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Ingeborg Bingener

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Ingeborg Bingener, geb. Busch (* 18. Mai 1922 in Siegen; † 26. Januar 2001) war eine deutsche Autorin und Politikerin.<ref name="art-ambulance.de">art-ambulance.de: Prof. Ingeborg Bingener. Abgerufen am 12. April 2015.</ref><ref>Karl Strute, Theodor Doelken: Who’s Who in Germany, Bände 1-2. 1976, S. 109 (Online).</ref> Von 1993 bis März 1995 war sie außerdem Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei.<ref name="zehnjahre"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />tierschutzpartei.de: 27. September 2003 - 10 Jahre Tierschutzpartei - Zusammenfassung der 2. stellvertretenden Bundesvorsitzenden anlässlich des Jubiläumsparteitags in FfM (Memento vom 31. Dezember 2003 im Internet Archive)</ref>

Leben

Datei:Dastierimrecht.jpg
Cover von Das Tier im Recht

Ingeborg Bingener lebte in Hattingen. Bereits in den 1980er Jahren engagierte sie sich mittels zahlreicher Vorträge und Publikationen gegen die Agrarpolitik der Europäischen Gemeinschaft, da diese ihrer Meinung nach zum Schaden der Nutztiere sei.<ref name="erinnerungen"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />tierschutzpartei.de: Wie alles begann - meine ganz persönlichen Erinnerungen - Dr. Ingeborg Gräßer, Vorsitzende des Landesverbands Nordrhein-Westfalen (Memento vom 28. Dezember 2003 im Internet Archive)</ref> Zusammen mit Ilse Hahn gründete sie außerdem den Wissenschaftlichen Arbeitskreis Tierschutz.<ref>Sina Walden, Gisela Bulla: Endzeit für Tiere. Ein Aufruf zu hirer Befreiung. 1984, S. 185.</ref> Am 26. Januar 2001 erlag sie im Alter von 78 Jahren einer schweren Krankheit.<ref name="art-ambulance.de"/>

Politik

In den 1990er Jahren beteiligte sich Bingener mit acht weiteren Personen an der Gründung der Tierschutzpartei. Auf dem Gründungsparteitag, der 13. Februar 1993 im Hotel Continental in Bonn stattfand, wurde sie aufgrund ihrer Kompetenz zur Bundesvorsitzenden gewählt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die neue Partei neun Mitglieder. Bingener behielt dieses Amt insgesamt zwei Jahre. Ihre Nachfolgerin wurde auf dem dritten Bundesparteitag am 11. März 1995 in Braunschweig die Autorin Gisela Bulla.<ref name="zehnjahre"/> Für ihre Partei kandidierte sie unter anderem bei der Bundestagswahl 1998 auf der nordrhein-westfälischen Landesliste.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />bundeswahlleiter.de: Landeslisten-Vorschläge bei der Bundestagswahl 1998 im Bundesland Nordrhein-Westfalen (Memento vom 18. Dezember 2002 im Internet Archive)</ref> Im selben Jahr verließ sie die Partei nach einem internen Konflikt. Hintergrund war die Bearbeitung des von ihr entworfenen Wahlwerbespots zur Bundestagswahl 1994, wodurch sie sich übergangen fühlte.<ref name="erinnerungen"/>

Bibliographie

  • Aphorismen und Gedichte. Aus Liebe zum leidenden Tier. Echo Verlag, Göttingen 1988, ISBN 3-926914-01-7.
  • Das Tier im Recht. Echo Verlag, Göttingen 1990, ISBN 3-926914-13-0.

Bearbeitung

  • Andrea Klages, Edmund Haferbeck, Bernhard Rambeck: Tierversuche. Echo Verlag, Göttingen 1990, ISBN 3-926914-17-3.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

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Ingeborg Bingener (1993–1995) | Gisela Bulla (1995–2000) | Egon Karp (kommissarisch 2000–2001) | Jürgen Gerlach (2001–2007) | Stefan Bernhard Eck (2007–2014) | Barbara Nauheimer (2013–2014) | Horst Wester (2013–2017) | Bettina Jung (2015) | Matthias Ebner (2015–2022) | Sandra Lück (2016–2020) | Robert Gabel (2017–2024) | Aída Spiegeler Castañeda (2020–2023) | Marcel Krohn (2022–2024) | Paula López Vicente (seit 2023) | Bernd Kriebel (seit 2024) | Dennis Landgraf (seit 2024)

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