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Alex Higgins

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Alex Higgins
Alex Higgins
Alex Higgins
Higgins im Jahr 2008
Geburtstag 18. März 1949
Geburtsort Belfast
Sterbedatum ≤24. Juli 2010 (61 Jahre)
Sterbeort Belfast
Nationalität NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Nordirland
Spitzname(n) Hurricane Higgins
Profi 1971–1997;
2005–2006
Preisgeld [ ] (Stand: Vorlage:Infobox Snookerspieler/Century Breaks und Preisgeld)
Century Breaks [ ] (Stand: Vorlage:Infobox Snookerspieler/Century Breaks und Preisgeld)
Profitour-Erfolge
Weltmeisterschaften 2 (1972, 1982)
Ranglistenturniersiege 1
Minor-Turniersiege -
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 2 (76/77, 82/83)

Alexander Gordon Higgins (* 18. März 1949 in Belfast; † vor oder am 24. Juli 2010 ebenda) war ein nordirischer Snookerspieler.

Karriere

Bereits in jungen Jahren begann Higgins Snooker zu spielen und gewann 1968 die irischen und nordirischen Amateur-Snooker-Meisterschaften. Mit 22 Jahren wurde er Profi und nur ein Jahr später, 1972, gewann er die Snookerweltmeisterschaft. Damals war er der bis dato jüngste Gewinner der WM; 1990 wurde dieser Rekord von Stephen Hendry unterboten.

Die Snookerweltrangliste war damals noch nicht eingeführt; als dies 1976/77 geschah, wurde er anfangs auf Rang zwei gesetzt (als amtierender Vizeweltmeister). 1978 und 1981 gewann er das prestigeträchtige Masters, das allerdings traditionell kein Weltranglistenturnier ist. In dieser Zeit rutschte er daher in der Weltrangliste etwas ab, bis er 1982 noch einmal die Weltmeisterschaft gewann (18:15 im Finale gegen Ray Reardon) und so erneut Rang zwei erklomm.

1983 gewann er in einem packenden Finale die UK Championship. Er lag 0:7 gegen Steve Davis zurück, konnte dann aber doch mit 16:15 gewinnen. 1989 gewann er mit den Irish Masters noch einmal ein großes Turnier. Beide Turniere hatten damals allerdings noch keinen Weltranglistenstatus inne, womit sein WM-Titel von 1982 sein einziger Sieg bei einem Weltranglistenturnier blieb. Dazu konnte er im Laufe seiner Karriere 24 Einladungsturniere gewinnen.

Seine auffälligen Spielmethoden brachten ihm seinen Spitznamen „Hurricane Higgins“ ein und steigerten seine Popularität. Während seiner Spiele trank und rauchte er sehr viel. Wie viele seiner Kollegen warb auch er für Zigarettenmarken. Später litt er an Kehlkopfkrebs.<ref>Simon Pausch: Snooker-Legende Alex „Hurricane“ Higgins ist tot. In: Welt Online. 26. Juli 2010, abgerufen am 8. August 2020.</ref>

Higgins spielte auffälligerweise zu seiner aktiven Zeit immer mit offenem Kragen, während die anderen Spieler die zur damaligen Zeit favorisierte obligatorische Krawatte trugen. Er hatte sich eine medizinische Ausnahmegenehmigung hierfür eintragen lassen.

Seine unorthodoxe Spielweise zeigt sich am besten in seinem 69er-Break gegen Jimmy White im vorletzten Frame des Halbfinales der Weltmeisterschaft 1982. Experten, Spieler und Fans beschreiben es oft als eines der großartigsten Breaks, das je unter so großem Druck gespielt wurde. Beim Stand von 14:15 Frames lag Higgins im laufenden Frame mit 59 Punkten zurück, sodass White drei weitere Bälle gereicht hätten, um, abgesehen von eventuellen Foulpunkten, das 16:14 und somit den Finaleinzug zu sichern.

Ihm gelang auch ein Maximum Break von 147 Punkten, das allerdings gespielt wurde, bevor die heute anerkannte Liste eingeführt wurde.

Higgins wurde am 24. Juli 2010 tot aufgefunden; er starb, vermutlich bereits mehrere Tage zuvor, an den Folgen seiner Krebserkrankung.<ref>Alex Higgins gestorben. In: auf Eurosport.yahoo.com. 24. Juli 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2010; abgerufen am 22. November 2022.
Simon Boyle: Alex ‘Hurricane’ Higgins dies, aged 61. In: Daily Telegraph. 24. Juli 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2010; abgerufen am 22. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ehrungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aufnahmejahr
2011

EnglandEngland Joe DavisEnglandEngland Fred DavisEnglandEngland John PulmanWalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Ray ReardonEnglandEngland John SpencerNordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Alex HigginsEnglandEngland Steve DavisSchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Stephen Hendry

2012

SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Walter DonaldsonWalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Mark WilliamsSchottlandDatei:Flag of Scotland.svg John HigginsEnglandEngland Ronnie O’Sullivan

2013

WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Terry GriffithsEnglandEngland Joe JohnsonIrlandDatei:Flag of Ireland.svg Ken DohertyEnglandEngland Peter EbdonEnglandEngland Shaun MurphySchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Graeme DottAustralienAustralien Neil Robertson

2014

NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Dennis TaylorKanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Cliff Thorburn

2015

EnglandEngland John ParrottEnglandEngland Mark Selby

2016

EnglandEngland Stuart BinghamEnglandEngland Rex WilliamsThailandDatei:Flag of Thailand.svg Sindhu Pulsirivong

2017

EnglandEngland Jimmy WhiteWalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Clive Everton

2018

China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Ding JunhuiEnglandEngland Barry Hearn

2019

2020

2021

EnglandEngland Judd TrumpEnglandEngland Brandon Parker

2022

EnglandEngland Reanne EvansEnglandEngland Allison Fisher

2023

EnglandEngland John Virgo

2024

BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Luca BrecelEnglandEngland Daniel Blunn

2025

EnglandEngland Kyren Wilson

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