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Willy Thieme

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Willy Thieme (* 23. April 1912 in Zürich, Schweiz; † 17. Oktober 1979) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf

1913 zog er mit seinen Eltern nach München. Nach dem Besuch der Oberrealschule absolvierte Thieme eine kaufmännisch-technische Ausbildung und bildete sich in sozialwissenschaftlichen Studien fort. Von 1939 bis 1942 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Später war er als Betriebsleiter und Geschäftsführer im Siedlungswesen und in der Landmaschinentechnik tätig. 1949/50 war er Organisator der Elektromesse München.

Politik

Thieme war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der SPD. Thieme amtierte von 1946 bis 1948 als Landrat des Kreises Wolfratshausen, er wurde 1946 auch mit den Stimmen der CSU gewählt.<ref>Joachim Braun: Ende & Neubeginn - Die NS-Zeit in Wolfratshausen</ref> Er war in dieser Zeit auch Geschäftsführender Vorsitzender des Landkreisverbandes Bayern. Thieme war von 1950 bis 1958 Mitglied des Bayerischen Landtages.<ref>Abgeordneter Willy Thieme. In: Bayerischer Landtag. Abgerufen am 5. Februar 2026.</ref> Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1953 bis 1957 an. Er war über die Landesliste der SPD Bayern ins Parlament eingezogen. Von 1966 bis 1978 war er Bürgermeister von Wolfratshausen.

Literatur

  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 875.

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Adolf von Liederscron (1939–1945) | Hans Thiemo (1945–1946) | Willy Thieme (1946–1948) | Karl Reichhold (1948–1957) | Franz Xaver Lehmair (1958–1972)

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