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Surcuolm

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Surcuolm
Datei:Surcuolm wappen.svg
Wappen von Surcuolm
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR)
Region: Surselvaw
Politische Gemeinde: Obersaxen Mundauni2
Postleitzahl: 7138
frühere BFS-Nr.: 3600
Koordinaten: 730262 / 179947Koordinaten: 46° 45′ 29″ N, 9° 8′ 38″ O; CH1903: 730262 / 179947
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Höhe: 1346 m ü. M.
Fläche: 6,46 km²
Einwohner: 109 (31. Dezember 2007)
Einwohnerdichte: 17 Einw. pro km²
Website: Surcuolm
Datei:Surcuolm.jpg
Surcuolm
Surcuolm
Karte
w{w

Surcuolm (<phonos file="roh-sursilvan-Surcuolm.ogg">[ˌsuʁˈkuə̯lm]</phonos>/?, deutsch und bis 1943 offiziell Neukirch bei Ilanz) ist eine Ortschaft in der Gemeinde Obersaxen Mundaun im Schweizer Kanton Graubünden.

Bis zum 31. Dezember 2008 war sie eine selbständige politische Gemeinde.

Geographie

Surcoulm gehört geografisch zum Plateau von Obersaxen und wies ursprünglich ein ähnliches Siedlungsmuster mit Weilern und Einzelhöfen um das Kerndorf auf wie andere Ortschaften auf dem Plateau.<ref name="HLS" /> Die Bevölkerung von Surcuolm ist herkömmlich romanisch­sprachig. Anders als die benachbarten Siedlungen Flond und Luven ist sie allerdings katholisch.

Geschichte

Datei:Surcuolm01.JPG
Kirche St. Georg
Datei:Karte Gemeinde Surcuolm 2007.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009

Surcoulm wurde 1570 als surgolm urkundlich erwähnt. Nach dem 11. Jahrhundert vom Lugnez her besiedelt, bestand Surcoulm um 1480 aus sieben Höfen, die politisch und wirtschaftlich eng mit Morissen verflochten waren und im 16. Jahrhundert zum Hochgericht Lugnez gehörten. Die 1604 erbaute Kirche St. Georg war bis 1643 Filiale der Lugnezer Talkirche Pleif.<ref name="HLS" />

Um 1630 trennte sich Surcoulm von Morissen, behielt aber eine Weidegemeinschaft bis 1895.<ref name="HLS" /> Mitte des 19. Jahrhunderts wurden aufgrund des Gesetzes zur Bekämpfung der Heimatlosigkeit jenische Familien eingebürgert.

Datei:Obersaxen Mundaun, 28-09-2025. (actm.) 15.jpg
Katholische St.-Georgs-Kirche in Surcuolm, Haupteingang.

Vor 1970 ein typisches Bergbauerndorf mit Ackerbau und Viehwirtschaft, wandelte sich Surcoulm zum Tourismusort mit dem Skigebiet Obersaxen Mundaun am Piz Mundaun, Herbergen und zahlreichen Ferienhäusern. 1964 bis 1992 erfolgte eine Gesamtmelioration mit Flond und teilweise Obersaxen. Seit 1989 besteht ein Schulkonsortium mit Flond. 2005 stellte der erste Sektor 23 Prozent der Arbeitsplätze in Surcuolm.<ref name="HLS" />

Die zuvor selbständige Gemeinde fusionierte per 1. Januar 2009 mit Flond zur politischen Gemeinde Mundaun. Seit dem 1. Januar 2016 gehört sie zur neu gebildeten Gemeinde Obersaxen Mundaun.

Wappen

Wappen von Surcuolm
Wappen von Surcuolm
Blasonierung: „In Rot über goldenem (gelbem) Dreiberg ein goldenes Griechisches Kreuz

Die im überlieferten Gemeindesiegel dargestellten Kirchengebäude werden im Wappen durch das Kreuz ersetzt, der Dreiberg verdeutlicht ihre Lage auf dem Hügel.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1941 1950 2000 2007
Einwohner 123 55 67 83 130 109

Sehenswürdigkeiten

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Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="HLS">Adolf Collenberg: Surcuolm. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

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