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Lotte Ledl

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Datei:Lotte Ledl c1952.jpg
Lotte Ledl (ca. 1952)
Datei:Autograph of Lotte Ledl, Austrian Actress.jpg

Lotte Ledl (* 16. März 1930 in Wien; † 5. Oktober 2025 ebenda<ref>Österreichische Schauspielerin Lotte Ledl ist tot. In: t-online.de. 7. Oktober 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>) war eine österreichische Schauspielerin.

Leben und Karriere

Lotte Ledl absolvierte nach der Matura von 1949 bis 1951 das Max-Reinhardt-Seminar in Wien und debütierte in Strobl als Helena in Shakespeares Ein Sommernachtstraum. Danach spielte sie ab 1952 am Wiener Volkstheater und später am Theater am Parkring sowie am Residenztheater in München. 1963 wurde sie Mitglied des Burgtheaters. Darüber hinaus wirkte sie bei den Ruhrfestspielen, den Bregenzer Festspielen und den Salzburger Festspielen mit.

Ledl war bereits seit den 1950ern in vielen Filmrollen zu sehen. Liebenswerte Figuren verkörperte sie nur selten, meist war sie die missgünstige Rivalin, einfältige Magd, schwierige Ehefrau oder boshafte Nachbarin. Seit den 1960er Jahren agierte sie auch in zahlreichen Fernsehspielen und -serien. Ihre letzte größere Fernsehrolle war die der Köchin Anna Kofler in der Unterhaltungsserie Schlosshotel Orth zwischen 1996 und 2006. Ledl arbeitete danach aber noch mindestens bis 2019 als Theaterschauspielerin.<ref>Nachruf: Fernsehstar Lotte Ledl im Alter von 95 Jahren gestorben. 7. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref>

Persönliches

Ledl war mit dem Kameramann Sepp Riff verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn ist der Musicaldarsteller, Tänzer und Choreograph Alexander Riff(-Ledl) (* 1966). Lotte Ledl starb im Oktober 2025 im Alter von 95 Jahren.<ref name="lasex">Schauspielerin Lotte Ledl im Alter von 95 Jahren gestorben. In: derstandard.at. 7. Oktober 2025, abgerufen am 7. Oktober 2025.</ref>

Auszeichnungen

Filmografie

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Hörspiele

Literatur

  • C. Bernd Sucher (Hrsg.): Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S. 426.
  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H–L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 643.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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