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Walferdingen

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Walferdingen
Wappen Karte
Wappen von Walferdingen Lage von Walferdingen im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Luxemburg/Kanton zu ISO-Code_type:city 49° 39′ N, 6° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Luxemburg/Kanton zu ISO-Code_type:city 49° 39′ 27″ N, 6° 7′ 48″ O
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Kanton: Luxemburg
Einwohner: 8937 (1. Januar 2025)<ref>Population by canton and municipality, citizenship and sex. Abgerufen am 5. Oktober 2025. </ref>
Fläche: 7,06 km²
Bevölkerungsdichte: 1266 Einw./km²
Gemeindenummer: 0310
Website: www.walfer.lu
Politik
Bürgermeister: François Sauber (CSV)
Schöffen: Jessie Thill (déi gréng)

Alex Donnersbach (CSV)

Wahlsystem: Proporzwahl
Sitzverteilung im Gemeinderat:
2
3
3
5
Insgesamt 13 Sitze
Regierende Fraktion: CSV, déi gréng
Opposition: DP, LSAP

Walferdingen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Luxemburg.

Zusammensetzung der Gemeinde

Die Gemeinde Walferdingen besteht aus den Ortschaften:

  • Bereldingen (lux. Bäreldeng)
  • Helmsingen (lux. Helsem)
  • Walferdingen

Lage

Walferdingen liegt unmittelbar nördlich des Stadtgebiets der Landeshauptstadt Luxemburg im Tal der Alzette; die Ortschaften Walferdingen und Helmsingen liegen rechts des Flusses, Bereldingen auf der linken Seite.

Geschichte und historisches Erbe

Bereits zwischen den Jahren 867 und 868 bekam das Kloster Echternach Besitz in „Waldalingas“ (Regnum Francorum online, Echternacher Urkunden Nr. 150). Über die weitere geschichtliche Entwicklung ist wenig bekannt. Prinz Heinrich von Oranien-Nassau, dem die Gründung einer ersten Eisenbahngesellschaft zu verdanken ist, siedelte sich hier an.

Schloss

Datei:WalferdangeChateau.JPG
Schloss in Walferdingen

Das Walferdinger Schloss (Château Walferdange)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des Schlosses Walferdingen (Memento vom 5. April 2016 im Internet Archive)</ref> war von 1853 an die Residenz von Prinz Heinrich von Oranien-Nassau und seiner Gemahlin Prinzessin Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach. Nach dem Tod von Prinz Heinrich wurde das Schloss Großherzog Adolf neben der Stadtresidenz durch die Verfassung als Wohnsitz zugewiesen. Später wurde die Zuweisung zugunsten des Schlosses Berg geändert. Bis zum Jahr 2015 beherbergte dieses ehemalige Residenzschloss die Fakultät für Sprachwissenschaft und Literatur, Geisteswissenschaft, Kunst und Erziehungswissenschaft der Universität Luxemburg.

Römische Zeugnisse

Neben einer Villa römischen Ursprungs<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.raschpetzer.luLa villa romaine de Helmsange. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )</ref> ist das „Raschpëtzer-Qanat“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Une prouesse technique de l'Antiquité. (Memento vom 23. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref> genannte römische Wassergewinnungssystem bemerkenswert. Die Anlage wurde um 130 n. Chr. gebaut und bis ungefähr 267 n. Chr. unterhalten und diente zur Wassergewinnung aus dem Untergrund der Pëtschend-Höhe und der Haedchen-Senke über einen über 600 m langen unterirdischen Stollen und einer Reihe senkrechter Schächte, die von der Bergoberfläche zum Stollen führen. Mittels dieses Stollenschachtsystems<ref group="ANM" name="Anm. Serlo." /> wurde das im Sandstein über eine Mergelschicht vorhandene Grundwasser angezapft und der vom Stollenende etwa achthundert Meter entfernten, neunzig Meter tiefer gelegenen römischen Siedlung zugeführt. Die bis dato einzigartige Anlage nördlich der Alpen wurde erst im Oktober 1986 wiederentdeckt. Die Menge an Trinkwasser hervorragender Qualität beträgt bis heute konstant 180 Kubikmeter pro Tag.<ref>Roger Infalt: Der Untergrund macht von sich reden. Tageblatt. Zeitung fir Lëtzebuerg, 30. September 2003, S. 41. / <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitteilungen der Frontinus-Gesellschaft. (Memento vom 8. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 372 kB) Nr. 44, Juli/August 2003.</ref>

Verkehr

Walferdingen ist verkehrstechnisch durch den Bahnhof Walferdange an der Nordbahn Luxemburg – Ettelbrück – Gouvy – Liège, die Route nationale 7, die AVL-Buslinien 10 und 11 sowie mehreren RGTR-Buslinien angebunden. Weiter existiert der Gemeindebus „Walfy-Flexibus“.

Gemeindepartnerschaften

Partnergemeinden von Walferdingen sind Limana in Italien, Longuyon in Frankreich und Schmitshausen in Deutschland.

Sonstiges

In einem Stollen am heutigen Naturreservat Sonnebierg wurde früher Gips abgebaut; der Stollen wird heute aufgrund seiner optimalen Bedingungen zur Aufstellung und Erprobung von Messinstrumenten für die geophysikalische Forschung genutzt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.journal.lu50 Forscher testen ihre Gravimeter unter Tage (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ) Lëtzebuerger Journal, 4. November 2011</ref> Gegenüber dem Bahnhof befindet sich das 2015 erneuerte Rosarium (Rousegäertchen).

Bilder

Bekannte Personen

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Walferdingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

<references group="ANM"> <ref group="ANM" name="Anm. Serlo.">Ein Stollenschacht, auch Stollnschacht genannt, ist ein Lichtloch das auf einen Stollen geteuft wurde. Diese Schächte werden zur Unterstützung des Stollenbetriebes benötigt. (Quelle: Albert Serlo: Leitfaden der Bergbaukunde. Erster Band, Vierte verbesserte und bis auf die neueste Zeit ergänzte Auflage.)</ref>

</references>

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