles.css" />Miyoshi, Torreya nucifera var. radicans <templatestyles src="Person/styles.css" />Nakai.<ref name="GymnospermDb" />

Datei:Surface of a Shōgi board made of hyuga kaya, Itame grain.jpg
Oberfläche eines Shōgi-Spielbrettes aus Hyuga Kaya (Holz einer in Miyazaki gewachsenen Japanischen Nusseibe)

Verwendung

Aufgrund des langsamen Wachstums ist das Holz der Japanischen Nusseibe sehr hart und hat einen besonderen Klang, eine feine Maserung und Färbung. Deshalb wird es in Japan zur Herstellung von Go- und Shōgi-Spielbrettern verwendet. Dabei gilt das Hyuga Kaya genannte Holz von Bäumen aus dem Gebiet der ehemaligen Provinz Hyūga (heute Präfektur Miyazaki) als besonders wertvoll.<ref>“Hyuga Kaya”, The Highest Quality Go & Shogi Board. Kurokigoishiten Co. Ltd., abgerufen am 29. Mai 2021. (Informationsseite eines japanischen Händlers)</ref>

Die Samen sind essbar und werden auch zur Herstellung von Speiseöl benutzt.

Schutz

In Japan ist Torreya nucifera unter Schutz gestellt. In früheren Jahren wurde sie aufgrund ihres hochwertigen Holzes viel abgeholzt.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Tropicos"> Torreya nucifera bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="IPCN"> Torreya nucifera bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2019.1. Eingestellt von: T. Katsuki, D. Luscombe, 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="GymnospermDb"> Christopher J. Earle: Torreya nucifera. In: The Gymnosperm Database. 28. Februar 2019, abgerufen am 12. April 2019 (englisch). </ref> </references>

Weblinks

Commons: Japanische Nusseibe (Torreya nucifera) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien