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Emily

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Vorlage:Hinweisbaustein Emily [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈɛm.ə.li] ist ein weiblicher Vorname.

Herkunft und Bedeutung

Emily ist die englische weibliche Form des römischen Gentilnamens Aemilius.<ref>Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 127.</ref><ref name=":0">Emily. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verbreitung

International

Im englischen Sprachraum wurde der Name Emily erst durch Prinzessin Amelia Sophie von Großbritannien, Irland und Hannover geläufig, die im englischen Emily genannt wurde, obwohl dies keine Namensvariante darstellt. Der Name war lange Zeit mäßig beliebt, erst um die Jahrtausendwende hin wurde er beliebt.<ref name=":0" />

In den USA rangierte Emily im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert um Rang 100 der Vornamenscharts. Ab den 1920er Jahren sank seine Beliebtheit, bis er im Jahr 1962 mit Rang 273 einen Tiefpunkt erreichte. Seit 1973 gehört der Name wieder zu den 100 meistgewählten Mädchennamen (Stand 2021). Von 1996 bis 2007 stand der Name durchgängig an der Spitze der Vornamenscharts. Zuletzt sank seine Popularität leicht. Im Jahr 2021 belegte Emily Rang 21 der Hitliste.<ref>Popularity in the United States. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref>

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Kanada. Auch hier stieg der Name in den 1970er Jahren wieder in der Top-100 der Vornamenscharts auf. Von 1997 bis 2002 belegte er die Spitzenposition, seitdem sinkt die Popularität. Im Jahr 2019 stand Emily auf Rang 15 der Vornamenscharts.<ref>Popularity in Canada. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref>

Auch in Australien war der Name um die Jahrtausendwende sehr beliebt.<ref>Popularity in Australia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref> Dagegen erreichte die Popularität des Namens in Neuseeland erst im Jahr 2013 mit Rang 2 der Hitliste ihren Höhepunkt. Im Jahr 2021 belegte der Name Rang 15 der Vornamenscharts.<ref>Popularity in New Zealand. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref>

Im Vereinigten Königreich ist der Name aktuell sehr beliebt. In England und Wales gehörte er lange Zeit zu den fünf beliebtesten Mädchennamen und belegte dabei mehrfach die Spitzenposition. Erst in den vergangenen Jahren sank seine Popularität etwas. Im Jahr 2020 belegte Emily Rang 15 der Hitliste.<ref>Popularity in England and Wales. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref> In Schottland stieg Emily in den 1990er Jahren in den Vornamenscharts auf und etablierte sich schließlich in der Top-10. In den Jahren 2014 und 2015 stand er an der Spitze der Hitliste. Im Jahr 2021 belegte er Rang 2 der Vornamenscharts.<ref>Popularity in Scotland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref> In Nordirland hat sich der Name in der Top-3 der Vornamenscharts etabliert. Im Jahr 2021 belegte er Rang 2.<ref>Popularity in Northern Ireland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref>

Auch in Irland gehört Emily zu den Spitzenreitern der Vornamenscharts. Im Jahr 2021 belegte der Name dort Rang 3 der Hitliste.<ref>Popularity in Ireland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref>

In Argentinien (Rang 15, Stand 2021)<ref>Popularity in Argentinia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref> und Chile (Rang 16, Stand 2021)<ref>Popularity in Chile. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref> ist der Name aktuell ebenfalls beliebt.

Der Name taucht in der Slowakei seit 2017 hin und wieder in den Top-50 auf.<ref>Popularity in Slovakia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 9. September 2025.</ref> In Tschechien befindet sich der Name seit 2005 in einem Aufwärtstrend innerhalb der Top-200.<ref>Popularity in Czechia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 9. September 2025.</ref> Der Name kommt in Polen seit 2000 regelmäßig in den Hitlisten vor. Bis zum Jahr 2023 wurde er circa 1.700 Mal vergeben. In Slowenien ist der Name seit rund zehn Jahren hin und wieder in den Vornamenscharts anzutreffen.<ref name=":2">Emily. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 9. September 2025.</ref>

Der Name gehört in Dänemark zu den Top-50. In Norwegen zählt er seit der Jahrtausendwende zu den beliebten Vornamen. Dahingegen ist er in Schweden eher mäßig populär.<ref>Emily. In: Nordicnames. Judith Ahrholdt, abgerufen am 9. September 2025.</ref>

In den Niederlanden kommt der Name seit 1930 jedes Jahr in den Hitlisten vor. Der Name war viele Jahre eher mäßig beliebt, befindet sich aber seit 2010 in den Top-100 und seit 2014 in den Top-40. Der Name wird in Frankreich seit Ende der 1960er Jahre jährlich bei der Namenswahl berücksichtigt. Er gilt als mäßig beliebt und wurde in den letzten 10 Jahren etwa 1.200 Mal vergeben.<ref name=":2" /> In Belgien belegt der Name seit 1995 Platzierungen zwischen Rang 137 und 83.<ref>Popularity in Belgium. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 9. September 2025.</ref> In Italien befindet sich der Name seit 1999 in den Top-200 und seit 2014 in den Top-50.<ref>Popularity in Italy. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 9. September 2025.</ref>

Deutscher Sprachraum

In Österreich gehört Emily seit 2004 zu den 50 meistgewählten Mädchennamen, er konnte jedoch nie eine Top-20-Platzierung erreichen. Im Jahr 2020 belegte Emily Rang 34 der Hitliste.<ref>Popularity in Austria. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref> Von 1984 bis 2023 wurden rund 5.600 Mädchen so genannt. Die Vergabe ist auch in Liechtenstein nachgewiesen.<ref name=":2" />

In der Schweiz wird der Name seit den 1940er Jahren vergeben, und seit den 1960er Jahren alljährlich. Von 1930 bis 2023 wurde er etwa 3.500 Mal gewählt.<ref name=":2" /> Emily stieg im Jahr 2005 in die Top-100 der Vornamenscharts auf. Dort etablierte sich der Name im vorderen Mittelfeld. Die bislang höchste Platzierung erreichte er im Jahr 2014, als er Rang 25 belegte. Im Jahr 2020 belegte er Rang 32 der Hitliste.<ref>Popularity in Switzerland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 20. August 2022.</ref>

In Deutschland kam der Name Emily in den 1990er Jahren in Mode. Rasch etablierte er sich unter den beliebtesten Mädchennamen.<ref name=":1">Emily. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 20. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2003 erreichte Emily mit Rang 5 seine bislang höchste Platzierung in den Vornamenscharts.<ref>Die beliebtesten Vornamen des Jahres 2003. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 20. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mittlerweile ist die Popularität des Namens zwar etwas gesunken, jedoch belegte Emily im Jahr 2021 immer noch Rang 15 der Hitliste.<ref>Deutschlands beliebteste Namen des Jahres 2021 – Top 500. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 20. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In dieser Statistik wird Emily gemeinsam mit den weitaus selteneren Varianten Emilie (ca. 11 % der Namensträger) und Emmily (ca. 0,2 % der Namensträger) behandelt.<ref name=":1" />

Varianten

In Deutschland existieren neben Emily die Varianten Emilie, Emmily, Emely, Emelie, Emmely. Im englischen Sprachraum kommt der Name in den Varianten Emalee und Emely vor. Diminutive sind Em, Emmie, Emmy, Millie, Milly.

Für weitere Varianten: siehe Emilia#Varianten und Emil#Varianten

Namensträgerinnen

  • Emily (* 1996), deutsche Sängerin, Kinderstar

Sonstiges

Einzelnachweise

<references />

sr:Емилија