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Andy Irons

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Philip Andrew „Andy“ Irons<ref name="nyt">Andy Irons, Surf Champion, Is Dead at 32. In: New York Times vom 3. November 2010</ref> (* 24. Juli 1978 in Hanalei auf Kauaʻi<ref name="nyt" />, Hawaiʻi; † 2. November 2010 in Grapevine<ref>Finding Irons' cause of death will take weeks. In: Honolulu Star-Advertiser vom 4. November 2010</ref>, Texas) war ein US-amerikanischer Profisurfer und 3-facher Weltmeister der ASP.

Leben

Irons wurde in Hanalei auf der hawaiischen Insel Kauaʻi geboren. Sein Vater war Ende der 1970er ein bekannter Surfer und brachte ihm das Surfen bereits in seiner frühen Jugend bei. Wenn er nicht im Wasser war, spielte er zum Ausgleich Tennis oder Golf. Irons stand auf dem Brett mit dem linken Fuß vorne, er surfte also regular.<ref>Surf-Weltmeister Andy Irons tot aufgefunden. Abgerufen am 13. November 2021.</ref>

Irons größte Erfolge waren drei Weltmeistertitel in Folge in den Jahren 2002 bis 2004. Er gewann ebenfalls dreimal in Folge die Quiksilver Pro France-Wettbewerbe in den Jahren 2003 bis 2005, zweimal die Rip Curl Pro-Wettbewerbe in den Jahren 2006 und 2007, sowie viermal in Folge den Vans Triple Crown of Surfing in den Jahren 2002 bis 2006. Am 3. September 2010 gewann Irons den Billabong Pro Teahupoo in Tahiti. Es war die letzte größere Wettkampfteilnahme vor seinem Tod.

Andy Irons starb am 2. November 2010 im Alter von 32 Jahren auf dem Rückweg von einem Surfwettbewerb in Puerto Rico an einem Herzinfarkt infolge einer verstopften Koronararterie. Irons litt an Denguefieber. Im Körper des Verstorbenen wurden außerdem Spuren von Psychopharmaka, Methadon, Kokain und Designerdrogen gefunden.<ref>Irons Family Interprets Toxicology Reports in: TheInertia.com vom 8. Juni 2011</ref><ref>Surfer Died of Heart Attack and Drugs in: New York Times vom 8. Juni 2011</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Surfer Andy Irons died of heart attack: family (Memento vom 12. Juni 2011 im Internet Archive) in: Reuters vom 10. Juni 2011. Abgerufen am 7. April 2024.</ref><ref>Toter Surf-Weltmeister: Irons starb an einem Herzinfarkt. In: Spiegel Online. 10. Juni 2011, abgerufen am 10. Juni 2011.</ref><ref>Surf-Champion Irons tot aufgefunden in: Spiegel Online vom 3. November 2010</ref>

Er hinterließ seine hochschwangere Ehefrau Lyndie, mit der er seit dem 25. November 2007 verheiratet war. Am 8. Dezember 2010 wurde ihr gemeinsamer Sohn Andrew Axel geboren.<ref>Im leuchtenden Tunnel, Gerhard Pfeil, Der Spiegel 14/2011, 4. April 2011</ref>

Erfolge

Jahr Bewerb Platzierung Titel Land
2010 ASP * Billabong Pro Teahupoo 1. Franzosisch-PolynesienDatei:Flag of French Polynesia.svg Französisch-Polynesien
2007 ASP * Rip Curl Pro Bells Beach 1. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
2006 ASP * Rip Curl Pro Bells Beach 1. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
2006 ASP * Triple Crown of Surfing 1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
2005 ASP * Quiksilver Pro France 1. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
2005 ASP * Triple Crown of Surfing 1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
2004 ASP * Men's Championship Tour 1. Weltmeister Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
2004 ASP * Quiksilver Pro France 1. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
2003 ASP * Men's Championship Tour 1. Weltmeister Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
2003 ASP * Triple Crown of Surfing 1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
2003 ASP * Quiksilver Pro France 1. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
2002 ASP * Men's Championship Tour 1. Weltmeister Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
2002 ASP * Triple Crown of Surfing 1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten

* Die Association of Surfing Professionals (ASP) wurde 2015 in World Surf League (WSL) umbenannt.

Vermächtnis

Der Surffilm Andy Irons: Kissed by God (2018) ist eine Hommage an sein Lebenswerk. Wegbegleiter wie Bruce Irons, Kelly Slater und Andy Irons Witwe Lyndie erzählen die Geschichte über ein Rock-’n’-Roll-Leben und den Tod eines genialen Surfers.<ref>Kissed by God: der wohl meist diskutierte Surffilm der Geschichte des Surfens, Nicolai Seidle, Prime Surfing Magazine, 20. Oktober 2018.</ref><ref>Film-Trailer: Andy Irons - Kissed by God, Film Kunst Kinos, abgerufen am 29. November 2018.</ref>

Der Dokumentarfilm Blue Horizon (2004) des Directors Jack McCoy zeigt Andy Irons in der Hochphase seiner Karriere.<ref>Film-Trailer: Blue Horizon, Vimeo, abgerufen am 29. November 2018.</ref> Der Film erzählt auch von der langjährigen Rivalität zwischen Irons und dem elffachen Weltmeister Kelly Slater.

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Hawaii erklärte den 13. Februar zum „Andy Irons Day“, denn er war der einzige Surfer weltweit, der die Wettbewerbe an jedem Austragungsort der ASP-World Tour gewann.<ref>Surfing champion Irons dead, ABC News, 3. November 2010.</ref>

Irons erhielt im Jahr 2008 einen Eintrag in den Surfing Walk of Fame in Huntington Beach, Kalifornien.<ref>Surfing Walk of Fame - Surf Champions, Offizielle Website (englisch).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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