Friedhelm Brebeck
Friedhelm Brebeck (* 16. Juli 1934 in Velbert; † 17. Januar 2026 in Ahrweiler<ref name="br.de 18. Januar 2026">Reporterlegende Friedhelm Brebeck gestorben. In: br.de. 18. Januar 2026, abgerufen am 18. Januar 2026.</ref>) war ein deutscher Fernsehjournalist und Auslandskorrespondent der ARD.
Leben
Friedhelm Brebeck absolvierte 1959 ein Volontariat bei der Westdeutschen Rundschau in Wuppertal und wurde anschließend Redakteur bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. 1963 wechselte er als Fernsehredakteur zum Südwestfunk nach Baden-Baden.<ref>SWR Retro: SWF-Reporter Friedhelm Brebeck lässt die Fernsehzuschauer einen Tag lang hinter die Kulissen der Abendschau-Produktion in Baden-Baden und Mainz blicken. (Streaming-Video; 15:54 Minuten) In: Abendschau-Werkstatt. 2. Januar 1964, abgerufen am 25. Februar 2023.</ref> Von 1970 bis 1972 war er Mitglied im Organisationskomitee der Olympischen Sommerspiele 1972, wo er die stellvertretende Leitung der Abteilung „Visual Design“ innehatte.<ref>Organisationskomitee für die Spiele der XX. Olympiade München 1972 (Hrsg.): Die Spiele: The Official Report of the Organizing Committee for the Games of the XXth Olympiad Munich 1972. (PDF; 43 MB) Band 1. pro Sport München, 1974, S. 46, abgerufen am 14. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), OCLC 255768680).</ref>
Anschließend kehrte Friedhelm Brebeck zum Fernsehen zurück. Ab 1973 arbeitete er als Redakteur und Reporter für den Bayerischen Rundfunk. 1978 wurde er Korrespondent der ARD in Teheran, danach war er als Korrespondent in Belgrad, Wien, Tel Aviv, Istanbul, Sarajevo und zuletzt im Kosovo tätig. Friedhelm Brebeck berichtete 19 Jahre lang über die Entwicklungen von unzähligen politischen Krisenherden im Nahen Osten. Für seine außerordentlichen Beiträge wurde er u. a. mit dem Grimme-Spezial-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 1992 ernannte ihn der Bayerische Rundfunk zum Chefreporter. 1997 wurde Brebeck mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet. Ab 1999 war Friedhelm Brebeck im Ruhestand in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo er im Juli 2021 von der Hochwasserkatastrophe betroffen war.<ref>Martin Durm: Schicksal ist, was kommt – Friedhelm Brebeck und die Katastrophe im Ahrtal. (PDF, 125 kB) In: SWR2 Leben. 14. September 2023, abgerufen am 20. Januar 2026 (Manuskript zur Sendung).</ref>
Im Januar 2026 starb Brebeck im Alter von 91 Jahren in einem Pflegeheim in Ahrweiler, wo er seit dem Hochwasser lebte.<ref name="br.de 18. Januar 2026" />
Publikationen
- Help my. Bilder vom belagerten Leben. Sarajewo 1992–1996. Bildband (mit Ursula Meissner). Reichold, Hannover 1996, ISBN 3-930459-17-5.
- Wie kommt der Krieg ins Fernsehen? (= Soiree im Bayerischen Landtag. Nr. 7). Bayerischer Landtag, Abt. Öffentlichkeitsarbeit und Information, München 2002, ISBN 3-927924-26-1.
Weblinks
- Literatur von und über Friedhelm Brebeck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Friedhelm Brebeck Internationales Biographisches Archiv 20/1999 vom 10. Mai 1999 (lö), Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 30/1999, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
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- Eckart Aretz: Interview mit Friedhelm Brebeck: „Jetzt hat man ihn – na und?“ In: tagesschau.de. 22. Juli 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. März 2015.
- Deutsche Welle Global Media Forum 2009: Friedhelm Brebeck on TV reports from war and crisis regions auf YouTube, 5. Juni 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value); Friedhelm Brebeck im Interview bei Deutsche Welle TV; Laufzeit: 2:35 min).Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brebeck, Friedhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fernsehjournalist |
| GEBURTSDATUM | 16. Juli 1934 |
| GEBURTSORT | Velbert |
| STERBEDATUM | 17. Januar 2026 |
| STERBEORT | Ahrweiler |