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Jan W. Morthenson

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Jan Wilhelm Morthenson (* 7. April 1940 in Örnsköldsvik; † 22. Oktober 2024 in Stockholm<ref>Traueranzeige. In: familjesidan.se. Abgerufen am 18. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein schwedischer Komponist.

Leben

Er studierte bei Runar Mangs und Ingvar Lidholm Komposition und an der Universität von Uppsala Ästhetik bei Heinz-Klaus Metzger. Metzger schärfte sein Interesse und seine kritische Auseinandersetzung mit avantgardistischen Ideen.<ref name="svenskmusik">Jan W Morthenson. svensmusik.org, abgerufen am 14. November 2018.</ref> Im schwedischen Musikleben war Morthenson sehr aktiv, er publizierte Artikel in Zeitschriften, Tageszeitungen und im Rundfunk. 1974–1975 war er Vorsitzender der schwedischen ISCM-Sektion. Er dozierte am San Francisco College of Music, an der Musikhochschule in Stockholm und bekleidete einige staatliche Ämter im Bereich der Musik.

Werke

Morthenson schuf über 120 Werke für verschiedene Besetzungen, wobei gerade in seinen frühen Stücken die Klangfarbe wichtiger erscheint als der musikalische Ausdruck; später schrieb er sogenannte „Metamusik“, die sich kritisch mit Gattungen wie der Oper, Kirchenmusik oder der Militärmusik auseinandersetzte.<ref name="svenskmusik" />

Werke für Blasorchester

  • 1963 Coloratura III für Kammerorchester
  • 1977–1978 Attacca für Blasorchester und Tonband
  • 1984 Energia I für Jugendblasorchester, Synthesizer, Percussion, Elektrische Bass-Gitarre und Kontrabass
  • 1987 Paraphonia für Blasorchester

Literatur

  • Alfred Baumgartner: Propyläen Welt der Musik – Die Komponisten – Ein Lexikon in fünf Bänden. Band 4. Propyläen Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-549-07830-7, S. 90/91.
  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Blasmusik-Lexikon. 5. Auflage. HeBu-Musikverlag, Kraichtal 2010, ISBN 978-3-9806925-9-5, S. 540 f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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