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Badische II (alt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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II
IIb alt (ab 1868)
Anzahl: 4
Hersteller: Stephenson
Baujahr(e): 1843–1844
Ausmusterung: 1865–1872
Achsfolge: 1A1 n2
2A n2 (nach Umbau 1854)
Spurweite: 1600 mm
1435 mm (nach Umbau 1854)
Länge über Puffer: 12.220 mm
12.230 mm (nach Umbau 1854)
Höhe: 4.270 mm
Gesamtachsstand: 3.327 mm
3.354 mm (nach Umbau 1854)
Kuppelraddurchmesser: 1.730 mm
Laufraddurchmesser: 1.070 mm
Leermasse: 16,6 t
20,0 t (nach Umbau 1854)
Dienstmasse: 18,7 t
22,2 t (nach Umbau 1854)
Reibungsmasse: 10,5 t
12,5 t (nach Umbau 1854)
Radsatzfahrmasse: 10,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 44 km/h
Kessel: Longboiler
Kesselüberdruck: 5,33 bar
Heizrohrlänge: 3.648 mm
Anzahl der Heizrohre: 150
Rostfläche: 0,85 m²
Strahlungsheizfläche: 5,14 m²
Rohrheizfläche: 62,75 m²
Verdampfungsheizfläche: 67,89 m²
Steuerungsart: Stephenson
Zylinderdurchmesser: 356 mm
Kolbenhub: 508 mm
Lokomotivbremse: Schraubenbremse am Tender
Tenderbauart: Stephenson 3 T 3,78
Wasservorrat: 3,78 m³

Die vier Fahrzeuge der Gattung II,<ref>Zur Unterscheidung der nach dem Schema von 1868 bezeichneten Lokomotiven auch als II (alt) bezeichnet.</ref> ab 1868 IIb alt der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn waren Breitspur-Dampflokomotiven für 1600 mm Spurweite.

Es handelte sich dabei um die ersten badischen Lokomotiven der Longboiler-Bauart. Die Fahrzeuge hatten einen über die hintere Laufachse hinausragenden quadratischen Stehkessel und einen schmiedeeisernen Innenrahmen. Die verwendete Stephenson-Steuerung ermöglichte die Veränderung der Zylinderfüllung. Die unter dem Langkessel liegende Speisepumpe wurde mit einer Exzenterwelle angetrieben. Der innen liegende Gabelrahmen aus Eisen war ursprünglich für Regelspur konzipiert. Die Räder standen deshalb auf den Seiten entsprechend nach außen.

Die Maschinen hatten eine sehr schlechte Lastverteilung (15 % vorn, 60 % Mitte, 25 % hinten), so dass die Lokomotiven zum Nicken neigten.

Bei der Umspurung auf Normalspur 1854 wurden die Maschinen auf die Achsfolge 2A umgebaut. Der Antrieb erfolgte über eine Blindwelle. Dabei wurde auch ein kleiner Wetterschutz für die Kesselarmaturen angebaut.

Die Fahrzeuge hatten einen Schlepptender der Bauarten 3 T 5,13 - 3 T 5,40.

Fußnoten

<references />

Literatur

  • Hermann Lohr, Georg Thielmann: Lokomotiv-Archiv Baden. transpress, Berlin 1988, ISBN 3-344-00210-4.

Vorlage:Klappleiste/Anfang Deutsche Reichsbahn (1920–1945): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven

Deutsche Bundesbahn: Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven

Deutsche Reichsbahn (1945–1993): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven

Länderbahnen: Baden · Bayern · Braunschweig · Mecklenburg · Oldenburg · Pfalz · Preußen · Sachsen · Württemberg · Elsaß-Lothringen Vorlage:Klappleiste/Ende