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Seide oder auch Teufelszwirn (Cuscuta) ist die einzige Gattung der TribusCuscuteae (früher auch deutsch Cuscuten<ref>Vgl. etwa George Engelmann: Bemerkungen über Cuscuten. In: Botanische Zeitung. Band 4, Nr. 16, 17. April 1846, S. 273–280.</ref> genannt) innerhalb der Pflanzenfamilie der Windengewächse (Convolvulaceae). Weitere deutsche Trivialnamen sind Jungfernhaar, Kletterhur, Schmarotzerseide und Hexenseide. Die über 200 Arten sind fast weltweit verbreitet, sie ernähren sich parasitisch von anderen Pflanzenarten. Die Textilfaser Seide ist eine tierische Faser und hat mit den Pflanzenarten dieser Gattung nur den Namen gemeinsam. Der lateinische Name cuscuta (ursprünglich für Flachs-Seide, daneben möglicherweise auch für andere Cuscuta-Arten<ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 176. („Cuscuta – fyltzkrut oder syde […] Cuscute – vlaßsyde, podagra des lines […] vlassyde“).</ref>) kommt wahrscheinlich aus dem Arabischen und ist verwandt mit griechisch kadytas (‚Schmarotzerpflanze‘).<ref>Vagn Jǿrgensen Brǿndegaard: Ethnobotanik. Pflanzen im Brauchtum, in der Geschichte und Volksmedizin. Berlin 1985 (= Beiträge zur Ethnomedizin, Ethnobotanik und Ethnozoologie, 6), S. 257</ref>
Die Arten der Gattung Seide (Cuscuta) wachsen als linkswindendkletternde und praktisch wurzellose, einjährigekrautige Pflanzen. Sie sind Vollschmarotzer, die ohne Kontakt mit dem Boden auf den Wirtspflanzen wachsen. Über Haustorien, die sich entlang der schlingenden Sprossachse bilden, sind sie mit dem Wirt verbunden und entziehen ihm alle benötigten Nährstoffe. Ist der Wirt ausdauernd, können sie gelegentlich auch selbst ausdauernd wachsen. Die Stängel sind fadenartig und grünlich, gelb, orange oder rötlich gefärbt. Die eigentlich wechselständig stehenden Laubblätter sind so stark reduziert, dass sie meist nicht auszumachen oder nur als etwa 2 mm große Schuppen ausgeprägt sind.
Eine Wurzel besitzen die Pflanzen nicht. Lediglich nach dem Keimen des Samens wird noch eine reduzierte Wurzel ausgebildet. Nachdem der Keimling eine passende Wirtspflanze gefunden hat, verwelkt diese Wurzel aber. Findet der Keimling innerhalb seiner ersten Tage keine Wirtspflanze, so stirbt er.
Die Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch und meist vier- oder fünfzählig. Die meist mehr oder weniger cremeweiß gefärbten Kelchblätter sind teilweise miteinander verwachsen, stehen aber auf 2/5 bis 3/5 der Länge frei voneinander. Die Krone ist meist mehr oder weniger weiß; die Kronröhre ist becherförmig bis zylindrisch und kann unterhalb der Kronzipfel mit einem Wulst oder horizontalen Rippen versehen sein. Der Kelch und oft auch die Krone sind an der Frucht beständig, wobei die Krone dann welkt.
Zwischen den Staubblättern befinden sich meist schuppenförmige Lappen, die aufrecht oder zurückgebogen sein können. Der Fruchtknoten ist oberständig, hat zwei Fruchtkammern mit je zwei Samenanlagen. Die zwei Griffel stehen meist frei voneinander und sind an der Frucht beständig, die zwei Narben sind meist kugelig geformt.
Früchte und Samen
Die kugel- bis eiförmigen Kapselfrüchte springen nicht oder unregelmäßig auf oder öffnen sich nur selten über einen Ringriss nahe der Basis. Zwischen den Griffeln kann sich eine unauffällige Öffnung befinden, in diesem Bereich sind die Früchte oftmals verdickt und/oder erhaben. Die Früchte enthalten einen bis vier Samen. Die Samen haben, wenn sie gequollen sind, eine papillöse Oberfläche, die beim Trocknen honigwabenartig wird.
Taxonomie und Systematik
Die Gattung Cuscuta wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 1 Seite 124 aufgestellt.
Äußere Systematik
Cuscuta ist die einzige parasitische Gattung in der Familie der Windengewächse. Frühere Bearbeiter haben das Taxon daher zum Teil in eine eigene Familie Seidengewächse (Cuscutaceae) gestellt. Nach der Systematik der Angiosperm Phylogeny Group wird Cuscuta weiterhin innerhalb der Convolvulaceae geführt<ref name="AGPwebsite" />. Untersuchungen mit Hilfe molekulargenetischer Methoden bestätigen diese Klassifizierung.<ref name="Neyland2001" /><ref name="Stefanovic2002" /> Cuscuta ist die einzige Gattung der Tribus Cuscuteae innerhalb der Familie der Convolvulaceae.<ref name="GRIN" />
Innere Systematik
Zur Gattung Seide (Cuscuta) gehören über 200<ref name="DigitalAtlasCuscuta" /> Arten, die in drei Untergattungen eingeteilt werden. Die etwa 25 Arten der Untergattung Cuscuta charakterisieren sich durch zwei Griffel gleicher Länge, die vollständig frei voneinander stehen und konisch in langgestreckte Narben übergehen. Die größte Artenanzahl weist die Untergattung Grammica mit mindestens 135 bis 140 Arten auf. Die Arten besitzen zwei frei voneinander stehende, unterschiedlich lange Griffel, die in kurzen, oftmals kugelförmigen Narben enden. Die etwa neun Arten der Untergattung Monogyna besitzen teilweise oder komplett verwachsene Griffel mit kugelförmigen oder langgestreckten Narben. Die folgende Liste basiert auf der World Checklist of Selected Plant Families,<ref name="WCSP" /> Saša Stefanović und Mihai Costea 2008<ref name="Stefanovic08" /> sowie Miguel A. Garciá und María P. Martín 2007<ref name="Garcia07a" />, Abweichungen und Ergänzungen dazu sind mit Einzelnachweisen gekennzeichnet.
Cuscuta africana <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd.: Sie kommt in der Capensis vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta angulata <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt von der Kapprovinz bis KwaZulu-Natal vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta natalensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker: Sie kommt im südlichen Afrika vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta nitida <templatestyles src="Person/styles.css" />E.Mey. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Choisy: Sie kommt von der Kapprovinz bis KwaZulu-Natal vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta capitata <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.: Sie kommt vom südlichen europäischen Russland bis zum Altai und zum westlichen Himalaja vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta haussknechtii <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt im südwestlichen Iran vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta kotschyana <templatestyles src="Person/styles.css" />Boiss.: Sie kommt von der Türkei bis Zentralasien und Pakistan vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta pedicellata <templatestyles src="Person/styles.css" />Ledeb.: Sie ist in Nordafrika, Mittel- sowie Westasien und im südöstlichen Russland verbreitet.
Cuscuta pulchella <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt im Irak und in Afghanistan vor.<ref name="WCSP" />
Sektion Cuscuta
Cuscuta abyssinica <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Rich.: Sie kommt im nordöstlichen tropischen Afrika vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta approximata <templatestyles src="Person/styles.css" />Bab. (Syn.: Cuscuta rhodesiana <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.): Sie kommt in Makaronesien, vom Mittelmeergebiet bis Sibirien und Indochina, von Eritrea bis Sambia, auf der Arabischen Halbinsel, in Nordamerika und in der Karibik vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta atrans <templatestyles src="Person/styles.css" />Feinbrun: Sie kommt in Kreta vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta babylonica <templatestyles src="Person/styles.css" />Aucher ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Choisy: Sie kommt von der Türkei bis Zentralasien und Afghanistan vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta balansae <templatestyles src="Person/styles.css" />Boiss. & <templatestyles src="Person/styles.css" />Reut. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt von den Inseln der Ägäis bis Westasien und der Arabischen Halbinsel, in Angola und auf Sokotra vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta brevistyla <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Braun ex <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Rich.: Sie kommt von den Kanarischen Inseln bis Tibet vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta castroviejoi <templatestyles src="Person/styles.css" />M.A.García: Sie kommt in Äthiopien und vielleicht auch in Somalia vor.<ref name="WCSP" />
Flachs-Seide (Cuscuta epilinum <templatestyles src="Person/styles.css" />Weihe): Sie kommt ursprünglich vom Iran bis Zentralasien vor.<ref name="WCSP" />
Quendel-Seide (Cuscuta epithymum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) L.): Sie kommt von Europa bis ins nordwestliche China und im Makaronesien vor.<ref name="WCSP" />
Nessel-Seide (Cuscuta europaea <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Sie kommt von den gemäßigten Zonen Eurasiens bis ins nördliche Indien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta kurdica <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt von der östlichen Türkei bis Afghanistan vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta nivea <templatestyles src="Person/styles.css" />M.A.García: Sie kommt in Spanien, Algerien und vielleicht auch in Marokko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta palaestina <templatestyles src="Person/styles.css" />Boiss.: Sie kommt vom östlichen Mittelmeergebiet bis zum westlichen Iran vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta pellucida <templatestyles src="Person/styles.css" />Butkov: Sie kommt vom südlichen europäischen Russland bis Zentralasien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta planiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />Ten. (Syn.: Cuscuta pretoriana <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.): Sie kommt vom Mittelmeergebiet bis ins nordwestliche Indien, in Makaronesien, von Eritrea bis in südliche Afrika und in Madagaskar vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta rausii <templatestyles src="Person/styles.css" />M.A.García: Sie kommt auf Karpathos vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta somaliensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt vom nordöstlichen tropischen Afrika bis Simbabwe und im Jemen vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta triumvirati <templatestyles src="Person/styles.css" />Lange: Sie kommt in Marokko, Algerien und in der spanischen Sierra Nevada vor.<ref name="WCSP" />
Untergattung Monogyna<templatestyles src="Person/styles.css" /> Engelm. ex Yunck.
Cuscuta japonica <templatestyles src="Person/styles.css" />Choisy: Sie kommt von Indochina bis Ostasien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta lehmanniana <templatestyles src="Person/styles.css" />Bunge: Sie kommt vom nordöstlichen Iran bis Zentralasien und dem nordwestlichen China vor.<ref name="WCSP" />
Pappel-Seide (Cuscuta lupuliformis <templatestyles src="Person/styles.css" />Krock.): Sie kommt von Europa bis Pakistan und zur Mongolei vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta monogyna <templatestyles src="Person/styles.css" />Vahl: Sie kommt von Europa bis Pakistan und zur Mongolei und im nordwestlichen Afrika vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta acuta <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt im westlichen Südamerika in Ecuador inklusive Galapagos und im westlichen Peru vor.<ref name="GRIN" />
Cuscuta bifurcata <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt im südlichen Afrika vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta boldinghii <templatestyles src="Person/styles.css" />Urb.: Sie kommt von Mexiko bis Costa Rica und von Florida bis zu den Inseln der Karibik vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta burrellii <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt in Brasilien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta californica <templatestyles src="Person/styles.css" />Hook. & <templatestyles src="Person/styles.css" />Arn.: Sie kommt in drei Varietäten von den Vereinigten Staaten bis ins nordwestliche Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta ceanothi <templatestyles src="Person/styles.css" />Behr (Syn.: Cuscuta subinclusa <templatestyles src="Person/styles.css" />Durand & <templatestyles src="Person/styles.css" />Hilg.): Sie kommt Von Oregon bis ins nordwestliche Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta cephalanthi <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt in Nordamerika vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta chapalana <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt im südwestlichen Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta chilensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Ker Gawl.: Sie kommt von Argentinien bis Chile vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta chinensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Lam. (Syn.: Cuscuta applanata <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.): Sie kommt in zwei Varietäten im tropischen Afrika, in Madagaskar, von Asien bis Australien und von den USA bis Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta cockerellii <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt in Peru vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta compacta <templatestyles src="Person/styles.css" />Juss. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Choisy: Sie kommt in den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta corniculata <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt in Kolumbien, Venezuela und Brasilien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta coryli <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt in Kanada und in den USA vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta corymbosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Ruiz & <templatestyles src="Person/styles.css" />Pav.: Sie kommt von Mexiko bis Venezuela und Bolivien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta costaricensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt von Mexiko bis Costa Rica und in Venezuela vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta cotijana <templatestyles src="Person/styles.css" />Costea & <templatestyles src="Person/styles.css" />I.García: Sie kommt nur in Mexiko vor.<ref name="WCSP" /><ref name="Costea08" />
Cuscuta cozumeliensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt vom südöstlichen Mexiko bis Guatemala vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta cristata <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt vom südlichen Brasilien bis ins nördliche Argentinien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta cuspidata <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm. & <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Gray: Sie kommt in den USA vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta decipiens <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt in Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta deltoidea <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck. (Syn.: Cuscuta serruloba <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.): Sie kommt im südwestlichen Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta denticulata <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Westliche USA und nordwestliches Mexiko.<ref name="WCSP" />
Cuscuta gracillima <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Mexiko bis Costa Rica.<ref name="WCSP" />
Cuscuta grandiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth: Von den Anden bis ins nordwestliche Argentinien.<ref name="WCSP" />
Cuscuta gronovii <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Schult.: Sie kommt ursprünglich in drei Varietäten in Kanada, den USA und auf Hispaniola vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta hyalina <templatestyles src="Person/styles.css" />Roth ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Schult.: Äthiopien bis südliches Afrika, Kapverden, Türkei und Afghanistan bis zum indischen Subkontinent.<ref name="WCSP" />
Cuscuta indecora <templatestyles src="Person/styles.css" />Choisy: Sie kommt in vier Varietäten von den USA bis Kolumbien und in der Karibik vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta jalapensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Schltdl.: Mexiko bis Guatemala.<ref name="WCSP" />
Cuscuta kilimanjari <templatestyles src="Person/styles.css" />Oliv.: Sie kommt in drei Varietäten von Äthiopien bis ins südliche Afrika und auf Madagaskar vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta leptantha <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: USA bis nordwestliches Mexiko.<ref name="WCSP" />
Cuscuta mitriformis <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Hemsl.: Arizona bis New Mexico und Mexiko.<ref name="WCSP" />
Cuscuta obtusiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth: Sie kommt in zwei Unterarten und zwei Varietäten von den USA bis ins tropische Amerika, in Eritrea und in Indochina vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta occidentalis <templatestyles src="Person/styles.css" />Millsp.: Westliche USA und nordwestliches Mexiko.<ref name="WCSP" />
Cuscuta odorata <templatestyles src="Person/styles.css" />Ruiz & <templatestyles src="Person/styles.css" />Pav.: Sie kommt in vier Varietäten von Ecuador bis Brasilien und ins südliche Südamerika vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta tinctoria <templatestyles src="Person/styles.css" />Mart. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm. (Syn.: Cuscuta aurea <templatestyles src="Person/styles.css" />Liebm., Cuscuta floribunda <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth): Sie kommt in vier Varietäten in Mexiko und Guatemala vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta tuberculata <templatestyles src="Person/styles.css" />Brandegee: Südliches Arizona bis südliches New Mexico und nordwestliches Mexiko.<ref name="WCSP" />
Cuscuta umbellata <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth: Sie kommt in zwei Varietäten von Colorado bis Mexiko, von Panama bis zum nördlichen Südamerika, in der Karibik, im nordöstlichen Brasilien und in Paraguay vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta umbrosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Beyr. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Hook.: Kanada und USA.<ref name="WCSP" />
Cuscuta woodsonii <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Mexiko und Panama.<ref name="WCSP" />
Cuscuta xanthochortos <templatestyles src="Person/styles.css" />Mart. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Sie kommt in vier Varietäten vom südlichen Brasilien bis zum nordöstlichen Argentinien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta yucatana <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt von Mexiko bis Guatemala vor.<ref name="WCSP" />
Weitere Arten<ref name="WCSP" /> vorläufig ohne systematische Zuordnung
Cuscuta acutiloba <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Peru und Bolivien.<ref name="WCSP" />
Cuscuta blepharolepis <templatestyles src="Person/styles.css" />Welw. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Hiern: Guinea und Angola.<ref name="WCSP" />
Cuscuta boliviana <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt in zwei Varietäten von Bolivien bis zum südlichen Brasilien und dem nördlichen Argentinien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta cassytoides <templatestyles src="Person/styles.css" />Nees ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Äthiopien bis südliches Afrika und Madagaskar.<ref name="WCSP" />
Cuscuta flossdorfii <templatestyles src="Person/styles.css" />Hicken: Nördliches Argentinien. Es gibt vier Varietäten.<ref name="WCSP" />
Cuscuta gennesaretana <templatestyles src="Person/styles.css" />Sroëlov ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Feinbr. & <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Taub: Sie kommt in Palästina und im Gebiet von Syrien und Libanon vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta insquamata <templatestyles src="Person/styles.css" />Yunck.: Sie kommt in zwei Varietäten vom südlichen Bolivien bis zum nordwestlichen Argentinien vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta pacifica <templatestyles src="Person/styles.css" />Costea & <templatestyles src="Person/styles.css" />Stefanović: Sie kommt in zwei Varietäten vom westlichen Kanada bis ins nordwestliche Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta reflexa <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.: Sie kommt in zwei Varietäten von Afghanistan bis Indochina und auf Java vor.<ref name="WCSP" />
Cuscuta rojasii <templatestyles src="Person/styles.css" />Hunz.: Bolivien bis Paraguay.<ref name="WCSP" />
Cuscuta scandens <templatestyles src="Person/styles.css" />Brot.: Mitteleuropa bis zum Mittelmeergebiet, tropisches und südliches Afrika, Madagaskar und Himalaja bis Korea.<ref name="WCSP" />
Cuscuta timorensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Decne. ex <templatestyles src="Person/styles.css" />Engelm.: Java bis zu den Kleinen Sundainseln, Neukaledonien.<ref name="WCSP" />
Lateinisches Mittelalter:Cpg 558 um 1470 – 1485<ref>Cpg 558, Nordbayern, um 1470–1485, Blatt 26r (Digitalisat) Transkription: Seÿde wasser ist gutt daz jn dem flachs wechset ist gutt zu aller sucht der lebern vnd der lungen die reÿniget es vnd stercket sie vnd treibt die posen humores von allem leibe vnd vertreibt die vassersuchtte vnd vertreibt den harn stein vnd dÿe gelsuchtte geveltigklich auß vnd ist fur den grÿmmen in dem leib gutt vnd es klaret auch daz gesicht vnd ist gut den frauen den dÿe mutter erkaldet ist vnd ir kranckhait nicht zu rechtter zeit haben vnd vmb den nabel gesvollen seind vnd macht vol harmenn vnd gut wer den stain hatt</ref> --- Cpg 545 1474<ref>Cpg 545 Nürnberg (?) 1474, Blatt 117r-v (Digitalisat) Transkription: Seiden wasser Item Seiden wasser ist gut . syden wechst ym flags vnd hat cleine weisse plümlein Das wasser getrüncken ist gut fur alle gesucht der lebern vnd lungenn vnd reinigt sie vnd sterckt sie Vnd vertreibt die posen humores von dem leib allen halben Vnd ist auch fur die wassersucht Vnd ist gut fur die gelsucht Vnd treibt den stein geweltiglich aus Vnd ist gut fur die grymme ym leib als da vir getrüncken Vnd ist gut den frawen den die mutter erkalt ist vnd ir kranckheit nicht zu rechtter zeit haben Vnd vmb den nabel swollenn sein den sol man des wassers zu trincken geben Es macht auch wol harmen Vnd die augen do mit gewaschen macht sie klar vnd licht</ref> --- Michael Puff 15. Jh.<ref>Michael Puff: Büchlein von den ausgebrannten Wässern. 15. Jh. Druck Augsburg (Johannes Bämler) 1478 (Digitalisat)</ref> --- Herbarius Moguntinus 1484<ref>Herbarius Moguntinus, Mainz 1484, Teil I, Kapitel 42 (falsch als Kapitel 48 bezeichnet): Cuscuta. Syde uff flaß(Digitalisat)</ref> --- Gart der Gesundheit 1485<ref>Gart der Gesundheit. Mainz 1485, Kapitel 92: Cuscuta. Fyltzkrut oder syde(Digitalisat); Kapitel 169: Epitimum die fasen uff den cleen(Digitalisat)</ref> --- Hortus sanitatis 1491<ref>Hortus sanitatis 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 149: Cuscuta (Digitalisat); Teil I, Kapitel 172: Epithimum (Digitalisat)</ref> --- Hieronymus Brunschwig 1500<ref> Hieronymus Brunschwig: Kleines Destillierbuch, Straßburg 1500, Blatt 110v–111r: Tottern. Cuscuta(Digitalisat)</ref>
Neuzeit:Hieronymus Bock 1539<ref> Hieronymus Bock: New Kreütter Bůch. Wendel Rihel, Straßburg 1539, Teil II, Kapitel 89: Seiden. Viltzkraut(Digitalisat)</ref> --- Leonhart Fuchs 1543<ref> Leonhart Fuchs: New Kreütterbuch … Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 131: Flachß seiden(Digitalisat)</ref> --- Mattioli / Handsch / Camerarius 1586<ref>Pietro Andrea Mattioli: Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia. Übersetzung durch Georg Handsch, bearbeitet durch Joachim Camerarius den Jüngeren, Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 449r–v: Filtzkraut(Digitalisat)</ref> --- Nicolas Lémery 1699/1721<ref>Nicolas Lémery: Dictionnaire universel des drogues simples. Paris 1699, S. 244: Cuscuta(Digitalisat); Übersetzung. Vollständiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses vermehreten Edition [...] ins Hochteutsche übersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern, [...]. Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 380: Cuscuta(Digitalisat)</ref> --- Onomatologia medica completa 1755<ref>Albrecht von Haller (Herausgeber): Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollständig erkläret [...]. Gaumische Handlung, Ulm / Frankfurt am Main / Leipzig 1755, Sp. 523: Cuscuta(Digitalisat)</ref> --- Wolfgang Schneider 1974<ref>Wolfgang Schneider: Lexikon zur Arzneimittelgeschichte. Sachwörterbuch zur Geschichte der pharmazeutischen Botanik, Chemie, Mineralogie, Pharmakologie, Zoologie. Govi-Verlag, Frankfurt a. M. Band 5/1 (1974), S. 404–406: Cuscuta(Digitalisat)</ref>
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<ref name="AGPwebsite">P. F. Stevens (ab 2001): Angiosperm Phylogeny Website. Version 7, Mai 2006.</ref>
<ref name="Neyland2001">Ray Neyland: A phylogeny inferred from large ribosomal subunit (26S) rDNA sequences suggests that Cuscuta is a derived member of Convolvulaceae. In: Brittonia. Band 53, Nr. 1, 2001, S. 108–115, doi:10.1007/BF02805402.</ref>
<ref name="Stefanovic2002">Saša Stefanović, L. Krueger, R. G. Olmstead: Monophyly of the Convolvulaceae and circumscription of their major lineages based on DNA sequences of multiple chloroplast loci. In: American Journal of Botany. Band 89, Nr. 9, 2002, S. 1510–1522 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. April 2008 im Internet Archive) Datei:Pictogram voting info.svgInfo: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amjbot.org).</ref>
<ref name="Costea06b">Mihai Costea, Guy L. Nesom, Saša Stefanović: Taxonomy of the Cuscuta pentagona Complex (Convolvulaceae) in North America. In: SIDA: Contributions to Botany. Band 22, Nr. 1, 2006, S. 151–175 (online).</ref>
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<ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
<ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref>
<ref name="Costea08">Mihai Costea, Ignacio García Ruiz, Mark Welsh: A new species of Cuscuta (Convolvulaceae) from Michoacán, Mexico. In: Brittonia. Band 60, Nr. 3, 2008, S. 235–239, DOI:10.1007/s12228-008-9017-0, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />(PDF; 307 kB) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. September 2014 im Internet Archive) Datei:Pictogram voting info.svgInfo: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wlu.ca.</ref>
<ref name="Costea08b">Mihai Costea, Fiona Aiston, Saša Stefanović: Species delimination, phylogenetic relationships, and two new species in the Cuscuta gracillima complex (Convolvulaceae). In: Botany. Band 86, Nr. 7, 2008, S. 670–681, DOI:10.1139/B08-030(PDF-Datei).</ref>
</references>
Literatur
Mihai Costea, Saša Stefanović: Cuscuta (Convolvulaceae). In: Bruce G. Baldwin, Douglas H. Goldman, David J. Keil, Robert Patterson, Thomas J. Rosatti (Hrsg.): The Jepson Manual. Vascular Plants of California. 2. überarb. u. erweit. Auflage. University of California Press, Berkeley, Calif 2012, ISBN 978-0-520-25312-4 (online).
Daniel L. Nickrent, Lytton J. Musselman: Introduction to Parasitic Flowering Plants. In: The Plant Health Instructor. 2004, doi:10.1094/PHI-I-2004-0330-01.
Hans Christian Weber: Parasitismus von Blütenpflanzen. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-10529-X.
Hans Christian Weber: Schmarotzer: Pflanzen, die von anderen leben. Belser, Stuttgart 1978, ISBN 3-7630-1834-4.