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Laurent Blanc

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Laurent Blanc
Datei:Laurent Blanc Euro 2012 vs Sweden 01 v2.jpg
Laurent Blanc als Trainer der „Équipe Tricolore“
bei der Fußball-EM 2012
Personalia
Voller Name Laurent Robert Blanc
Geburtstag 19. November 1965
Geburtsort AlèsFrankreich
Größe 192 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
Avenir Sportif Rousson
Olympique Alès
HSC Montpellier
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1982–1984 HSC Montpellier B 16 0(4)
1983–1991 HSC Montpellier 251 (77)
1991–1992 SSC Neapel 31 0(6)
1992–1993 Olympique Nîmes 29 0(1)
1993–1995 AS Saint-Étienne 70 (18)
1995–1996 AJ Auxerre 23 0(2)
1995–1996 AJ Auxerre B 2 0(0)
1996–1997 FC Barcelona 28 0(1)
1997–1999 Olympique Marseille 63 (13)
1999–2001 Inter Mailand 67 0(6)
2001–2003 Manchester United 48 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1989–2000 Frankreich 97 (16)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2007–2010 Girondins Bordeaux
2010–2012 Frankreich
2013–2016 Paris Saint-Germain
2020–2022 al-Rayyan SC
2022–2023 Olympique Lyon
2024–2025 Ittihad FC
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Laurent Robert Blanc (* 19. November 1965 in Alès) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler und ‑trainer. Von 2010 bis 2012 war er Trainer der französischen Fußballnationalmannschaft.

Mit seinem Tor in der 113. Minute im Achtelfinalspiel der WM 1998 zwischen Frankreich und Paraguay und damit dem ersten erzielten Golden Goal der WM-Geschichte ging Blanc in die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften ein.

Aufgrund seiner Qualitäten als Abwehrchef in der Nationalmannschaft wurde er von seinen Anhängern als le Président bezeichnet.

Karriere als Spieler

Verein

Von 1983 bis 2003 war er als Spieler in unterschiedlichen Vereinen aktiv. Seine Karriere begann bei HSC Montpellier, wo er seinen Spitznamen Le Président erhielt; anschließend spielte er beim SSC Neapel, bei Olympique Nîmes, AS Saint-Étienne und AJ Auxerre. Nach einer durchwachsenen Saison 1996/97 beim FC Barcelona wechselte er wieder nach Frankreich zu Olympique Marseille. Dort spielte er von Juli 1997 bis Juni 1999, bevor er zu Inter Mailand nach Italien ging. Bei Inter spielte er sehr erfolgreich und wurde daraufhin im Sommer 2001 von Manchester United verpflichtet, wo er 2003 seine Spielerlaufbahn beendete.

Nationalmannschaft

Mit der französischen Fußballnationalmannschaft gewann Laurent Blanc die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 im eigenen Land und die Fußball-Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden. Insgesamt wurde Blanc zwischen 1989 und 2000 97 mal für die Nationalmannschaft eingesetzt und schoss als Abwehrspieler immerhin 16 Tore. Das wichtigste Tor war das Golden Goal am 28. Juni 1998 gegen Paraguay. Blanc spielte auch bei der Fußball-Europameisterschaft 1992 und der Euro 1996.

Bekannt war Blanc dafür, vor dem Anpfiff eines Spiels immer die Glatze von Torwart Fabien Barthez zu küssen, um das „Glück der Fußballgötter“ heraufzubeschwören.

Karriere als Trainer

Zur Saison 2007/08 übernahm Blanc sein erstes Traineramt bei Girondins Bordeaux. Gleich in seiner ersten Saison erreichte er die Vizemeisterschaft und schaffte damit die direkte Qualifikation zur UEFA Champions League. 2009 gelang ihm an der Gironde nach einem bis zum letzten Spieltag offenen Zweikampf mit Olympique Marseille der Gewinn des Meistertitels.

Zum 1. Juli 2010 hat Blanc Raymond Domenech als Trainer der französischen A-Nationalmannschaft abgelöst.<ref>Ludovic Bruneau: Laurent Blanc nommé. In: www.fff.fr. Fédération Française de Football, 2. Juli 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juli 2010; abgerufen am 20. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach dem schlechten Abschneiden und den Skandalen der Bleus bei der WM in Südafrika nominierte Blanc für das erste Testspiel mit Rückendeckung durch die Verbandsspitze keinen einzigen der 23 WM-„Versager“. Stattdessen berief er die vor der Weltmeisterschaft von seinem Vorgänger aussortierten Karim Benzema, Samir Nasri und Philippe Mexès. Neben diesen haben sieben weitere Akteure Länderspielerfahrung, zwölf weitere noch keine.<ref>Blanc nominiert Benzema und Nasri vom 5. August 2010 auf spox.com</ref> Laurent Blanc startete mit zwei Niederlagen, dann allerdings folgten fünf Siege in Serie, darunter ein 1:0 gegen Brasilien und auswärts 2:1 gegen England. Die französische Auswahl verlor am 23. Juni 2012 das Viertelfinalspiel bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 gegen Weltmeister Spanien und schied aus dem Turnier aus. Anschließend lehnte er das Angebot des Verbands für eine zweijährige Vertragsverlängerung ab.

Nach einem Jahr im Wartestand trat Blanc zur Saison 2013/14 bei Paris Saint-Germain die Nachfolge von Carlo Ancelotti an. Er unterschrieb beim französischen Meister einen Vertrag über zwei Spielzeiten bis zum 30. Juni 2015.<ref>Paris Saint-germain chooses Laurent Blanc vom 25. Juni 2013 auf psg.fr (englisch)</ref> Nach einer Vertragsverlängerung trennten Blanc und Paris Saint-Germain sich im Sommer 2016; der Verein ließ sich dies rund 20 Millionen Euro kosten, weshalb Blanc es sich über einen längeren Zeitraum leisten konnte, in aller Geduld auf einen passenden neuen Arbeitgeber zu warten.<ref>France Football vom 9. Januar 2018, S. 16</ref>

Im Dezember 2020 unterschrieb Blanc einen auf 18 Monate ausgelegten Vertrag beim al-Rayyan SC aus Katar.<ref>Ex-PSG-Coach heuert in Katar an, sport1.de vom 19. Dezember 2020</ref> Von Oktober 2022 bis September 2023 war er Cheftrainer von Olympique Lyon.<ref>COMMUNIQUÉ DE PRESSE. 11. September 2023, abgerufen am 12. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Lyon entlässt Blanc - Glasner als Nachfolger gehandelt. Abgerufen am 12. September 2023.</ref>

Im Juli 2024 wurde Blanc Cheftrainer beim Ittihad FC in Saudi-Arabien und unterschrieb dort einen Vertrag bis 2026.<ref>Laurent Blanc wird Coach von Karim Benzema bei Al-Ittihad. Abgerufen am 14. Juli 2024.</ref> In seiner ersten Saison als Trainer führte Blanc die Mannschaft zu einem nationalen Double, indem er die Saudi Professional League und den King Cup gewann. Ende September 2025 wurde er nach vier Spieltagen der Saison 2025/26, die Mannschaft auf Platz drei liegend, nach einer Niederlage gegen al-Nassr entlassen.<ref>Al-Ittihad feuert Weltmeister Blanc</ref>

Erfolge

Als Spieler

Als Trainer

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Europameister-Kader der französischen Fußballnationalmannschaft 2000Vorlage:Klappleiste/Anfang 1957: Kees Rijvers | 1958: Maurice Lafont | 1959: Jules Sbroglia | 1960: Raymond Kopa | 1961: Mahi Khennane / Pierre Bernard | 1962: André Lerond | 1963: Yvon Douis | 1964: Marcel Artelesa | 1965–1966: Philippe Gondet | 1967–1968: Bernard Bosquier | 1969: Hervé Revelli | 1970–1971: Georges Carnus | 1972: Marius Trésor | 1973–1974: Georges Bereta | 1975: Jean-Marc Guillou | 1976–1977: Michel Platini | 1978: Jean Petit | 1979: Maxime Bossis | 1980: Jean-François Larios | 1981: Maxime Bossis | 1982–1983: Alain Giresse | 1984: Jean Tigana | 1985: Luis Fernández | 1986: Manuel Amoros | 1987: Alain Giresse | 1988: Stéphane Paille | 1989: Jean-Pierre Papin | 1990: Laurent Blanc | 1991: Jean-Pierre Papin | 1992: Alain Roche | 1993: David Ginola | 1994: Bernard Lama | 1995: Vincent Guérin | 1996: Didier Deschamps | 1997: Lilian Thuram | 1998: Zinédine Zidane | 1999: Sylvain Wiltord | 2000: Thierry Henry | 2001: Patrick Vieira | 2002: Zinédine Zidane | 2003–2006: Thierry Henry | 2007–2008: Franck Ribéry | 2009: Yoann Gourcuff | 2010: Samir Nasri | 2011–2012: Karim Benzema | 2013: Franck Ribéry | 2014: Karim Benzema | 2015: Blaise Matuidi | 2016: Antoine Griezmann | 2017: N’Golo Kanté | 2018–2019: Kylian Mbappé | 2021: Karim Benzema | 2022/23–2023/24: Kylian Mbappé | 2024/25: Ousmane Dembélé Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Beste Spieler der U21-Fußball-EuropameisterschaftVorlage:Klappleiste/Anfang 1904–1964, ohne Befugnis zur Mannschaftsaufstellung (entraîneur):
Fred Pentland | Charles Griffiths | Peter Farmer | Robert Guérin | André Billy | André Espir | Henri Chailloux | Raoul Caudron | Gaston Barreau | Sid Kimpton | Maurice Cottenet | Gabriel Hanot | Paul Nicolas | Jean Rigal | Paul Baron | Pierre Pibarot | Jules Bigot | Albert Batteux

Seit 1964, mit Befugnis zur Mannschaftsaufstellung (entraîneur-sélectionneur):
Henri Guérin | Jean Snella / José Arribas | Just Fontaine | Louis Dugauguez | Georges Boulogne | Ștefan Kovács | Michel Hidalgo | Henri Michel | Michel Platini | Gérard Houllier | Aimé Jacquet | Roger Lemerre | Jacques Santini | Raymond Domenech | Laurent Blanc | Didier Deschamps Vorlage:Klappleiste/Ende

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