Aix (Gattung)
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| Aix | ||||||||||
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| Datei:Mandarinente 2008.jpg
Männliche Mandarinente (Aix galericulata) und männliche Brautente (Aix sponsa) | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Aix | ||||||||||
| Boie, 1828 |
Aix ist eine Gattung der Enten (Anatinae), die aus zwei Arten besteht, die Mandarinente (Aix galericulata) und die Brautente (Aix sponsa).
Die Mandarinente stammt aus Ostasien, die Brautente aus Nordamerika. Trotz der großen geografischen Distanz zwischen beiden Verbreitungsgebieten bestehen recht enge verwandtschaftliche Beziehungen.
Beide Arten kommen natürlicherweise nicht in Europa vor. Da die Erpel aber zu den farbenprächtigsten Enten gehören und daher bei Ziervogelhaltern sehr beliebt sind, gibt es mittlerweile einige entflohene und ausgewilderte Paare (Gefangenschaftsflüchtlinge).
Systematik
Die Gattung Aix wurde 1828 durch den deutschen Ornithologen Friedrich Boie eingeführt.<ref name="Boie" /> Die zwei Arten der Gattung sind schon 1758 durch den schwedischen Naturforscher Carl von Linné als Angehörige der Gattung Anas erstmals wissenschaftlich beschrieben worden. Aix ist die Schwestergattung von Cairina, die nur aus der südamerikanischen Moschusente (Cairina moschata) besteht. Die von Aix und Cairina gebildete Klade ist die Schwestergruppe der Halbgänse (Tadornini).<ref name="Sun etal 2017" />
Literatur
- B. C. Livezey: A phylogenetic analysis of recent anseriform genera using morphological characters. Auk 103, 1986, S. 737–754.
- S. Magde, H. Burn: Wassergeflügel. Paul Parey, Berlin / Hamburg 1989.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Boie">Friedrich Boie: Bemerkungen über mehrere neue Vogelgattungen. In: Isis von Oken. Band 21, 1828, S. 312–329 (biodiversitylibrary.org).</ref> <ref name="Sun etal 2017"> Zhonglou Sun, Tao Pan, Chaochao Hu, Lu Sun, Hengwu Ding, Hui Wang, Chenling Zhang, Hong Jin, Qing Chang, Xianzhao Kan, Baowei Zhang: Rapid and recent diversification patterns in Anseriformes birds: Inferred from molecular phylogeny and diversification analyses. PLOS One, September 2017, doi: 10.1371/journal.pone.0184529</ref> </references>