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Joe Diffie

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Joe Diffie (2017)

Joe Diffie (* 28. Dezember 1958 in Tulsa, Oklahoma; † 29. März 2020 in Nashville, Tennessee<ref>Stephen L. Betts: Joe Diffie, Nineties Country’s ‘Pickup Man,’ Dead at 61 From Coronavirus. In: Rolling Stone. 29. März 2020, abgerufen am 29. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Country-Sänger.

Anfänge

Joe Diffie entstammte einer musikbegeisterten Familie; beide Elternteile waren Country-Musiker. Joe selbst spielte während seiner Schulzeit in verschiedenen Bands Gospel, Rock und Bluegrass. Mit der Bluegrass-Formation „Special Edition“ erreichte er einen gewissen Bekanntheitsgrad in der örtlichen Szene. Nachdem einer seiner selbstgeschriebenen Songs von Hank Thompson aufgenommen worden war, beschloss er, sein Glück in Nashville zu versuchen.

Karriere

In Nashville hielt er sich zunächst mit einem Job in der Fabrik für Gibson-Gitarren über Wasser. Für einen Musikverlag besang er Demo-Bänder und schaffte so einen ersten Einstieg in die Szene. 1989 spielte Holly Dunn einen Song ein, bei dem er als Co-Autor mitgewirkt hatte. Auch die Forester Sisters griffen auf sein Material zurück. Schließlich erhielt Diffie einen Schallplattenvertrag bei Epic Records.

Bereits seine erste Single Home, schaffte es auf Platz eins der Country-Charts. Es folgten drei Top-10-Hits. Sein 1992 erschienenes Album Regular Joe erreichte Goldstatus. Der zu den Neo-Traditionalisten zählende Diffie hatte sich damit in der Country-Szene etabliert. Er erhielt eine Grammy-Nominierung und weitere Auszeichnungen. Aus seinem 1994 erschienenen vierten Album, dem etwas mehr rock-orientierten Third Rock From the Sun, wurden zwei Nummer-1-Hits ausgekoppelt, der Titelsong und Pickup Man. 1995 hatte er mit der Single Bigger Than the Beatles nochmal einen Nr.-1-Erfolg in den Charts, danach ließen die Verkaufszahlen langsam nach, und auch Hitparadenerfolge wurden seltener.

2002 wurde Diffie in die Oklahoma Music Hall of Fame aufgenommen. Sein letztes Album, Tougher Than Nails, erschien 2004 bei einem unabhängigen Label. 2005 erreichte die Country-Sängerin Jo Dee Messina mit My Give a Damn’s Busted Platz Nr. 1 der Country-Charts; Diffie hatte als Co-Autor an diesem Song mitgewirkt und ihn bereits 2001 auf seinem Album In Another World veröffentlicht.

Joe Diffie verstarb am 29. März 2020 im Alter von 61 Jahren an den Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion.<ref>Sonaiya Kelley: Joe Diffie, award-winning country music singer, dies at 61 of COVID-19 complications. In: LAtimes.com. 29. März 2020, abgerufen am 29. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> An seinem vierten Todestag veröffentlichte der Countrysänger Hardy mit Hixtape, Vol. 3: Difftape ein Mixtape, bei dem insgesamt 30 Sänger/-innen 17 Titel aus Diffies Diskografie neu interpretieren.<ref>Carena Liptak: Hardy Drops All the Details on His Joe Diffie-Themed ‘Hixtape Vol. 3′. Taste of Country, abgerufen am 11. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie

Alben

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Weitere Alben

  • 2010: Homecoming – The Bluegrass Album (Rounder / Umgd)

Kompilationen

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Weitere Kompilationen

  • 2002: Super Hits
  • 2003: The Essential Joe Diffie
  • 2009: The Ultimate Hits (AGR Television Records)
  • 2011: Playlist: The Very Best of Joe Diffie

Singles

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Weitere Singles

  • 2013: All in the Same Boat (mit Sammy Kershaw & Aaron Tippin)
  • 2013: Girl Ridin’ Shotgun (mit D-Thrash)
  • 2018: I Got This
  • 2018: Quit You

Gastbeiträge

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

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Weblinks

Commons: Joe Diffie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

<references />

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