Zum Inhalt springen

Haferfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. November 2025 um 17:28 Uhr durch imported>B.Thomas95 (Einwohnerzahl gemäß Zitat).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Haferfeld
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(17)&title=Haferfeld 51° 43′ N, 11° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(17) 51° 42′ 38″ N, 11° 8′ 0″ O
 {{#coordinates:51,710588888889|11,133255555556|primary
dim=10000 globe= name=Haferfeld region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 17 (15. Mai 2022)<ref>Zensusatlas 2022, Statistische Ämter des Bundes und der Länder, abgerufen am 5. November 2025.</ref>
Eingemeindet nach: Gernrode
Postleitzahl: 06485
Vorwahl: 039485
Lage von Haferfeld in Sachsen-Anhalt
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Haferfeld ist ein Ortsteil Gernrodes, das seinerseits als Ortsteil Stadt Gernrode zur Stadt Quedlinburg im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz gehört.

Darüber hinaus ist es als Revierförsterei im örtlichen Denkmalverzeichnis eingetragen.

Lage

Datei:Forsthaus Haferfeld.jpg
Revierförsterei Haferfeld

Haferfeld liegt an der Landesstraße L 243 von Gernrode nach Harzgerode südlich von Gernrode.

Eine Buslinie verbindet den Ortsteil mit Gernrode, in der Nähe gibt es den Haltepunkt Sternhaus-Haferfeld der Selketalbahn.

Haferfeld umfasst nur wenige Gebäude, darunter die Revierförsterei Haferfeld.

Geschichte

Datei:Wegweiser Haferfeld.jpg
Historischer Wegweiser in Haferfeld

Im Jahr 1539 wurde auf dem Haferfeld ein Vorwerk mit Zollhaus errichtet.<ref>Rosemarie und Gerhard Kellermann, Chronik der Stadt Gernrode, Gernroder Kulturverein Andreas Popperodt e.V. 2013, Seite 22</ref> Das in der Nähe Haferfelds ursprünglich befindliche Dorf Beheim wurde während des Dreißigjährigen Kriegs zur Wüstung.<ref>Rosemarie und Gerhard Kellermann, Chronik der Stadt Gernrode, Gernroder Kulturverein Andreas Popperodt e.V. 2013, Seite 30</ref> In der Zeit von 1726 bis 1859 wurde eine Haferfeldschänke betrieben. Sie musste 1859 aus Platzgründen schließen. Anschließend bestand eine Oberförsterei.<ref>Rosemarie und Gerhard Kellermann, Chronik der Stadt Gernrode, Gernroder Kulturverein Andreas Popperodt e.V. 2013, Seite 36, 50</ref> 1832 erwarb der Amtmann Henneberg neben der Stiftsdomäne Gernrode auch das Vorwerk Haferfeld.<ref>Rosemarie und Gerhard Kellermann, Chronik der Stadt Gernrode, Gernroder Kulturverein Andreas Popperodt e.V. 2013, Seite 47</ref>

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das denkmalgeschützte Gebäude der heutigen Revierförsterei Haferfeld errichtet. Es entstand als zweigeschossiger schlichter Backsteinbau. Das Obergeschoss ist mit einer vertikalen Verbretterung verkleidet. Fenster und Eingangsbereich sind in den für die Bauzeit typischen Formen erhalten.<ref>Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 7.2: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Winfried Korf und Theo Gosselke: Landkreis Quedlinburg. Halle 2007, ISBN 978-3-86568-072-3, Seite 130</ref> Das Forstrevier Haferfeld gehört zum Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt und ist dort dem Forstbetrieb Ostharz angegliedert.

Kurzzeitig, von 1993 bis 1995 bestand neben der Försterei wieder eine Gaststätte.<ref>Rosemarie und Gerhard Kellermann, Chronik der Stadt Gernrode, Gernroder Kulturverein Andreas Popperodt e.V. 2013, Seite 36</ref>

Literatur

  • Rosemarie und Gerhard Kellermann: Chronik der Stadt Gernrode. Gernroder Kulturverein Andreas Popperodt e.V. 2013.
  • Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Winfried Korf und Theo Gosselke: Landkreis Quedlinburg. (= Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 7.2), herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt. Halle 2007, ISBN 978-3-86568-072-3, S. 130.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende