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Eichwalde

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Eichwalde.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 22′ N, 13° 37′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12061112}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 22′ N, 13° 37′ O
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Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|12061112}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 15732
Vorwahl: 030
Kfz-Kennzeichen: LDS, KW, LC, LN
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 112
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Grünauer Straße 49
15732 Eichwalde
Website: www.eichwalde.de
Bürgermeister: Jörg Jenoch (Wählerinitiative Eichwalde)
Lage der Gemeinde Eichwalde im Landkreis Dahme-Spreewald
<imagemap>

Bild:Eichwalde in LDS.png|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

poly 197 227 199 224 196 219 195 205 191 202 183 206 173 210 174 221 Alt Zauche-Wußwerk poly 110 222 120 219 128 210 126 201 113 193 108 185 100 191 103 204 107 203 114 201 116 205 Bersteland poly 78 91 71 77 75 64 81 72 94 66 94 82 93 88 93 90 Bestensee poly 225 237 237 229 239 218 236 204 223 203 221 213 212 222 206 232 Byhleguhre-Byhlen poly 61 222 58 212 50 211 51 205 68 198 72 202 77 219 Drahnsdorf poly 76 19 86 18 80 13 71 14 Eichwalde poly 81 208 78 207 73 199 50 193 45 193 65 180 83 169 93 190 104 199 Golßen poly 85 122 90 116 82 109 68 110 69 105 69 95 86 91 96 96 104 94 117 99 116 119 110 125 104 116 98 130 Groß Köris poly 99 166 89 153 85 155 83 146 77 144 80 132 81 131 87 120 99 125 103 122 103 139 121 145 118 163 108 168 Halbe poly 101 288 107 275 115 266 112 259 105 257 105 246 89 252 89 238 65 248 65 240 71 240 71 227 61 222 57 242 57 250 63 260 47 269 58 285 89 286 95 296 Heideblick poly 122 100 103 92 99 98 91 92 100 81 90 65 102 59 112 52 110 40 138 43 134 53 140 66 133 75 137 79 139 93 131 94 Heidesee poly 276 183 276 169 289 168 296 163 290 159 281 159 281 149 265 141 268 157 265 163 258 159 256 176 Jamlitz poly 110 214 113 207 114 200 105 205 92 203 81 210 74 212 74 220 Kasel-Golzig poly 84 68 102 59 107 56 110 39 116 28 105 18 108 12 100 8 94 26 83 32 83 47 78 47 69 42 63 54 73 56 Königs Wusterhausen poly 135 185 140 163 143 161 144 154 135 150 120 153 117 159 104 168 106 174 122 172 Krausnick-Groß Wasserburg poly 262 201 259 185 252 190 241 174 233 171 235 161 242 159 251 154 264 141 268 153 262 162 259 157 254 179 264 176 277 186 284 203 Lieberose poly 173 220 181 205 171 201 165 189 159 189 140 185 130 183 124 193 127 210 139 227 162 220 Lübben poly 137 288 144 276 132 275 132 266 139 242 136 238 142 226 131 211 117 221 109 221 109 216 98 215 67 222 75 239 65 239 66 246 84 238 92 247 106 245 110 259 117 270 107 277 119 289 Luckau poly 132 138 118 115 114 120 107 117 105 141 121 145 124 153 141 147 Märkisch Buchholz poly 172 197 165 187 161 185 162 157 157 148 149 141 151 134 160 122 163 117 178 125 201 130 216 147 206 159 206 172 208 180 204 182 203 195 194 189 179 185 Märkische Heide poly 59 116 66 115 72 104 69 98 77 91 71 71 75 65 80 65 76 56 64 51 68 42 51 45 56 37 44 29 38 52 44 48 40 53 52 57 36 64 38 74 56 77 66 83 67 92 61 93 Mittenwalde poly 137 143 142 137 147 128 137 122 143 116 142 103 148 103 148 99 134 93 123 98 117 103 119 120 Münchehofe poly 197 226 207 209 213 204 202 191 180 186 167 199 176 206 188 202 198 206 Neu Zauche poly 88 180 81 168 83 157 86 155 103 165 109 173 95 172 Rietzneuendorf-Staakow poly 156 186 159 165 163 155 149 164 139 163 137 173 137 184 Schlepzig poly 67 43 62 29 74 12 56 11 49 6 33 8 37 0 28 3 26 21 39 30 Schönefeld poly 124 196 124 190 132 182 121 171 93 180 84 186 98 197 99 184 107 185 115 197 Schönwald poly 68 33 74 27 74 22 78 15 75 11 64 16 59 30 Schulzendorf poly 83 125 90 113 86 108 68 107 67 113 Schwerin poly 238 214 261 206 267 203 260 188 250 190 239 174 231 168 244 160 232 154 226 146 214 149 214 141 206 156 205 175 211 183 Schwielochsee poly 224 206 209 205 206 196 201 190 203 183 210 181 220 193 229 203 Spreewaldheide poly 48 207 37 207 22 205 24 198 24 186 42 192 60 195 65 198 Steinreich poly 209 229 212 220 222 207 212 207 197 227 Straupitz (Spreewald) poly 77 143 82 130 84 122 72 112 60 114 58 134 Teupitz poly 147 167 163 154 162 145 148 141 154 134 162 120 145 125 142 137 136 151 Unterspreewald poly 82 45 85 42 83 35 72 36 68 43 Wildau poly 82 35 84 28 85 15 73 23 75 31 58 33 68 41 Zeuthen poly 195 99 196 0 297 0 297 97 297 99 Brandenburg

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Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Lage Eichwalde bei Berlin.png
Lage an der Stadtgrenze von Berlin

Eichwalde ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg in Deutschland.

Geografie

Eichwalde liegt direkt an der südöstlichen Stadtgrenze von Berlin. Der im Norden und Osten angrenzende Berliner Ortsteil ist Schmöckwitz. Die südliche Nachbargemeinde ist Zeuthen, die westliche Schulzendorf.

Die städtische Bebauung geht an allen Seiten nahtlos in die der drei Nachbargemeinden über. Eichwalde hat damit keine Wachstumsmöglichkeiten in die Breite. Die nördlich der Waldstraße (die hier die Landesgrenze bildet) liegende Siedlung Schmöckwitz ist vom Rest Berlins aus nur über Eichwalder Gebiet zu erreichen. Im Osten des Gemeindegebiets hat Eichwalde einen schmalen Zugang zum Zeuthener See. Hier gibt es einen Badestrand („Badewiese“) und mehrere Bootsanleger.

Eichwalde ist mit nur 2,8 km² die flächenkleinste Gemeinde in Brandenburg und die mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte, nach dem ähnlich strukturierten Glienicke/Nordbahn am nördlichen Berliner Stadtrand. Unter den mehr als 12.000 Gemeinden in Deutschland belegte 2022 Eichwalde nach der Bevölkerungsdichte den 30. Platz. Nach einer Untersuchung der Märkischen Allgemeinen Zeitung im Jahre 2010 ist Eichwalde zudem die Gemeinde mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen im Landkreis Dahme-Spreewald.

Gemeindegliederung

Eichwalde verfügt über keine Ortsteile, bewohnten Gemeindeteile oder Wohnplätze.<ref>Eichwalde | Service Brandenburg. Abgerufen am 1. Mai 2024.</ref>

Geschichte

Der Ort wurde 1673 erstmals als Rahdelandt erwähnt und war zu dieser Zeit ein Freigut, d. h. ein abgabenfreies Landgut des Stadtmajors A. Quappe. Im Jahr 1700 gab es einen Ort Sandacker, Radeland genannt, vor Zeuthen gelegen, der vom Heideläufer und Krüger zu Schmöckwitz gerodet und bestellt worden war. Allerdings mussten sie dem Amt Köpenick die Kosten für die Aussaat entrichten. 1743 erschien erstmals die Schreibweise Radeland, damals in Verbindung mit einem Vorwerk und einem Hammelstall. Zehn Jahre später kam es vom Amt Köpenick in die Herrschaft Königs Wusterhausen – wie viele andere, umliegende Gemeinden durch Aufkauf des Königs. Demzufolge erschien es 1773 als königliches Vorwerk, indem 1781 zwei Pfälzer Kolonisten angesiedelt wurden. 1801 wurde der Ort mit einer Meierei unweit Schmöckwitz geführt. Dort lebten ein Büdner und vier Einlieger mit drei Feuerstellen (=Haushalte). Eichwalde gehörte seit 1817 zum Kreis Teltow in der preußischen Provinz Brandenburg.

1840 war lediglich ein Vorwerk mit vier Wohnhäusern bekannt. 1858 erschien ein Gut mit einem Gutseigentümer, einem Pächter sowie vier Knechten und Mägden und sieben Tagelöhnern. Die Besitzung war 1076 Morgen groß. Daneben gab es zwei weitere Besitzungen, die zusammen lediglich auf vier Morgen kamen. Erstmals erschien aber auch ein Schiffseigentümer mit einem Gehilfen. 1860 war der Ort auf vier Wohn- und fünf Wirtschaftsgebäude angewachsen. Nach und nach wurden die Flächen parzelliert und es entstand eine Villenkolonie. Dennoch war Radeland, wie der Ort nach wie vor hieß, landwirtschaftlich geprägt. Die Einwohner bewirtschafteten 635 Morgen Wald, 375 Morgen Acker, 52 Morgen Wiese, 17 Morgen Weide und ein Morgen Gartenland. Die Gehöfte nahmen eine Fläche von fünf Morgen ein.

Datei:Eichwalde Kirche Haendelplatz.jpg
Evangelische Kirche

Mit Wirkung zum 20. März 1893 wurde das Gut für Siedler durch Umwandlung und Umbenennung in Eichwalde aufgeteilt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />eichwalde.de (Memento vom 11. Dezember 2016 im Internet Archive)</ref> Bis 1899 war Eichwalde nach Schmöckwitz eingekircht, wurde aber in diesem Jahr selbstständige Pfarrgemeinde und Mutterkirche mit den Tochterkirchen in Neu Zittau, Schmöckwitz und Wernsdorf. Die Einwohnerzahl stieg stark an und so gab es 1900 bereits 179 Wohnhäuser. Damit kam auch der Wunsch nach einer eigenen Dorfkirche auf, die in den Jahren 1906 bis 1908 nach Plänen des Architekten Carl Zaar durch den Baumeister Rudolf Vahl entstand. 1931 waren es bereits 398 Wohnhäuser. Dies schlug sich auch auf die wirtschaftliche Struktur nieder, denn 1939 waren lediglich noch zwei landwirtschaftliche Betriebe aktiv, die eine Fläche von 0,5 bis 5 Hektar bewirtschafteten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Eichwalde 1952 zum Kreis Königs Wusterhausen im DDR-Bezirk Potsdam. 1955 gründete sich ein VEB Holzbau mit 133 Beschäftigten. 1973 kam ein VEB Hoch- und Betonbau sowie eine PGH des Friseurhandwerks sowie des Orthopädie-Schuhmacher-Handwerks hinzu. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1910 1.565
1925 3.069
1933 4.815
1939 6.318
1946 5.847
1950 6.493
1964 6.352
1971 6.377
1981 5.962
1985 5.705
Jahr Einwohner
1990 5.141
1995 4.887
2000 5.737
2005 6.002
2010 6.205
2015 6.426
2020 6.452
Jahr Einwohner
2021 6.453
2022 6.360
2023 6.383
2024 6.341

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel (PDF) S. 14–17</ref><ref>Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7</ref><ref>Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)</ref>, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022<ref>Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022</ref>

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Eichwalde besteht aus 16 Gemeindevertretern und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 73,5 % zu folgendem Ergebnis:<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024</ref>

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil
2019<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019. In: wahlen-brandenburg.de. Abgerufen am 20. Juni 2024.</ref>
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
CDU 17,9 % 3 20,0 % 4
SPD 18,5 % 3 18,8 % 3
Wählerinitiative Eichwalde 15,1 % 3 17,7 % 3
AfD 14,0 % 1 16,6 % 3
Bündnis 90/Die Grünen 19,3 % 3 11,2 % 2
Die Linke 15,1 % 3 09,8 % 2
Die PARTEI 04,2 % 1
FDP 01,8 %
Insgesamt 100 % 16 100 % 18

Der Stimmenanteil der AfD 2019 entsprach drei Sitzen. Sie hatte jedoch nur einen Kandidaten aufgestellt.<ref>SPD und Grüne liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen. Abgerufen am 7. Juli 2020.</ref> Daher blieben nach § 48 (6) des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes<ref>Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz § 48 (6)</ref> zwei Sitze in der Gemeindevertretung unbesetzt.

Im Jahr 2007 wurde das erste Schülerparlament der Gemeinde von Schülern des Humboldt-Gymnasiums und der Humboldt-Grundschule unter dem Namen Kinder und Jugendparlament Eichwalde (kurz: KJP) gewählt. Mit diesem Projekt, welches mit zu den ersten dieser Art in der Region gehörte, soll auch Jugendlichen und Kindern eine Mitwirkung am Ortsgeschehen inklusive Budgetberatung ermöglicht werden.<ref>Gemeinde Eichwalde: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Satzung des Kinder- und Jugendparlaments der Gemeinde Eichwalde (KJP-Satzung) (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) (abgerufen am 1. Mai 2011)</ref>

Bürgermeister

Datei:Eichwalde Rathaus.jpg
Rathaus
  • 1893–1896: Paul Schmidt (1841–1907)<ref>Wolfgang Flügge: Bernd Speer – der 34. Bürgermeister von Eichwalde – wer aber war der erste?, Eichwalder Bote 2/2010, S. 8–9</ref>
  • […]
  • 1934–1945: Erich Rix (NSDAP)<ref>Wolfgang Müller: Eichwalde unterm Hakenkreuz, Eichwalde 2007, S. 175</ref>
  • 1945–1946: Franz Errulat (1880–1955) (KPD)
  • 1946–1950: Kurt Wegner (1898–1964) (SPD)
  • 1951–1952: Gerhard Vogt (1922–2003) (SED)<ref>Wolfgang Müller: Nachkriegsjahre in Eichwalde, Eichwalde 2004, S. 27–28</ref>
  • 1952–1953, 1965: Helene Scholz (SED)
  • […]
  • Mai 1989 – Dezember 1989: Andreas Müller (SED)<ref>Wolfgang Flügge: 20 Jahre Mauerfall – Das Jahr 1989 und die Jahre danach, Eichwalder Bote 2/2009, S. 9</ref>
  • […]
  • 2002–2010: Ekkehard Schulz (PDS)<ref>Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Potsdam 2004, S. 23. Abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref>
  • 2010–2018: Bernd Speer (Wählerinitiative Eichwalde)<ref>Bilanz-15 Jahre WIE in der Gemeindevertretung auf wie-eichwalde.de</ref>
  • seit 2018: Jörg Jenoch (Wählerinitiative Eichwalde)<ref>Eichwalde: Bürgermeister Jörg Jenoch nimmt die Fahrt auf! Der Schulzendorfer, 1. Februar 2018, abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref>

Jenoch ist seit dem 1. Februar 2018 Bürgermeister von Eichwalde. Er wurde am 24. September 2017 mit 54,9 % der gültigen Stimmen gewählt.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017. Landeswahlleiter des Landes Brandenburg, abgerufen am 4. Mai 2024.</ref> Bei der Bürgermeisterstichwahl am 9. November 2025 wurde er mit 61,1 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt; die Wahlbeteiligung lag bei 54,2 %.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 9. November 2025</ref> Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.<ref>Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74</ref>

Wappen

Das Wappen wurde am 5. Mai 1995 genehmigt.

Blasonierung: „In Gold auf grünem Boden eine grüne Eiche mit goldenen Früchten.“<ref>Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg</ref>

Das Eichwalder Wappen zeigt die 300-jährige Friedenseiche in der Friedenstraße.

Flagge

Die Bannerflagge ist längs gestreift von Grün und Gold und trägt das Wappen der Gemeinde übergreifend in der Mitte.

Partnergemeinde

Eichwalde hat eine polnische Partnergemeinde: Ośno Lubuskie (Drossen) in der ehemals brandenburgischen Neumark. Der Ort liegt 85 Kilometer von Eichwalde entfernt, nordöstlich der Grenzstadt Frankfurt (Oder).

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Datei:Eichwalde kath kirche.jpg
Katholische Kirche
Datei:Eichwalde Humboldt-Gymnasium.jpg
Humboldt-Gymnasium

In der Liste der Baudenkmale in Eichwalde stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Bauwerke

Museen

Die Alte Feuerwache ist das kulturelle Zentrum der Gemeinde. In dem Haus finden vom Kulturbeirat der Gemeinde Eichwalde, vom Verein Kind & Kegel, dem Freundeskreis Alte Feuerwache und vom Heimatverein organisierte Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und andere künstlerische und kulturelle Ereignisse statt.

Das Archiv deutscher Bieretiketten zeigt einen historischen und systematischen Abriss über die Etikettierung von Bierflaschen.<ref>Ist das die größte Bier-Etiketten-Sammlung der Welt? In: Märkische Allgemeine, 20. Juli 2017.</ref> Die mehr als 32.000 Exponate können nach Terminvereinbarung angesehen werden.

Naturdenkmale

Datei:Eichwalder Friedenseiche 01.jpg
Eichwalder Friedenseiche

Die Friedenseiche in der Friedenstraße ist im Stadtwappen wiederzufinden.

Musik

Lokale Medien

Die Eichwalder Nachrichten sind ein unabhängiges Online-Magazin für Eichwalde und Kommunen in der Nachbarschaft.

Verkehr

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Bahnhof Eichwalde

Eichwalde liegt an der Landesstraße L 401 zwischen der Berliner Landesgrenze (Bezirk Treptow-Köpenick) und Königs Wusterhausen. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind Königs Wusterhausen an der A 10 (südlicher Berliner Ring) und Waltersdorf an der A 117.

Der Bahnhof Eichwalde wird von den S-Bahnlinien S 8 (WildauBirkenwerder) und S 46 (Königs WusterhausenWestend) bedient.

Mehrere Buslinien verbinden Eichwalde mit den Nachbarorten.

Der Flughafen Berlin Brandenburg ist etwa 7 km Luftlinie entfernt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Mit Eichwalde verbundene Persönlichkeiten

Literatur

  • Wolfgang Müller: Eichwalde unterm Hakenkreuz. Zur Geschichte des Ortes von 1933 bis 1945. Heimatheft III (Heimatverein Eichwalde). 2004.
  • Wolfgang Müller: Nachkriegsjahre in Eichwalde. Zur Geschichte des Ortes von 1945 bis 1953. Selbstverlag 2007.
  • Wolfgang Müller: Eichwalde in der Weimarer Republik. Zur Geschichte des Ortes von 1918 bis 1933. Teil 1: 1918–1925. Selbstverlag 2012.
  • Wolfgang Flügge (Ortschronist): Schriftenreihe zu Geschichte der Gemeinde Eichwalde. Herausgeber: Gemeinde Eichwalde, Hefte 1–9, 2008–2014.
  • Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg: Teltow (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Band 4). Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1976.

Weblinks

Commons: Eichwalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Städte: Golßen | Königs Wusterhausen | Lübben (Spreewald) (Lubin/Błota) | Luckau | Märkisch Buchholz | Mittenwalde | Teupitz | Wildau

Gemeinden: Alt Zauche-Wußwerk (Stara Niwa-Wózwjerch) | Bersteland | Bestensee | Byhleguhre-Byhlen (Běła Góra-Bělin) | Drahnsdorf | Eichwalde | Groß Köris | Halbe | Heideblick | Heidesee | Jamlitz | Kasel-Golzig | Krausnick-Groß Wasserburg | Lieberose | Märkische Heide (Markojska Góla) | Münchehofe | Neu Zauche (Nowa Niwa) | Rietzneuendorf-Staakow | Schlepzig (Slopišća) | Schönefeld | Schönwald | Schulzendorf | Schwerin | Schwielochsee (Gójacki Jazor) | Spreewaldheide (Błośańska Góla) | Steinreich | Straupitz (Spreewald) (Tšupc (Błota)) | Unterspreewald | Zeuthen

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