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Martin Loeb

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Vorlage:Hinweisbaustein Martin Loeb (* 11. März 1959 in Paris; † 22. März 2025<ref>Mort de Martin Loeb, acteur chez Jean Eustache : un regard intense d'une infinie tristesse. In: Les Inrocks. 24. März 2025, abgerufen am 24. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ebenda) war ein französischer Schauspieler.

Leben und Wirken

Seine Schwester Caroline Loeb (* 1955) wurde vor allem in Frankreich als Chansonsängerin, Schauspielerin und Theaterregisseurin bekannt. Beider Vater ist der französische Kunsthändler Albert Loeb (* 1932), der von 1958 bis 1971 eine Galerie in New York City besaß und 1966 eine Galerie in Paris eröffnete.<ref>Marie Potard: La galerie Albert Loeb ferme. In: Le Journal des Arts. 11. Februar 2025, abgerufen am 25. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Martin Loeb ist Enkel des Galeristen Pierre Loeb (1897–1964) und Großneffe der Fotografin Denise Colomb (1902–2004).

Loeb machte sein Filmdebüt 1974 unter Regie von Jean Eustache in dem Drama Meine kleinen Geliebten. In diesem Film hatte er gleich die Hauptrolle eines pubertierenden Jungen verkörpert. Besonderes Aufsehen erregte er zwei Jahre später als „Fabrizio“ in dem umstrittenen Film Spielen wir Liebe (gedreht 1976, veröffentlicht 1977), wo er, zum Drehzeitpunkt 17 Jahre alt, in dezidiert erotischen Darstellungen mit seinen beiden 11-jährigen Filmpartnerinnen Lara Wendel und Eva Ionesco zu sehen war. Im Sommer 2006 wurden Bildträger des Films in ungeschnittener Fassung in Deutschland unter dem Vorwurf der Kinderpornografie bundesweit gerichtlich beschlagnahmt.

Nach 1979 zog sich Loeb aus dem Schauspielgeschäft zurück. Im Erwachsenenalter war er als Graveur und Künstler tätig.<ref>Galerie Première Ligne: Interview de Martin Loeb. 29. August 2017, abgerufen am 25. März 2025.</ref>

Filmografie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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