Zum Inhalt springen

Leskovac

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. März 2026 um 19:44 Uhr durch imported>Squasher (Interwikilink gem. Richtlinie unerwünscht, daher entfernt bzw. angepasst).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Leskovac
Wappen von Leskovac
Basisdaten
Staat: SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien
Okrug: Jablanica
Koordinaten: 43° 0′ N, 21° 57′ OKoordinaten: 42° 59′ 54″ N, 21° 57′ 18″ O
 {{#coordinates:42,998333333333|21,955|primary
dim=10000 globe= name= region=RS-23 type=city
  }}
Höhe: 225 m. i. J.
Fläche: 1.025 km²
Einwohner: 68.826 (2002)
Agglomeration: 156.252 (2002)
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+381) (0)16
Postleitzahl: 16000
Kfz-Kennzeichen: LE
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Goran Cvetković (DS)
Webpräsenz:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Leskovacair.jpg
Luftaufnahme der Stadt (2019)

Leskovac ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); albanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder Leskoc; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), deutsch Leskowatz<ref>Diercke Weltatlas im Westermann Verlag 1957, Seite 65</ref>, ist eine Stadt im südlichen Serbien, gelegen am kleinen Fluss Veternica im serbischen Bezirk Jablanica. Sie ist auch der Hauptverwaltungssitz des Bezirks und hatte nach der letzten Volkszählung 2002 rund 69.000 Einwohner.

Die Stadt liegt am Fuß des Berges Hisar in der Meereshöhe von 225 Metern, die Entfernung (Luftlinie) von Belgrad beträgt 220 km. Die Jahresdurchschnittstemperatur erreicht 11,3 °C.

Mit den 144 Dörfern in ihrer Umgebung zählt die Gemeinde Leskovac rund 160.000 Einwohner. Sie ist damit die Gemeinde mit der höchsten Anzahl an Dörfern in Serbien. Die Bevölkerungsdichte beträgt 152 Einwohner pro km², wobei der Bevölkerungszuwachs in den letzten Jahren abgenommen hat.

Geschichte

Die ältesten Funde, die in der Stadt und der Umgebung gefunden wurden, stammen aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus. Eine Geschichtsschreibung der Stadt existiert seit dem 12. Jahrhundert, als Stefan Nemanjić vom byzantinischen Kaiser diese Region zum Geschenk bekam. Damals hieß die Stadt Dubočica.

Das erste Mal wird Leskovac in einem Dokument aus dem 14. Jahrhundert als ein großes Dorf namentlich erwähnt.

Während der osmanischen Herrschaft wurde dieser Name nicht verwendet. Die Türken nannten die Stadt und den Berg Hisar, was Burg oder Festung bedeutet.

1878 wurde die gesamte albanische Bevölkerung zwischen Leskovac und Niš durch serbische Truppen ins Kosovo oder in diejenigen Gebiete zur Flucht getrieben, die noch heute von Albanern bewohnt sind.<ref></ref>

Mitte des 19. Jahrhunderts war Leskovac die zweitgrößte Stadt Serbiens nach Belgrad. Mit ihren 13 Fabriken lag die Spezialisierung auf der Textilindustrie.

Am 11. Dezember 1941 erschossen Wehrmachtsoldaten 310 Geiseln am Fuß des Hügels am Stadtrand. Die Personen stammten aus Leskovac und dem Umland und waren vorrangig männliche Roma.<ref>Leskovac. In: Enzyklopädie des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa. Abgerufen am 7. November 2025.</ref>

Leskovac ist neben Niš eines der wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Südserbiens. Neben einer großen Anzahl von Mittelschulen gibt es in Leskovac auch zwei Fachhochschulen (Handels- und Textilhochschule) sowie eine Fakultät, die Teil der Universität Niš ist.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Leskovac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein