Zum Inhalt springen

Benjamin Markowitsch Blumenfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. April 2026 um 15:50 Uhr durch imported>Drahreg01 (GNDCheck.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Benjamin Blumenfeld.jpg
Benjamin Blumenfeld

Benjamin Markowitsch Blumenfeld ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 24. Mai 1884 in Vilkaviškis, Gouvernement Suwałki, heute Vilkaviškis, Litauen; † 5. März 1947 in Moskau) war ein russischer/sowjetischer Schachmeister und -theoretiker.

Blumenfeld studierte in Moskau und Berlin Jura und war im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg einer der besten Moskauer Spieler. Seinen größten Erfolg feierte er beim 4. All-Russischen Meisterturnier 1905/1906 in Sankt Petersburg, als er gemeinsam mit Akiba Rubinstein Zweiter wurde. 1907 wurde er bei einem internationalen Turnier in Moskau geteilter Zweiter. 1911 wurde er Meister von Moskau. 1920 nahm Blumenfeld an der ersten Meisterschaft Sowjetrusslands teil, der All-Russischen Olympiade, und wurde Achter. 1925 teilte er Platz zwei und drei bei der Moskauer Meisterschaft.

Blumenfelds theoretisches Schaffen war eine der Grundlagen der Sowjetischen Schachschule. Nach ihm ist das Blumenfeld-Gambit (1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 e7–e6 3. Sg1–f3 c7–c5 4. d4–d5 b7–b5) benannt.

Werke

  • Rol endschpila w schachmatnoj parti [Die Rolle des Endspiels in der Schachpartie], Leningrad 1931.
  • Match Aljechin-Bogoljubow, Moskau 1931.
  • Kombinazja w schachmatnoj parti [Die Kombination in der Schachpartie], Moskau 1938.

Literatur

  • Anatoli Karpow u. a.: Schach – enzyklopädisches Wörterbuch, Sowjetskaja enzyklopedija, Moskau 1990, S. 40, ISBN 5-85270-005-3 (russisch).

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein