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Arzo

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Arzo
Datei:Arzo-coat of arms.svg
Wappen von Arzo
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Mendrisiow
Kreis: Riva San Vitale
Gemeinde: Mendrisioi2
Postleitzahl: 6864
Koordinaten: 716648 / 81612Koordinaten: 45° 52′ 34″ N, 8° 56′ 27″ O; CH1903: 716648 / 81612
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  }}
Höhe: 501 m ü. M.
Fläche: 2,79 km²
Einwohner: 1256 (31. Dezember 2025)
Einwohnerdichte: 450 Einw. pro km²
Website: www.arzo.ch
Datei:Arzo houses.jpg
Arzo
Arzo
Karte
Karte von Arzo
Karte von Arzo
{w
Datei:Arzo2.jpg
Kirche Santi Nazaro und Celso, Glockenturm
Datei:ETH-BIB-Kalkofen bei Arzo-Dia 247-03413.tif
Ehemaliger Kalkofen. Historisches Bild von Leo Wehrli (1922)
Datei:ETH-BIB-Arzo, Steinbruch an der Strasse mit Krahn und Hüttchen-Dia 247-10620.tif
Arzo, Steinbruch an der Strasse mit Kran und Hüttchen. Historisches Bild von Leo Wehrli (1937)
Datei:Arzo Marmorwerk.jpg
Marmor-Steinbruch (2007)

Arzo war bis zum 4. April 2009 eine politische Gemeinde im Kreis Riva San Vitale des Bezirks Mendrisio im Schweizer Kanton Tessin.

Geographie

Arzo liegt auf 501 m ü. M. am Fusse des Poncione d’Arzo (1015 m ü. M.) im Tal des Flüsschens Gaggiolo, dessen Zuflüsse oberhalb von Arzo die Täler Valle d’Arzo sowie Val Maggiore bilden. Das Dorf liegt rund 4 km westnordwestlich von Mendrisio und rund 8 km nordwestlich von Chiasso direkt an der Grenze zu Italien. Das Siedlungsgebiet ist fast vollständig mit dem von Besazio zusammengewachsen.

Geschichte

Das Dorf wurde 1335 als Arzio erstmals erwähnt. Arzo gehörte unter den Visconti, unter der schweizerischen Herrschaft und bis 1814 zum Bezirk Lugano. 1798 bildete es einen Teil der unabhängigen Republik Riva San Vitale. Der Ort war schon im Mittelalter für seine Steinbrüche bekannt. Die vielfarbigen Varietäten des „Arzo-Marmors“ („Buntmarmor“) wurden in weit über eintausend Kirchenbauten überwiegend zur Innendekoration verwendet,<ref>Francis de Quervain: Die nutzbaren Gesteine der Schweiz. Kümmerly & Frey, Bern 1969, S. 156–157, 159.</ref> beispielsweise für den Bau des Doms zu Como, 1435 für die Restaurierung der Fassade des Brolettos in Como, für den Altar der Kirche San Pietro in Astano sowie für das Relief an der Kathedrale San Lorenzo in Lugano. Das Dorf erhob eine Abgabe auf den in seinen Brüchen gewonnenen „Marmor“, der eigentlich ein Kalkstein und eine Kalksteinbrekzie, partiell zudem ein Dolomitgestein ist.<ref>Francis de Quervain: Die nutzbaren Gesteine der Schweiz. Kümmerly & Frey, Bern 1969, S. 157.</ref> In der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts musste Arzo den Herzögen von Mailand acht Wehrpflichtige stellen.<ref>Stefania Bianchi: Arzo. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 26. Juni 2017.</ref>

In kirchlicher Hinsicht gehörte Arzo zur Pfarrei Riva San Vitale, von der es am 15. Oktober 1630 abgelöst und zur unabhängigen Pfarrei ausgestaltet wurde; im 18. Jahrhundert schuldete es der Mutterkirche von Riva San Vitale noch einen Zins von 415 Lire, der später abgelöst wurde.<ref>Celestino Trezzini: Arzo. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 1, Ardutius – Basel, Attinger, Neuenburg 1921, S. 453 (Digitalisat).</ref>

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der Gemeinden Arzo, Capolago, Genestrerio, Mendrisio, Rancate und Tremona von deren Stimmberechtigten gutgeheissen. Sie haben sich per 5. April 2009 zur neuen Gemeinde Mendrisio zusammengeschlossen. Arzo ist aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Arzo (mit Fotos) auf patriziatoarzo.ch</ref>

Bevölkerung

Vorlage:SäulendiagrammZahl für 2025 lt. Città del Mendrisio<ref>Arzo. Città di Mendrisio, 2026, abgerufen am 20. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verkehr

Arzo wird hauptsächlich durch die Hauptstrasse 393 erschlossen, die das Dorf mit der nur wenige Kilometer entfernten A2 sowie mit Saltrio in Italien verbindet. Die wichtigste Verbindungsstrasse für das weiter oben im Tal gelegene Dorf Meride zweigt in Arzo von der Hauptstrasse ab.

Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref>Arzo. In: ISOS - Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung. Bundesamt für Kultur BAK, 2002, abgerufen am 9. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Infrastrukturen

Sport

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Arzo – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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