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Cannstatter Wasen

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Fruchtsäule mit Riesenrad
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Cannstatter Volksfest des Jahres 2023 bei Nacht, von der König-Karls-Brücke aus gesehen
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Bon Jovi live auf dem Cannstatter Wasen am 22. Juni 2001
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Cannstatter Wasen

Der Cannstatter Wasen ist ein 35 Hektar großes Festgelände am Ufer des Neckars im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Der Name des Geländes ist eine Bezeichnung für ein Grünland. Umgangssprachlich wird der Begriff auch als Synonym für die beiden großen Volksfeste verwendet, das Cannstatter Volksfest und das Stuttgarter Frühlingsfest, die alljährlich auf dem Festgelände stattfinden. Der Cannstatter Wasen feierte 2018 sein 200. Jubiläum als Fest- und Ausstellungsgelände.

Der Cannstatter Wasen ist Teil des Veranstaltungsgeländes Neckarpark. Bis 2005 wurde die Bezeichnung „Cannstatter Wasen“ noch offiziell für dieses Gesamtgelände verwendet. Der Neckarpark bildet den größten Teil des Bad Cannstatter Stadtteils Wasen mit 35 Einwohnern (Stand: Mai 2005), zu dem außerdem noch ein Teil des Mercedes-Benz-Werkes Untertürkheim gehört.

Nutzung

Auf dem Wasen finden neben den beiden Volksfesten in unregelmäßigen Abständen zahlreiche weitere Veranstaltungen, wie Zirkusvorstellungen, Sport- und Landwirtschaftsmessen, insbesondere das landwirtschaftliche Hauptfest sowie Freiluftkonzerte statt. Bei anderen Veranstaltungen im Neckarpark wird das Festgelände als Parkplatz genutzt.

Im Jahr 1907 fand hier ein internationales Massentreffen für Völkerfrieden und Volksbefreiung zu Beginn des Sozialistenkongresses in Stuttgart statt, an dem 60.000 Menschen teilnahmen. Zu Beginn der Verkehrsluftfahrt diente der Cannstatter Wasen auch mehrere Jahre als Flugplatz und Zeppelin-Landeplatz der Stadt Stuttgart. Im Jahr 1911 startete Ernst Heinkel von hier mit einem selbstkonstruierten Flugzeug, 1919 wurde ein Landeplatz angelegt.<ref name=biekert>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 75 Jahre Flughafen Stuttgart - Von der Schafweide mit Landemöglichkeit zum modernen Verkehrsdienstleister.] (PDF; 221 kB) Landeshauptstadt Stuttgart, Statistisches Amt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Oktober 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung abgerufen am 19. Mai 2023</ref> Von 1921 bis 1924 führte Paul Strähle vom Wasen aus Postflüge durch; ein regelmäßiger ziviler Flugbetrieb fand nicht statt.<ref name=biekert /> Ab 1925 wurde für alle Flüge der Flughafen Böblingen genutzt.

Auf dem Wasen 2015 fielen 56 Tonnen Müll an.<ref name="stn-2016-10-06">Wenke Böhm: Der Biertankwagen kommt in der Nacht. In: Stuttgarter Nachrichten. Nr. 232, 6. Oktober 2016, S. 22.</ref>

Verkehrsanbindung

Auf dem Gelände befindet sich die Haltestelle Cannstatter Wasen, welche von der Stadtbahn Stuttgart mit der Linie U19 unter der Woche und der U11 bei Veranstaltungen bedient wird.

Regelmäßige Großveranstaltungen

Literatur

  • Claudia Bosch: Fest und flüssig. Das Feiern im Festzelt als cultural performance (= Untersuchungen, Bd. 118). Tübinger Vereinigung für Volkskunde e. V., Tübingen 2015, ISBN 978-3-932512-87-2.
  • Andrea Hartl: Oktoberfest und Cannstatter Volksfest – Vom Nationalfest zum Massenvergnügen. Herbert Utz Verlag, München 2010, ISBN 978-3-8316-0934-5.
  • Herbert Medek: Der Cannstatter Wasen. Eine kleine Geschichte. Lauinger Verlag, Karlsruhe 2018, ISBN 978-3-7650-8432-4.
  • Werner Redies: 200 Jahre Cannstatter Wasen. Kaiser, Zeppeline, Lenin und WildWest. Südverlag, Konstanz 2018, ISBN 978-3-87800-122-5.
  • Wulf Wager: Cannstatter Volksfest. Vom Landwirtschaftsfest zum Mega-Event. Belser, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-7630-2813-9.

Weblinks

Commons: Cannstatter Wasen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 48′ N, 9° 13′ O

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