Gaumenlaut
In der Phonetik wird Gaumenlaut heutzutage als Oberbegriff von Palatal und Guttural verstanden.<ref>Metzler Lexikon Sprache. 5. Aufl., hrsg. v. Helmut Glück u. Michael Röder. Metzler 2016.</ref>
In älterer Literatur sowie außerhalb der Fachsprache bezeichnet Gaumenlaut zuweilen in einem engeren Sinn entweder nur die Gutturale<ref>Sprache. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 15, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 178.</ref><ref>Eintrag bei duden.de</ref> oder nur die Palatale (Vordergaumenlaute) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) = (harter) Gaumen).<ref>Deutsche Grammatik. Von Ch. Friedrich Koch. Sechste verbesserte Auflage. Nach dem Tode des Verfassers besorgt von Dr. Eugen Wilhelm. Jena, 1875</ref><ref>Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage, 1905–1909, Stichwörter Gaumenlaute und Palatāle (bei zeno.org: Gaumenlaute und Palatāle)</ref>
Literatur
- Friedrich Schmitthenner: Teutonia – Ausführliche deutsche Sprachlehre, Die Gaumenlaute, S. 15 ff., Online-Version, Joh. Christ. Hermannsche Buchhandlung, 1828
- Willibald Wagenbach: Wer nicht hören kann muss (ab-)sehen, Nr. 18 - Die Zungen-Gaumenlaute (Reibelaute / Vorderzunge), Online-Version, Deutscher Schwerhörigenbund e.V. (Hrsg.), Mai 2005
Einzelnachweise
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