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Neukirchen am Simssee

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Neukirchen am Simssee
Gemeinde Riedering
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(151)&title=Neukirchen+am+Simssee 47° 51′ N, 12° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(151) 47° 50′ 43″ N, 12° 13′ 51″ O
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Höhe: 529 m ü. NHN
Einwohner: 151 (25. Mai 1987)<ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 138 (Digitalisat).</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 83083
Vorwahl: 08036
Datei:Neukirchen am Simssee mit Kampenwand.jpg
Neukirchen am Simssee mit Kampenwand
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Wappen Neukirchen am Simssee

Neukirchen am Simssee ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Riedering im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Die frühere Gemeinde Neukirchen am Simssee wurde bei der bayerischen Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Riedering eingegliedert.<ref> </ref>

Geographische Lage

Das Kirchdorf liegt über dem Ostufer des Simssees.

Geschichte

Der Ort wurde als „Niuunchircha“ im Jahre 924 erstmals urkundlich erwähnt und bestand bis 1950 nur aus Kirche, Mesnerhaus und Schule.

Neukirchen ist bekannt für sein Kirchlein Maria Stern. Diese Filial- und Wallfahrtskirche dürfte bereits im 9. Jahrhundert bestanden haben und wurde um 1450 neu gebaut. Im Jahre 1710 fand die feierliche Übertragung des Gnadenbildes Maria Stern aus der Pfarrkirche Riedering nach Neukirchen statt. 1716 wurde die Kirche erweitert, um 1750 umgebaut und barockisiert. Es gibt zierliche Stuckdekoration von A. Vordermayr, Deckengemälde von J. A. Mölck und Frührokokoaltäre von J. A. Hötinger.

Nach einer lokalen Legende soll beim Neubau der heutigen Kirche der Bauplatz durch einen Vogel, der einen blutigen Span im Schnabel trug, angezeigt worden sein. Dies war im ehemaligen Gemeindewappen durch den Stern als Mariensymbol in der oberen Schildhälfte und einen stilisierten Vogel darunter dargestellt. Die Wellenteilung als Wassersinnbild erinnerte an die Lage am Simssee.

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis zur Eingemeindung 1978
Jahr Einwohnerzahl Anmerkungen
1824 sieben zwei Familien, ein Haus<ref> Adolph von Schaden: Alphabetisches Verzeichniß sämmtlicher im Isarkreise gelegenen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Einöden usw. (Als Anhang zu dem topographisch=statistischen Handbuche für den Isarkreis des Königreichs Baiern, Digitalisat), München 1825, S. 327 (online)</ref>, gezählt im Verwaltungsjahr 1823/24 des Isarkreises<ref>Adolph von Schaden: Topographisch=Statistisches Handbuch für den Isarkreis des Königreichs Baiern, gedruckt und verlegt auf Kosten der Königl. Regierung des Isarkreises, München 1825 (online).</ref>
1853 353 in 65 Familien<ref name="KD179" >Karl Detterbeck und Konrad Breitrainer: Riederinger Heimatbuch, herausgegeben von der Gemeinde Riedering, Riedering 1988, S. 178–180</ref>
1875 298 am 1. Dezember in 55 Wohngebäuden<ref name="KD179" />
1933 378 <ref name="VWG">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 372 <ref name="VWG" />
1977 744 am 31. Dezember<ref name="KD218">Karl Detterbeck und Konrad Breitrainer: Riederinger Heimatbuch, herausgegeben von der Gemeinde Riedering, Riedering 1988, S. 218</ref>

Literatur

  • Karl Detterbeck und Konrad Breitrainer: Riederinger Heimatbuch, herausgegeben von der Gemeinde Riedering, Riedering 1988, 801 Seiten.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Riedering