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Louis Raymond

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Louis Raymond Tennisspieler
Louis Raymond
Louis Raymond
Louis Raymond im Jahr 1929
Nation: Sudafrika 1912Datei:Red Ensign of South Africa (1912-1928).svg Südafrikanische Union
Geburtstag: 28. Juni 1895
Todestag: 30. Januar 1962
(mit 66 Jahren)
1. Profisaison: 1919
Rücktritt: 1931
Spielhand: Links, einhändige Rückhand
Einzel
Karrierebilanz: 121:60<ref>RAYMOND, LOUIS'S career match record. In: thetennisbase.com. Abgerufen am 20. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Karrieretitel: 27
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open
French Open VF (1927)
Wimbledon HF (1924)
US Open
Doppel
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open
French Open
Wimbledon HF (1924, 1927)
US Open
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Olympische Spiele
Olympische Medaillen:
Gold Antwerpen 1920 Einzel
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Louis Bosman Raymond (* 28. Juni 1895 in Pretoria; † 30. Januar 1962 in Johannesburg) war ein südafrikanischer Tennisspieler. 1920 gewann er die Goldmedaille im Einzel der Olympischen Spiele.

Leben

Sein größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille im Herreneinzel bei den Olympischen Spielen 1920 mit einem Sieg über den Japaner Kumagai Ichiya. Bei denselben Spielen schied er mit Brian Norton im Viertelfinale des Doppels aus. Vier Jahre später unterlag Raymond im Einzel der ersten Runde der Spiele in Paris.

In seiner Karriere gewann Raymond sechsmal die südafrikanischen Tennismeisterschaften (1921–1924, 1930–1931). Zwischen 1919 und 1931 nahm er sechsmal an den Wimbledon Championships teil. Sein bestes Resultat dort erzielte er 1924, als er das Halbfinale erreichte, wo er vom späteren Turniersieger Jean Borotra geschlagen wurde. Im Doppel stand er 1924 und 1927 ebenfalls im Halbfinale, genauso wie 1919 im Mixed-Doppel. Bei den Internationalen französischen Tennismeisterschaften, die später als French Open ausgetragen wurden, zog er 1927 ins Viertelfinale ein. Selbiges Ergebnis erzielte er 1920 bei den Hartplatz-Weltmeisterschaften.

Zusammen mit Charles Winslow, seinem Vorgänger als Olympiasieger, spielte er zwischen 1919 und 1931 in zehn Partien für die südafrikanische Davis-Cup-Mannschaft im Davis Cup. Seine Bilanz dort war 10:31. Von seiner Karriere sind 27 Turniersiege überliefert, die er hauptsächlich in seinem Heimatland gewonnen hat.

Der Spielstil von Raymonds wurde wie folgt beschrieben:

„Raymond [...] has an excellent ground game coupled with a good service and fair volleying and overhead. His game is not remarkable. He is a hard-working, deserving player who attains success by industry rather than natural talent. His judgment is sound and methods of play orthodox, except for a tendency to run around his backhand.“

„Raymond [...] verfügt über ein ausgezeichnetes Grundspiel, gepaart mit einem guten Aufschlag und passablen Volleys und Overheads. Sein Spiel ist nicht auffällig. Er ist ein bemühter, verdienter Spieler, der seinen Erfolg eher durch Fleiß als durch natürliches Talent erzielt. Sein Urteilsvermögen ist solide und die Spielmethoden orthodox, abgesehen von der Tendenz, seine Rückhand zu umlaufen.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Bill Tilden: The Art of Lawn Tennis<ref>William T. Tilden: The Art of Lawn Tennis. New York 1922, ISBN 978-1-58963-332-2.</ref>

Erfolge

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Olympische Spiele (1)
Sonstige Turniere
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (0)
Sand (0)
Rasen (1)

Einzel

Turniersiege

Nr. Jahr Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 23. August 1920 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Olympische Spiele Rasen JapanDatei:Flag of Japan.svg Kumagai Ichiya 5:7, 6:4, 7:5, 6:4

Weblinks

Commons: Louis Raymond – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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1896: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg John Pius Boland | 1900: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Laurence Doherty | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Beals Wright | 1908: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Josiah Ritchie (Rasen) / Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Arthur Gore (Halle) | 1912: Sudafrika 1912Datei:Red Ensign of South Africa (1912-1928).svg Charles Winslow (Rasen) / Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg André Gobert (Halle) | 1920: Sudafrika 1912Datei:Red Ensign of South Africa (1912-1928).svg Louis Raymond | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Vincent Richards | 1988: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Miloslav Mečíř | 1992: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Marc Rosset | 1996: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Andre Agassi | 2000: RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jewgeni Kafelnikow | 2004: ChileDatei:Flag of Chile.svg Nicolás Massú | 2008: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Rafael Nadal | 2012: Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Andy Murray | 2016: Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Andy Murray | 2020: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Alexander Zverev | 2024: SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Novak Đoković

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