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Bidogno

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Bidogno
Datei:Bidogno-coat of arms.svg
Wappen von Bidogno
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Capriasca
Gemeinde: Capriascai2
Postleitzahl: 6958
frühere BFS-Nr.: 5150
Koordinaten: 720885 / 104338Koordinaten: 46° 4′ 47″ N, 9° 0′ 5″ O; CH1903: 720885 / 104338
 {{#coordinates:46,07973|9,00135|primary
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  }}
Höhe: 810 m ü. M.
Fläche: 3,49 km²
Einwohner: 324 (31. Dezember 2007)<ref name="Einwohner">Historisches Lexikon der Schweiz https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002139/2023-12-08/</ref>
Einwohnerdichte: 93 Einw. pro km²
Website: www.capriasca.ch
Karte
w{ww
Datei:Karte Gemeinde Bidogno 2007.png
Gemeindestand vor der Fusion am 19. April 2008
Datei:OratorioBeataVergine-Bidogno.jpg
Kirche Maria delle Grazie und Kreuzweg
Datei:Bidogno-DentidellaVecchia.jpg
Bidogno, Kreuzweg mit Denti della Vecchia im Hintergrund

Bidogno ist eine ehemalige politische Gemeinde im Kreis Capriasca, Bezirk Lugano, des Kantons Tessin in der Schweiz.

Geographie

Das Dorf liegt auf etwa 800 m ü. M. in der Val Colla (Tal), 9 Kilometer nördlich von Lugano, am rechten Ufer des Cassarate, von Kastanienhainen umgeben.

Geschichte

Das Dorf wird erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich als Biadogno erwähnt und ist als Dauersiedlung wohl im Zusammenhang mit der in der Val Colla von den Einwohnern der Capriasca betriebenen transhumanten Weidewirtschaft entstanden. Zur Pfarrei Bidogno, die sich 1615 von Tesserete löste, gehörten Somazzo, Treggia (Ortsteil von Lopagno) und Corticiasca (mit dem Ortsteil Carusio).<ref>Antonio Gili: Bidogno. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 8. Dezember 2023.</ref>

Am 20. April 2008 haben Bidogno, Corticiasca und Lugaggia mit der bisherigen Gemeinde Capriasca (Hauptort Tesserete) zur neuen Gemeinde Capriasca fusioniert. Bidogno ist aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Bidogno (mit Fotos) auf patriziatobidogno.ch/</ref>

Bevölkerung

Vorlage:SäulendiagrammInfolge des Niedergangs der Landwirtschaft entvölkerte sich die Gemeinde im Lauf des 20. Jahrhunderts.<ref>Antonio Gili: Bidogno. In: Historisches Lexikon der Schweiz HLS. 8. Dezember 2023, abgerufen am 11. Januar 2025.</ref>

Verkehr

Bidogno liegt an einer Nebenstrasse, die von Tesserete aus auf der nördlichen Talflanke des Val Colla nach Colla führt. Auf dieser Strasse verkehren Postautokurse von Tesserete nach Insone.<ref>62.448 Tesserete-Bidogno-Bogno-Certara-Maglio di Colla. In: www.oev-info.ch. 25. Juni 2025, abgerufen am 10. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Talboden unterhalb des Dorfes verbindet eine weitere Nebenstrasse Tesserete mit Maglio di Colla. Auf dieser Strasse verkehren Postautokurse, die von Tesserete aus über Maglio di Colla nach Sonvico fahren.<ref>62.447 Tesserete-Maglio di Colla-Cimadera-Sonvico. In: www.oev-info.ch. 11. Oktober 2024, abgerufen am 10. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sehenswürdigkeiten

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Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung (Memento vom 10. Juli 2018 im Internet Archive), Verzeichnis auf der Website des Bundesamts für Kultur (BAK), abgerufen am 10. Januar 2018.</ref>

  • Die Kirche San Barnaba wurde auf den Fundamenten einer älteren romanischen Kirche errichtet und im Jahr 1487 geweiht<ref name="Martinoli">Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 381–382.</ref>, sie enthält Stuckarbeiten in der Madonnakapelle und in der Antoniuskapelle sowie das Wandbild Heilige Stefano und Sebastiano im Persbiterium
  • Gemälde mit Erzengel<ref name="Martinoli" />
  • Die Kirche Madonna Della Divina Maestà (oder Maria Delle Grazie) wurde zwischen 1644 und 1646 erbaut<ref name="Martinoli" />
  • Die begüterten Familien des Dorfes stifteten einen von 14 kleinen Kapellen gesäumten Kreuzweg, der zwischen 1756 und 1758 erbaut wurde<ref name="Martinoli" />
  • Bürgerhaus mit Granitportal<ref name="Martinoli" />
  • Zwei Schalensteine im Ortsteil Barco delle pecore (1100 m ü. M.)<ref>Franco Binda: Il mistero delle incisioni, Armando Dadò editore, Locarno 2013, S. 24 (Zeichnung), S. 53–54.</ref>

Persönlichkeiten

Literatur

  • Franco Binda: Il mistero delle incisioni, Armando Dadò editore, Locarno 2013, ISBN 978-88-8281-353-6.
  • Luisa Canonica: La memoria della figlia. In: Il Cantonetto. 16. Jahrgang, Nummer 4, Lugano, Oktober 2009, aber Dezember 2010.
  • Antonio Gili: Bidogno. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 8. Dezember 2023.
  • Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 381–382.
  • Agostino Robertini, Silvano Toppi, Gian Piero Pedrazzi: Bidogno. In: Il Comune. Edizioni Giornale del Popolo, Lugano 1974, S. 51–60.
  • Celestino Trezzini: Bidogno In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 2, Beringen – Bion, Attinger, Neuenburg 1924, S. 236 (PDF Digitalisat)

Weblinks

Commons: Bidogno – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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