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C4 (Sprengstoff)

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Datei:C4 plastic explosive.jpg
Vorbereitung für die Sprengung einer Ankerkette mit C4 während eines Trainings bei der US Navy
Datei:C4-Sprengstoff 2.jpg
C4-Sprengstoff in Stangenform zur Vorbereitung der Sprengung von zu vernichtender Munition

C4 (englisch: Composition C4) ist ein sehr effektiver und häufig militärisch verwendeter Plastiksprengstoff. Ein sehr ähnlicher britischer Sprengstoff wird dort PE4 (englisch: Plastic Explosive 4) genannt. Besitz und Herstellung solcher Sprengstoffe ist in Deutschland und international nur mit besonderen Genehmigungen erlaubt.

Eigenschaften

C4 gehört zu den formbaren (d. h. plastischen) Sprengstoffen. Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung ist er nur schwer von herkömmlichen Sprengstoffsuchgeräten aufzuspüren.

Die Lagerung von C4 ist relativ ungefährlich, da es handhabungssicher ist. Weder Feuer, Elektrizität, noch Stöße (sogar mit einem Hammer) rufen eine Explosion hervor. Zündet man ihn an, verbrennt er, ohne zu explodieren. Nur hinreichend starke Druckeinwirkung kombiniert mit Erhitzung kann zur Explosion führen; selbst Brandmunition genügte in Tests nicht.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Recent Developments in Composition C-4: Towards an Alternate Binder and Reduced Sensitivity.] BAE Systems OSI, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Zusammensetzung

C4 besteht aus 91 % Hexogen (RDX), 5,3 % Bis(2-ethylhexyl)sebacat (DOS), 2,1 % Polyisobutylen und 1,6 % Mineralöl. Um den Missbrauch von C4 zu erschweren, werden dem Sprengstoff seit einiger Zeit bei der Herstellung stark riechende Stoffe beigefügt, mit deren Hilfe er leichter von Spürhunden entdeckt werden kann. Zur besseren Sichtbarkeit in Röntgengeräten, oder um ihn mit Metalldetektoren zu finden, wird Metallstaub eingearbeitet.

In abweichenden Mischungsverhältnissen ist auch von C1 (88,3 % Hexogen: 11 % Polyisobutylen), C2 (78,7 %: 21,3 %) und C3 (77 %: 23 %) die Rede.<ref>Thomas Enke: Grundlagen der Waffen- und Munitionstechnik, 2., aktualisierte Auflage. Walhalla Fachverlag, Regensburg 2021, doi:10.5771/9783802947780, S. 105.</ref>

Literatur

  • Rudolf Biedermann: Die Sprengstoffe – ihre Chemie und Technologie. Nachdruck 2000 Auflage. Survival Press, Radolfzell 1918, ISBN 3-89811-839-8.
  • Richard Escales: Die Explosivstoffe. In: Initialexplosivstoffe. Nachdruck 2002 Auflage. 7. Band. Survival Press, Radolfzell 1917, ISBN 3-8311-3939-3.
  • Oscar Guttmann: Handbuch der Sprengarbeit. Survival Press, Radolfzell 1899, Nachdruck 2001, ISBN 3-8311-3095-7.

Weblinks

Commons: C4 (Sprengstoff) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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