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Josei

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Josei-Manga (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠(d)ʑosɛɪmaŋga⁠/​ oder <templatestyles src="IPA/styles.css" />​/⁠(d)ʑoseːmaŋga⁠/​, „Frauencomic“), auch Ladies’ Comic ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), redīsu komikku), ist ein japanischer Comic, der speziell für erwachsene Frauen gezeichnet wurde.

Abgrenzung

Während sich der Shōjo-Manga an pubertierende Mädchen richtet, ist der Josei-Manga für erwachsene Frauen konzipiert, die bereits ein Liebes- oder Berufsleben haben. Die meisten Josei-Titel sind realistisch und behandeln Erfahrungen aus dem Arbeitsleben, der Familie, zwischenmenschliche Beziehungen oder Geschichten um Haustiere.<ref>Jason Thompson: Manga. The Complete Guide, S. 172.</ref>

Sie werden meist von weiblichen Mangaka gezeichnet.

Geschichte

Ende der 1960er, als erste Seinen-Manga für erwachsene Männer (wie Golgo 13) stark an Beliebtheit zunahmen, waren in einigen Frauenzeitschriften erstmals ein paar Seiten Comics enthalten, diese erregten aber kaum Aufmerksamkeit und wurden von eher unbekannten Zeichnerinnen kreiert.

Manga-Magazine, die sich ausschließlich der Publikation von Comics für erwachsene Frauen verschrieben hatten, tauchten erstmals 1969 mit dem Funny ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), fanī), das Osamu Tezuka als Schwestermagazin für sein Avantgarde-Magazin COM gründete, und 1974 mit Josei Comic Papillon, das vom Futabasha-Verlag als weibliches Pendant zum Seinen-Magazin Manga Action gestartet wurde, auf. Die Magazine, die als Experimente gedacht waren, waren Misserfolge und wurden innerhalb kurzer Zeit wieder eingestellt, obwohl sie bekannte Shōjo-Mangaka wie Mizuno Hideko und Maki Miyako für sich gewinnen konnten.

Erste Josei-Erfolge entstanden erst Anfang der 1980er-Jahre. Manga-Magazine wie You und Be Love wurden gegründet. Populäre Shōjo-Mangaka wie Riyoko Ikeda zeichneten erste erfolgreiche Josei-Manga.

Ab 1990 erschien das Manga-Magazin Comic Amour, das erstmals keine emotional hervorstechenden Josei-Manga veröffentlichte, sondern sich pornografischen Comics für Frauen widmete und damit großen Erfolg hatte. In der gleichen Zeit erschienen Magazine wie Yan Mama Comic, die sich an junge Mütter richteten.

Nur vereinzelt werden Serien wie Honey and Clover, das auch als Anime-Serie umgesetzt wurde, und Nodame Cantabile, ein Manga über Musik, zu Bestsellern. Weitere moderne Beispiele für Josei-Mangas sind Tramps Like Us, Helter Skelter, Happy Mania oder die Werke von Erica Sakurazawa und Kiriko Nananan.

Auflagenzahlen

Folgende Magazine der Gattung hatten im Jahr 2017 eine Auflage von mindestens 100.000 Stück:<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2018; abgerufen am 22. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Magazin Verlag Auflage
Elegance Eve Akita Shoten 150.000
For Mrs. Akita Shoten 150.000
Ren’ai Hakusho Pastel Ōzora Shuppan 120.000
Marunama Hōbunsha 100.000

Die kommerziell erfolgreichsten Josei-Titel nach Auflagenzahlen sind mit Stand 2018:<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Abgerufen am 27. Dezember 2018.</ref>

Literatur

  • Kinko Ito: A Sociology of Japanese Ladies' Comics. Images of the Life, Loves, and Sexual Fantasies of Adult Japanese Women. The Edwin Mellen Press, New York 2010, ISBN 978-0-7734-1420-4.
  • Jaqueline Berndt: Phänomen Manga : Comic-Kultur in Japan. edition q, Berlin 1995, ISBN 3-86124-289-3, S. 126–137.

Einzelnachweise

<references />