Zum Inhalt springen

Giethoorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Mai 2025 um 20:16 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Giethoorn
Vorlage:Platzhalterbild
Flagge
Vorlage:Platzhalterbild
Wappen
Staat NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande

Provinz OverijsselDatei:Flag Overijssel.svg Overijssel
Gemeinde Flagge der Gemeinde Steenwijkerland Steenwijkerland
Fläche
 – Land
 – Wasser
38,64 km²
32,74 km²
5,9 km²
Einwohner 2.890 (1. Jan. 2024<ref name="cbs">Kerncijfers wijken en buurten 2024. In: StatLine. CBS, 14. Oktober 2024, abgerufen am 20. Oktober 2024.</ref>)
Koordinaten 52° 44′ N, 6° 5′ OKoordinaten: 52° 44′ N, 6° 5′ O
 {{#coordinates:52,74039|6,07778|primary
dim= globe= name= region=NL-OV type=city
  }}
Höhe m NAP
Bedeutender Verkehrsweg N333 N334
Vorwahl 0521
Postleitzahlen 7942, 7946, 8331, 8355–8356, 8371
Datei:NP-WeerribbenWiedenKaart.jpg
Giethoorn und der Nationalpark Weerribben-Wieden

Giethoorn ist eine Ortschaft von rund 2.900 Einwohnern in der Provinz Overijssel, Niederlande.<ref name="cbs" /> Administrativ gehört sie zusammen mit Steenwijk, Vollenhove und Blokzijl zur Gemeinde Steenwijkerland. Sie wird wegen der vielen Grachten im Ort auch „das Venedig des Nordens“ genannt. Dieses acht Kilometer lang geschlängelt um einen Dorfkanal (dorpsgracht) angelegte Dorf liegt am Rande des Naturschutzgebietes „De Wieden“.

Die Häuser stehen jeweils auf Anhöhen und haben oft noch die typischen Schilfdächer mit geschwungener Kamelform. Das Dorf wird von zahlreichen Querkanälen durchzogen. Über die Kanäle sind die charakteristischen Holzbrücken dieses „Wasserdorfes“ gebaut. Giethoorn liegt im größten Tieflandsmoorgebiet in West-Europa, zu dem der Nationalpark Weerribben-Wieden gehört. Giethoorn ist ein touristischer Anziehungspunkt, der von mehr als einer Million Touristen pro Jahr besucht wird.

Der Besucherstrom wurde ab 1958 durch den Film „Fanfare“ des Regisseurs Bert Haanstra (deutscher Titel: „… und die Musik bläst dazu“) ausgelöst, der in Giethoorn gedreht wurde und von 2,6 Millionen Zuschauern<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bert Haanstra - eine biografische Skizze (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haanstra-retrospective.de haanstra-retrospektive.de</ref> in niederländischen Kinos gesehen wurde.

Im März 2015 wurde bekannt, dass Giethoorn als einziges Dorf auf dem Spielbrett der erneuerten Weltversion von Monopoly vertreten sein wird. Bei einer internationalen Abstimmung hatte es sich neben Madrid eine Wildcard sichern können. Damit sind die Niederlande der einzige Staat, der auf dem Brett mit zwei Feldern vertreten ist, da sich neben Giethoorn auch Amsterdam qualifizieren konnte.<ref>Thijs van Soest: Keethorn? Gietkorn? Giethoorn op speelbord wereldeditie Monopoly. In: volkskrant.nl. De Volkskrant, 19. März 2015, abgerufen am 19. März 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

  • Jonnie Boer (1965–2025), Koch, Unternehmer und Fachautor, mit drei Michelinsternen ausgezeichnet

Weblinks

Commons: Giethoorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />