Sterners Labkraut
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| Sterners Labkraut | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Galium sterneri | ||||||||||||
| Ehrend. |
Sterners Labkraut (Galium sterneri) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Sie ähnelt dem Triften-Labkraut (Galium pumilum). Die Art ist nach dem schwedischen Lehrer und Botaniker Karl Rikard Sterner (1891–1956) benannt.
Merkmale
Sterners Labkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 15, selten bis zu 25 Zentimetern erreicht. Dieser Hemikryptophyt wächst rasig und bildet zahlreiche nicht blühende vierkantige Stängel aus. Der Stängel ist bereits unterhalb der Mitte verzweigt, zart und hat einen Durchmesser von weniger als 7 Millimetern. Die Blätter sind schmal verkehrt eilanzettlich und sechs- bis achtmal so lang wie breit.
Der Blütenstand ist pyramidal. Die Blütenstiele sind 1 bis 2 Millimeter lang. Die Krone weist einen Durchmesser von 2,3 bis 3,3 mm auf. Die Frucht ist spitz papillös.
Die Blütezeit reicht von Juni bis August.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 44.<ref name="Oberdorfer2001" />
Vorkommen
Sterners Labkraut ist ein nordisch-subatlantisches, ozeanisches Florenelement. Es kommt in Großbritannien, Irland, auf den Färöer, in Dänemark, Norwegen und Deutschland vor.<ref name="WCSP" /> Es kommt in Mitteleuropa nur in Dänemark sowie in Deutschland auf Sylt vor. Diese Art besiedelt hier sandige und steinige Rohböden der Küste.<ref name="Oberdorfer2001" />
Taxonomie
Sterners Labkraut wurde 1960 von Friedrich Ehrendorfer in Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse, Abteilung 1 Band 169 Seite 420 als Galium sterneri erstbeschreiben.
Belege
Einzelnachweise
<references> <ref name="Oberdorfer2001"> </ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>
Weblinks
- Sterners Labkraut. auf FloraWeb.deVorlage:Abrufdatum
- Sterners Labkraut. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
Bilder: