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Martin Bader

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Martin Bader (2019)

Martin Bader (* 14. Februar 1968 in Hechingen) ist ein deutscher Sportmanager. Von 2002 bis 2021 war er bei verschiedenen Fußballvereinen in leitender Funktion tätig. Seit Juni 2022 ist er Direktor Sport der Zeitfracht-Gruppe.<ref name=":0">Bader im Interview: "Die ELF wird eine richtige Konkurrenz werden". Abgerufen am 25. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Nach dem Abitur verpflichtete Bader sich für zwei Jahre bei der Bundeswehr und absolvierte dort die Ausbildung zum Reserveoffizier. Anschließend belegte er an der Universität Bayreuth ein Studium der Sportökonomie, das er mit dem Diplom abschloss.<ref>Haruka Gruber: Martin Bader im Interview: Bader: „Ich sieze Dieter Hoeneß immer noch“. Spox.com, 21. Februar 2012.</ref> Das Thema seiner Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 lautet „Die DFB-Gerichtsbarkeit – dargestellt am Lizenzierungsverfahren für Lizenzvereine im Fußball am Beispiel von Hertha BSC“.<ref>Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Sportrecht: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Diplomarbeiten des Studiengangs Sportökonomie (Memento vom 7. Februar 2015 im Internet Archive). Stand: 22. April 2012; abgerufen am 21. März 2015.</ref> 1994 bis 1998 war er in verschiedenen Positionen bei der UFA (heute Lagardère Sports) tätig. 1998 wechselte er als Assistent der sportlichen Leitung zu Hertha BSC. 2002 stieg er zum verantwortlichen Leiter der Fußballabteilung auf.

1. FC Nürnberg

Am 12. November 2003 unterschrieb Bader einen Vertrag beim 1. FC Nürnberg. Ab dem 1. Januar 2004 war er dort Sportdirektor und hauptamtlicher Vizepräsident. Ab Juli 2010 assistierte ihm außerdem Christian Möckel als Chef-Scout. Von Oktober 2010 bis September 2015 war er einer der beiden Vereinsvorstände und verantwortete die Bereiche Sport und Öffentlichkeitsarbeit.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 1. FC Nürnberg – Vorstand.] 1. Fußball-Club Nürnberg e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. September 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Während Baders Amtszeit gewann der Verein 2007 den DFB-Pokal.

Hannover 96

Am 1. Oktober 2015 wurde Martin Bader vom Vereinspräsidenten und bisher alleinigen Geschäftsführer von Hannover 96, Martin Kind, zum Geschäftsführer des Ressorts Sport berufen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bader: Hannover "spannende Aufgabe".] sport1.de (1. Oktober 2015), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Oktober 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Damit wurde er indirekt Nachfolger des Sportdirektors Dirk Dufner, wobei ihm zusätzlich Christian Möckel als neuer Sportlicher Leiter folgte. Im März 2017 stellte Hannover 96 ihn und Möckel von ihren arbeitsrechtlichen Verpflichtungen frei.<ref>96: Neuer Sportchef Heldt ersetzt Bader und Möckel</ref>

1. FC Kaiserslautern

Ende Januar 2018 wurde Bader Sportvorstand des abstiegsbedrohten Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.<ref>Personelle Neuerungen an der FCK-Spitze – Martin Bader neuer Sport-Vorstand. In: fck.de. 25. Januar 2018, abgerufen am 25. Januar 2018.</ref> Am Ende der Saison 2017/18 stieg der Verein in die 3. Liga ab. Vor der Saison 2018/19 wurde die Lizenzspielerabteilung aus dem eingetragenen Verein in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert, in der Bader die Position des Sport-Geschäftsführers übernahm. Sein zum 31. Dezember 2019 auslaufender Vertrag bei den Pfälzern wurde nicht verlängert<ref>Geschäftsführer Bader muss den FCK am Jahresende verlassen. In: swr.de. 29. September 2019, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. April 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swr.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>, weshalb er den Verein zum Jahresende verließ. Bereits am 3. Dezember wurde er, gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Klatt durch Soeren Oliver Voigt ersetzt<ref>Soeren Oliver Voigt neuer Geschäftsführer. In: fck.de. 25. Dezember 2019, abgerufen am 1. April 2020.</ref>.

Alemannia Aachen

Am 1. März 2021 übernahm Martin Bader die Geschäftsführung und sportliche Leitung bei Alemannia Aachen, wo er nach nur neuneinhalb Monaten am 15. Dezember wieder entlassen wurde. Genauere Gründe zur Entlassung nannte der Verein nicht.<ref>Abberufung von Geschäftsführer Martin Bader auf alemannia-aachen.de vom 15. Dezember 2021, abgerufen am 15. Dezember 2021</ref><ref>"Wichtiger Grund": Alemannia Aachen beendet Zusammenarbeit mit Bader auf kicker.de vom 15. Dezember 2021, abgerufen am 15. Dezember 2021</ref>

Zeitfracht-Gruppe

Im Juni 2022 trat Bader eine neue Position als Direktor Sport der Zeitfracht-Gruppe an.<ref name=":0" /> Die Zeitfracht-Gruppe ist unter anderem an der Frankfurt Galaxy in der European League of Football beteiligt.<ref>Holger Weishaupt, Holger Weishaupt: Zeitfracht Gruppe holt Fussball Manager zur Galaxy. In: AmFoo.de. 24. Juni 2022, abgerufen am 25. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bader berät die Geschäftsführung der Galaxy.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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