Buschkaninchen
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| Buschkaninchen | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Poelagus | ||||||||||||
| St. Leger, 1932 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Poelagus marjorita | ||||||||||||
| (St. Leger, 1929) |
Das Buschkaninchen (Poelagus marjorita) ist eine Säugetierart aus der Familie der Hasen (Leporidae). Das Verbreitungsgebiet der Art ist auf zwei Regionen in Afrika beschränkt.
Merkmale
Auffälligkeiten im Körperbau sind die kurzen Ohren, die kurzen Hinterbeine sowie die scharfen Krallen. Das raue Fell ist an der Oberseite graubraun gefärbt, die Flanken sind gelblich und die Unterseite weiß. Buschkaninchen erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 44 bis 50 Zentimetern und ein Gewicht von zwei bis drei Kilogramm.
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet der Art ist auf Afrika beschränkt. Die Art kommt in zwei abgegrenzten Gebieten vor. Das größere findet sich in Uganda, dem südlichen Sudan, der nordöstlichen Demokratischen Republik Kongo und angrenzenden Gebieten, das kleinere im westlichen Angola.<ref name="IUCN" />
Lebensweise
Die Lebensräume dieser Art sind hügelige Grasländer, aber auch felsige Gebiete. Buschkaninchen sind nachtaktiv und leben in selbstgegrabenen Bauen. Ihre Nahrung besteht aus Gräsern, Blüten und Blättern. Manchmal dringen sie auch in Plantagen vor.
Nach fünfwöchiger Tragzeit bringt das Weibchen ein bis zwei Jungtiere zur Welt, die zunächst nackt und blind sind. Sie werden rund fünf Wochen lang vom Weibchen gesäugt, das zum Zeitpunkt der Entwöhnung oft schon wieder trächtig ist. Die Lebenserwartung in freier Natur wird auf höchstens vier Jahre geschätzt, durch zahlreiche Fressfeinde (unter anderem Greifvögel, Ginsterkatzen und Paviane) liegt sie in den meisten Fällen weit darunter.
Systematik
Phylogenetische Systematik der Hasenartigen nach Matthee et al. 2004<ref name="Matthee et al. 2004" />
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Das Buschkaninchen wird als eigenständige Art und monotypische Gattung den Hasen (Leporidae) zugeordnet. Innerhalb der Art werden keine Unterarten unterschieden.<ref name="IUCN" /><ref name="Wilson & Reeder 2005" /> Die Erstbeschreibung der Art erfolgte 1929 durch J. St. Leger, 1932 beschrieb dieser auch die Gattung Poelagus und ordnete dieser die Art als Typus zu.<ref name="Wilson & Reeder 2005" />
Auf der Basis von molekularbiologischen Daten wurde von Conrad A. Matthee et al. 2004 ein Kladogramm entwickelt, das die phylogenetischen Verwandtschaften der Gattungen innerhalb der Familie der Hasen darstellt. Demnach wird das Buschkaninchen einem Taxon bestehend aus den afrikanischen Rotkaninchen (Pronolagus) und den Streifenkaninchen (Nesolagus) in Südostasien als Schwesterart gegenübergestellt.<ref name="Matthee et al. 2004" /> Gemeinsam bildet diese Gruppe die Schwestergruppe zu allen übrigen Gattungen der Hasen.<ref name="Matthee et al. 2004" />
Literatur
- Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. Johns Hopkins University Press, 1999, ISBN 0-8018-5789-9
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012.2. Eingestellt von: K. Collins, Andrew T. Smith, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
Belege
<references> <ref name="IUCN">[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012.2. Eingestellt von: K. Collins, Andrew T. Smith, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> <ref name="Matthee et al. 2004">Conrad A. Matthee, Bettine Jansen Van Vuuren, Diana Bell Terence J. Robinson: A Molecular Supermatrix of the Rabbits and Hares (Leporidae) Allows for the Identification of Five Intercontinental Exchanges During the Miocene. Systematic Biology 53 (3); S. 433–447. (Abstract)</ref> <ref name="Wilson & Reeder 2005">Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Poelagus marjorita (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot in Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).</ref> </references>