Zum Inhalt springen

Groppenbruch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Juni 2024 um 08:09 Uhr durch imported>Linus P. S. Feix (Geographie).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Groppenbruch
Stadt Dortmund
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(398)&title=Groppenbruch 51° 35′ N, 7° 24′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(398) 51° 35′ 10″ N, 7° 23′ 51″ O
 {{#coordinates:51,586066666667|7,3975805555556|primary
dim=10000 globe= name=Groppenbruch region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 65 m ü. NHN
Fläche: 3,63 km²
Einwohner: 398 (31. Dez. 2013)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 27. Oktober 1917
Eingemeindet nach: Mengede
Postleitzahl: 44359
Vorwahl: 0231
Unterbezirk: 951
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Groppenbruch ist ein Stadtteil im Dortmunder Norden und gehört zum Stadtbezirk Mengede.

Geographie

Groppenbruch liegt südlich und nördlich der Bundesautobahn 2 und grenzt im Westen an die Emscher. Der Stadtteil wird vom Dortmund-Ems-Kanal durchquert. Neben Wohnbebauung verfügt der Stadtteil über eine Baustofffabrik mit eigenem Hafen und einer alteingesessenen Waffelfabrik.

Im Norden grenzt Groppenbruch an Waltrop.

Der Ort liegt auf einer Höhe von 65 m ü. NHN.

Geschichte

Der Name Groppenbruch wird aus dem germanischen Wort Xroppa (Kugelförmige Töpfereierzeugnisse) und Bruch = Niederung abgeleitet.

Erste keltische Siedlungen datieren Archäologen in die Zeit von 500 bis 200 v. Chr. Beim Bau der Bundesautobahn 2 wurden unter anderem auch römische Münzen gefunden, die auf regen Handel zu Zeiten der Römer hindeuten.

Groppenbruch wurde erstmals urkundlich im Jahr 1349 mit Gobelinus in deme Gropenbroke erwähnt. 1362 wird ein Christiano in den Gropenbroke im Urbar der Reichsabtei Werden geführt. Zwischen 1382 und 1839 Einzelhöfe in Gropenbroke urkundlich genannt. Als Bauerschaft Groppenbruech ab 1648 erwähnt. Im Jahr 1841 erscheint erstmals der heutige Ortsname Groppenbruch in einer Ortschaftstabelle.<ref>Michael Flöer: Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 16, Bielefeld 2021, S. 109/110</ref>

Groppenbruch gehörte im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit zur Grafschaft Dortmund, zeitweise zur Grafschaft Mark und ab 1504 zur Reichsstadt Dortmund.

Im 19. Jahrhundert war Groppenbruch eine Landgemeinde im Landkreis Dortmund und Amt Castrop. 1885 hatte die Gemeinde (plus 1 Wohnplatz) eine Fläche von 3,74 km², davon 138 ha Ackerland, 35 ha Wiesen und 36 ha Holzungen. Es gab 30 Wohngebäude mit 32 Haushaltungen und 227 Einwohner.<ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Berlin 1887, S. 80/81, Online-Ausgabe Münster, Universitäts- und Landesbibliothek 2014</ref>

Am 27. Oktober 1917 wurde Groppenbruch nach Mengede eingemeindet und am 1. April 1928 schließlich zusammen mit Mengede in die Stadt Dortmund eingegliedert.<ref></ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 2003 2008 2013
Einwohner 352 390 398<ref>Statistikatlas 2015. (PDF; 24,2 MB) Stadt Dortmund – Stabsstelle Dortmunder Statistik, Juli 2015, S. 15, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. September 2016; abgerufen am 29. Juni 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de</ref>

Weblinks

Commons: Dortmund-Groppenbruch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aplerbeck: Aplerbeck (mit Aplerbecker Mark) | Berghofen (mit Berghofer Mark) | Schüren | Sölde | Sölderholz (mit Lichtendorf)
Brackel: Asseln | Brackel (mit Neuasseln) | Wambel | Wickede
Eving: Brechten | Eving (mit Kemminghausen) | Holthausen | Lindenhorst
Hombruch: Barop (mit Schönau) | Bittermark | Brünninghausen (mit Renninghausen) | Eichlinghofen (mit Salingen) | Hombruch | Kirchhörde-Löttringhausen (mit Großholthausen, Kirchhörde, Kleinholthausen, Löttringhausen und Schanze) | Menglinghausen | Persebeck-Kruckel-Schnee (mit Kruckel, Persebeck und Schnee) | Rombergpark-Lücklemberg (mit Lücklemberg)
Hörde: Benninghofen (mit Loh) | Hacheney | Holzen (mit Höchsten) | Hörde (mit Clarenberg) | Syburg (mit Buchholz) | Wellinghofen (mit Niederhofen) | Wichlinghofen
Huckarde: Deusen | Huckarde (mit Wischlingen) | Jungferntal-Rahm (mit Jungferntal und Rahm) | Kirchlinde (mit Hangeney)
Innenstadt-Nord: Borsigplatz | Hafen | Nordmarkt
Innenstadt-Ost: Kaiserbrunnen (mit Körne) | Ruhrallee | Westfalendamm (mit Gartenstadt)
Innenstadt-West: City | Dorstfeld | Dorstfelder Brücke | Westfalenhalle (mit Kreuzviertel
Lütgendortmund: Bövinghausen | Kley | Lütgendortmund (mit Holte-Kreta und Somborn) | Marten | Oespel | Westrich (mit Dellwig)
Mengede: Bodelschwingh | Mengede (mit Brüninghausen) | Nette | Oestrich | Schwieringhausen (mit Ellinghausen und Groppenbruch) | Westerfilde
Scharnhorst: Alt-Scharnhorst | Derne | Hostedde (mit Grevel) | Kirchderne | Kurl-Husen (mit Fleier, Husen und Kurl) | Lanstrop | Scharnhorst-Ost

Vorlage:Klappleiste/Ende