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Dirk Dufner

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Dirk Dufner (* 20. Februar 1968 in Hausach) ist ein deutscher Fußball-Funktionär.

Karriere

Dufner, Sohn eines Rechtsanwalts, kam als Fußballspieler aufgrund einer Knieverletzung nicht über eine Jugendkarriere hinaus. Er studierte in Freiburg im Breisgau und Bonn Jura und absolvierte das juristische Referendariat u. a. beim SC Freiburg und bei den (mittlerweile von Ajax Amsterdam aufgekauften) Cape Town Spurs in Südafrika.<ref>Dominik Bloedner: Vom Fan zum Manager. (pdf; 220 kB) In: chilli. Das Freiburger Stadtmagazin. 33, Juli 2009, S. 32, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Dezember 2013; abgerufen am 21. Januar 2023 (Interview mit Dirk Dufner).</ref> Nachdem er sich erfolglos um eine Anstellung beim FC Barcelona beworben hatte, arbeitete er ab 1997 für drei Jahre in der Geschäftsleitung des VfB Stuttgart.<ref>Dufner folgt auf Bornemann. In: kicker.de. 24. Mai 2007, abgerufen am 28. März 2023.</ref>

Von April 2000 bis Juni 2004 war er als Sportdirektor unter Präsident Karl-Heinz Wildmoser beim TSV 1860 München tätig. Anschließend machte er sich als Sportanwalt in München selbständig.

Am 24. Mai 2007 kehrte Dufner als Sportdirektor des SC Freiburg nach Baden zurück. Er folgte nach internen Querelen auf Andreas Bornemann. In der Saison 2008/09 stieg der Verein in die erste Bundesliga auf. Im Frühjahr 2011 verlängerte der Sportclub den Vertrag mit Dufner bis zum Jahr 2014.<ref>Dirk Dufner verlängert beim SC. In: scfreiburg.com. 4. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Februar 2011; abgerufen am 28. März 2023.</ref> Am 22. April 2013 einigten sich der Manager und der Verein auf eine sofortige Vertragsauflösung.<ref>Dirk Dufner verlässt den Sport-Club. In: scfreiburg.com. 25. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. April 2013; abgerufen am 28. März 2023.</ref> Am 23. April 2013, einen Tag nach der Vertragsauflösung in Freiburg, wurde er als neuer Sportdirektor beim Ligarivalen Hannover 96 vorgestellt.<ref>Nach Trennung beim SC Freiburg: Hannover macht Dirk Dufner zum neuen Sportdirektor. In: Focus Online. 23. April 2013, abgerufen am 28. März 2023.</ref>

Anfang August 2015 bat er Hannover 96 kurz nach der Zusammenstellung des Spielerkaders und dem Saisonbeginn um die Auflösung seines Vertrags; der Verein entsprach seinem Wunsch.<ref>Thomas Hiete: Dufner verlässt 96 – Bader: „Kein Kontakt“. In: kicker.de. 4. August 2015, abgerufen am 28. März 2023.</ref>

Ab dem 9. Januar 2017 war er als Spielerberater bei der arena11 sports group GmbH tätig.<ref>Früherer Hannover-96-Manager Dufner wird Spielerberater. In: Neue Presse. 9. Januar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. April 2017; abgerufen am 28. März 2023.</ref>

Zum 1. Juni 2021 trat er die Stelle des Kaderplaners bei Hertha BSC an,<ref>Dirk Dufner kommt – Was macht so ein Kaderplaner eigentlich? In: B.Z. 2. Mai 2021, abgerufen am 21. Januar 2023.</ref> 2023 wurde er freigestellt.<ref>Personal-Beben bei der Hertha. In: sport1.de. 27. März 2023, abgerufen am 28. März 2023.</ref>

Am 30. März 2025 gab der VfL Bochum die Verpflichtung Dufners als Geschäftsführer Sport bekannt. Die Vertragslaufzeit ist bis 2027 vereinbart.<ref>Dirk Dufner wird Geschäftsführer Sport. Abgerufen am 30. März 2025.</ref> Nach knapp 6 Monaten im Amt, am 15. September 2025, wurde Dufner zusammen mit Cheftrainer Dieter Hecking vom Verein freigestellt.

Privates

Dufner hat eine Tochter, die mit ihrer Mutter in Frankfurt am Main lebt.<ref>Florian Krebs, Thomas Wiehle, Thomas Sulzer: Wird mit Dufner alles wieder dufte? In: bild.de. 22. April 2013, abgerufen am 28. März 2023.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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