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Liberty Global Europe

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Liberty Global Europe (früher UnitedGlobalCom Europe oder UGC Europe) mit Sitz in Amsterdam ist einer der führenden Kabelfernsehanbieter in Europa. Die von Michael T. Fries geführte Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter von Liberty Global.

In Österreich betrieb Liberty Global Europe die Tochtergesellschaft UPC Telekabel, welche vor allem in der Gegend von Graz, Klagenfurt und im Großraum Wien Breitband-, Internet- und Telefondienstleistungen anbietet. Auch der Anbieter gleicher Dienste chello ist eine Tochter von UPC Telekabel und somit bisher von Liberty Global. Am 31. Juli 2018 wurde UPC Austria an die Magenta Telekom verkauft.

Am 30. September 2005 übernahm Liberty Global Europe den Schweizer Kabelanbieter „Cablecom“, für 2,825 Milliarden Dollar. Ein Verkauf von UPC Schweiz an die Sunrise Communications scheiterte an der größten Sunrise-Aktionärin Freenet.<ref>Philip Meyer: UPC-Übernahme - Sunrise und Liberty Global haben die Gegner unterschätzt. SRF, 22. Oktober 2019, abgerufen am 21. November 2019.</ref><ref>Sunrise und UPC machen alleine weiter, Freenet freut sich. Handelszeitung, abgerufen am 21. November 2019.</ref>

2009 gab Liberty Global bekannt, Unitymedia für 3,65 Milliarden Euro zu übernehmen.<ref>US-Konzern übernimmt Unitymedia. In: Computerwoche. 13. November 2009, abgerufen am 16. März 2015.</ref> Unitymedia war in den Bundesländern Hessen und Nordrhein-Westfalen aktiv und nach Kabel Deutschland der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland.<ref>2,7 Millionen Kunden. welt.de, abgerufen am 15. Juli 2015.</ref> Im März 2011 kündigte Liberty Global an, nach Unitymedia auch Kabel BW zu übernehmen.<ref>Anita Klingler: Liberty Global kauft Kabel BW für 3,16 Milliarden Euro. In: ZDNet. 22. März 2011, abgerufen am 16. März 2015.</ref> Beide Kabelnetzbetreiber wurden Mitte 2012 unter dem Namen Unitymedia KabelBW zusammengeführt. Später verschwand die Zusatzbezeichnung Kabel BW.<ref>Rita Deutschbein: Zusammenschluss vollzogen: Unitymedia Kabel BW entsteht. In: teltarif. 3. Juli 2012, abgerufen am 16. März 2015.</ref> Am 18. Juli 2019 wurden Unitymedia, UPC Rumänien, UPC Tschechien und UPC Ungarn von der Vodafone Group übernommen.<ref>Mergers: Commission clears Vodafone's acquisition of Liberty Global's cable business in Czechia, Germany, Hungary and Romania, subject to conditions. europa.eu, abgerufen am 27. Juli 2019.</ref>

Im Januar 2014 kündigte Liberty Global die Übernahme der niederländischen Ziggo an.<ref>Gemeinsame Pressemitteilung. (PDF; 117 KB) Ziggo und Liberty Global, 27. Januar 2014, abgerufen am 4. Februar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Liberty Global doet overnamebod op Ziggo. Volkskrant, 27. Januar 2014, abgerufen am 4. Februar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Mai 2014 wurde Baptiest Coopmans, der bisherige Geschäftsführer von UPC Nederland, neuer CEO von Ziggo. René Obermann verließ das Unternehmen. Coopmans kündigte bei seinem Amtsantritt an, UPC Nederland mit Ziggo zu fusionieren. Das neue Unternehmen werde nach Abschluss der Integration den Namen „Ziggo“ tragen. Im November 2014 wurde die Integration von Ziggo in die Unternehmensstruktur von Liberty Global Europe abgeschlossen.<ref>Ziggo: Geschiedenis</ref>

Unternehmen

  • UPC Schweiz (Schweiz)
  • Ziggo (Niederlande)
  • UPC Polska (Polen)
  • UPC Slowakei (Slowakei)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

fr:Liberty Global ja:リバティ・グローバル nl:UPC Nederland B.V. no:Liberty Global Europe