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Stephan Lichtsteiner

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Stephan Lichtsteiner
Datei:Stephan Lichtsteiner 2018.jpg
Stephan Lichtsteiner (2018)
Personalia
Geburtstag 16. Januar 1984
Geburtsort AdligenswilSchweiz
Grösse 182 cm
Position Rechter Verteidiger
Junioren
Jahre Station
1991–1996 FC Adligenswil
1996–2000 FC Luzern
2000–2001 Grasshopper Club Zürich
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2001–2005 Grasshopper Club Zürich 79 0(4)
2005–2008 OSC Lille 89 0(6)
2008–2011 Lazio Rom 100 0(3)
2011–2018 Juventus Turin 201 (12)
2018–2019 FC Arsenal 14 0(0)
2019–2020 FC Augsburg 20 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1999–2000 Schweiz U15 9 (0)
1998–2001 Schweiz U16 13 (0)
2001–2002 Schweiz U18 6 (0)
2002 Schweiz U19 5 (0)
2003–2006 Schweiz U21 30 (1)
2005–2019 Schweiz 108 (8)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2021–2022 Schweiz U18 (Co-Trainer)
2022–2023 FC Basel Jugend
2023–2024 FC Basel U-16
2024–2026 FC Wettswil-Bonstetten
2026– FC Basel
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Stephan Lichtsteiner (* 16. Januar 1984 in Adligenswil) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler auf der Position des Aussenverteidigers oder im rechten Mittelfeld und nunmehriger Fussballtrainer. Er stand als Spieler lange bei Juventus Turin unter Vertrag. Seit Januar 2026 ist er Trainer des FC Basel.

Vereine

Jugend

Lichtsteiner ist in Adligenswil aufgewachsen und begann seine Karriere beim dortigen FC, der unter anderem von seinem Vater mitbegründet wurde. 1996 wechselte er als C-Junior zum FC Luzern.<ref>Andreas Schiendorfer: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Credit Suisse, 27. Mai 2010.</ref>

Grasshopper Club Zürich

Im Sommer 2000 ging der Abwehrspieler zum Grasshopper Club Zürich, bei dem er grössere Chancen auf einen Durchbruch als Profi-Fussballer sah. Diesen schaffte er unter Trainer Marcel Koller und wurde 2002/03 Schweizer Meister.

OSC Lille

2004 schloss Lichtsteiner seine Lehre als Bankkaufmann erfolgreich ab. Auf die Saison 2005/06 wechselte er zum französischen Erstligisten OSC Lille und unterschrieb einen Vertrag über vier Jahre.<ref>Lichtsteiner zu Lille. In: fussball.ch. 10. Mai 2005.</ref>

Lazio Rom

Zur Saison 2008/09 schloss sich Lichtsteiner Lazio Rom an, um dort seinen Landsmann Valon Behrami zu ersetzen, der zuvor seinen Vertrag aufgelöst hatte.<ref>Lichtsteiner von Lille zu Lazio Rom. In: NZZ.ch. 16. Juli 2008.</ref> Er wurde schnell zum Stammspieler auf der rechten Abwehrseite und kam so in drei Jahren zu 100 Ligaspielen in der Serie A. In seiner ersten Saison für die Römer gewann er unter Trainer Delio Rossi die Coppa Italia und den italienischen Supercup.

Juventus Turin

Anfang Juli 2011 wurde Lichtsteiner für eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro (zahlbar über drei Jahre) zum Rekordmeister Juventus Turin transferiert.<ref>Juventus Turin verpflichtet Schweizer Lichtsteiner. In: Weser Kurier. 1. Juli 2011, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Er erhielt einen Vertrag für vier Jahre bei den Turinern.<ref>Lichtsteiner unterschrieb für vier Jahre bei Juventus. In: SRF Sport. 1. Juli 2011.</ref> In seinem ersten Ligaspiel erzielte er beim 4:1-Sieg gegen den FC Parma seinen ersten Treffer für seinen neuen Arbeitgeber.<ref>Juventus Turin – FC Parma 4:1. In: Weltfussball.de. 11. September 2011, abgerufen am 11. September 2011.</ref> Zugleich war sein 1:0 das erste Pflichtspieltor im drei Tage zuvor eingeweihten Juventus Stadium.

Im August 2016 bekundete er Interesse an einem Wechsel zu Inter Mailand, Berichten zufolge waren sich Spieler und Verein bereits einig. Ein Wechsel kam jedoch nicht zustande. Infolgedessen fand Lichtsteiner im Kader zur UEFA Champions League 2016/17 keine Berücksichtigung.<ref>Jack Kenmare: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. In: thesportbible.com. Abgerufen am 2. September 2016</ref>

FC Arsenal

Anfang Mai 2018 gab Lichtsteiner über Sky Sport bekannt, dass er Juventus Turin am Ende der Saison 2017/18 nach sieben Jahren verlassen werde.<ref>Calciomercato Juventus, Lichtsteiner: «Via a fine stagione, andrò all’estero». In: sport.sky.it. 6. Mai 2018, abgerufen am 5. Juni 2018.</ref><ref>Lichtsteiner verlässt Juventus Ende Saison. In: NZZ.ch. 6. Mai 2018, abgerufen am 5. Juni 2018.</ref> Wo er seine Karriere fortsetzen wird, liess er zu diesem Zeitpunkt offen. Am 5. Juni 2018 gab der FC Arsenal bekannt, dass man Lichtsteiner zur Saison 2018/19 verpflichtet habe. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag bis Juni 2019.<ref>Stephan Lichtsteiner to join the club. In: FC Arsenal. 5. Juni 2018, abgerufen am 5. Juni 2018.</ref><ref>Lichtsteiner wird ein «Gunner». In: SRF Sport. 5. Juni 2018, abgerufen am 5. Juni 2018.</ref> Lichtsteiner kam unter Unai Emery auf 14 Premier-League-Einsätze und verliess den Verein anschliessend mit seinem Vertragsende.

FC Augsburg und Karriereende

Im August 2019 wechselte Lichtsteiner zum FC Augsburg, wo er einen Vertrag bis 2020 erhielt.<ref>FCA gewinnt Stephan Lichtsteiner für sich. FC Augsburg. 20. August 2019, abgerufen am 19. August 2019</ref> In der Saison 2019/20 kam er dort 20-mal zum Einsatz und bereitete ein Tor vor. Nachdem sein Vertrag nicht verlängert worden war, erklärte er am 12. August 2020 seinen Rücktritt als aktiver Fussballer.<ref>Stephan Lichtsteiner verkündet Karriereende. In: kicker.de. 12. August 2020, abgerufen am 2. Februar 2024.</ref>

Nationalmannschaften

Lichtsteiner war Schweizer U21-Nationalspieler und gab sein Debüt in der A-Nationalmannschaft unter Jakob Kuhn am 15. November 2006 beim 1:2 im Freundschaftsspiel gegen Brasilien. Bei der Fussball-Europameisterschaft 2008, der Heim-EM der Schweizer, wurde er erstmals bei einem grossen Turnier ins nationale Aufgebot berufen und stand bei allen drei Gruppenspielen in der Startelf. Sein erstes Tor für die Nationalmannschaft erzielte er im letzten Spiel der EM-Qualifikation, sein zweites beim denkwürdigen 5:3-Sieg gegen Deutschland zum zwischenzeitlichen 3:1.

Bei der Fussball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er als Captain in das Aufgebot der Schweiz aufgenommen und führte das Team auch in alle Turnierpartien. Er bestritt alle vier Spiele über die volle Spielzeit, und als der Achtelfinal im Elfmeterschiessen endete, verwandelte er als allererster Schütze. Da ein Elfmeter aber danebenging, schied das Team mit 4:5 aus.

Beim letzten Testspiel vor der Weltmeisterschaft 2018 in Russland gegen Japan (2:0) bestritt er sein 100. Länderspiel für die Schweiz und ist damit einer von 7 Spielern mit über 100 Länderspielen.<ref>Lichtsteiner stösst in Lugano zum 100er-Klub. In: SRF Sport. 7. Juni 2018, abgerufen am 8. Juni 2018.</ref>

Bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland gehörte er zum Aufgebot der Schweiz. Er kam zu drei Einsätzen und schied mit der Mannschaft im Achtelfinal aus. Sein letzter Länderspieleinsatz war am 15. November 2019 in der EM-Qualifikation gegen Georgien. Durch die Verschiebung der Europameisterschaft 2020 entging Lichtsteiner eine weitere Endrundenteilnahme.<ref>Von Adligenswil bis zur WM. Die Karriere des unermüdlichen Kämpfers. In: SRF Sport. 12. August 2020, abgerufen am 12. August 2020.</ref>

Trainer

Nachdem Lichtsteiner zuvor ausschliesslich im Jugendbereich trainiert hatte, wurde er im Januar 2026 Cheftrainer beim FC Basel.<ref>Lichtsteiner übernimmt beim FC Basel das Zepter. In: srf.ch. 26. Januar 2026, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref>Stephan Lichtsteiner ist neuer FCB-Cheftrainer. In: FC Basel - Die offizielle Website. 26. Januar 2026, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>

Erfolge

Grasshopper Club Zürich

Lazio Rom

Juventus Turin

Weblinks

Commons: Stephan Lichtsteiner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang Spieler des Jahres:
1973: Odermatt | 1975: Barberis | 1976: Kuhn | 1977: Pfister | 1978: Elsener | 1979: Barberis | 1980: Barberis | 1981: Lüdi | 1982: Sulser | 1983: Favre | 1984: Hermann | 1985: Hermann / Osterwalder | 1986: Hermann | 1987: Hermann | 1988: Hermann | 1989: Nadig | 1990: Egli | 1991: Knup | 1992: Brigger | 1993: Sforza | 1994: Bickel | 1995: Subiat | 1996: Türkyılmaz | 1997: Türkyılmaz | 1998: Türkyılmaz

Ausländischer Spieler des Jahres:
1975: Katić | 1976: Katić | 1977: Nielsen | 1978: Chivers | 1979: Jerković | 1980: Hamberg | 1981: Kok | 1982: Jerković | 1983: Jerković | 1984: Nogués | 1985: Herberth | 1986: Lunde | 1987: Prytz | 1988: Eriksen | 1989: Rummenigge | 1990: Zamorano | 1991: Gorter | 1992: Dobrowolski | 1993: Sonny Anderson | 1994: Élber | 1995: Aleksandrow | 1996: Moldovan | 1997: Moldovan | 1998: Nonda

Credit Suisse Player of the Year:
1998: Wicky | 1999: Sforza | 2000: Sesa | 2001: Henchoz | 2002: Henchoz | 2003: Stiel | 2004: Frei | 2005: Frei | 2006: Senderos | 2007: Frei | 2008: Barnetta | 2009: Benaglio | 2010: Huggel | 2011: Shaqiri | 2012: Shaqiri | 2013: Benaglio | 2014: Rodríguez | 2015: Lichtsteiner | 2016: Sommer | 2017: Xhaka | 2018: Sommer | 2019: Seferović

Credit Suisse Male National Player:
2021: Sommer | 2022: Xhaka | 2023: Xhaka

Axpo Player of the Year:
1998: Rehn | 1999: Rey | 2000: Amoah | 2001: Chapuisat | 2002: M. Yakin | 2003: H. Yakin | 2004: Chapuisat | 2005: Cabanas | 2006: Delgado | 2007: Petrić | 2008: H. Yakin | 2009: Doumbia | 2010: Doumbia | 2011: Frei | 2012: Frei

Raiffeisen Super League Best Player:
2013: Salah | 2014: Gashi | 2015: Embolo | 2016: Hoarau | 2017: Lang | 2018: Mbabu | 2019: Nsame | 2020: Nsame

Credit Suisse Super League Player:
2021: Cabral | 2022: Rieder | 2023: Elia Vorlage:Klappleiste/Ende