Vitronic
| VITRONIC
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Vitronic Logo & Claim 2019.jpg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1984 |
| Sitz | Wiesbaden, Deutschland |
| Leitung | Daniel Scholz-Stein Matthias Pörner Heiko Frohn Matej Okáli Robert Ševela |
| Mitarbeiterzahl | 895<ref name=JA24>Angaben gemäss Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 der VITRONIC Machine Vision GmbH, Wiesbaden im Unternehemensregister</ref> |
| Umsatz | 182 Mio. EUR<ref name=JA24 /> |
| Branche | Industrielle Bildverarbeitung |
| Website | vitronic.com |
Die Vitronic Machine Vision GmbH (ehem. Vitronic Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH) ist ein Hersteller von Bildverarbeitungssystemen mit Sitz in Wiesbaden. Die Systemlösungen werden derzeit vor allem in den Branchen Verkehrstechnik, Logistik, Photovoltaik, Automotive, Medizin & Pharma, Verpackung sowie im Bereich Bodyscannen eingesetzt. Vitronic galt 2007 als sogenannter Hidden Champion seiner Branche.<ref>Hermann Simon: Hidden Champions des 21. Jahrhunderts. Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer. Campus, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-593-38380-4. S. 197.</ref>
Ein weiterer Geschäftszweig im Bereich Verkehrstechnik ist die Herstellung und der Vertrieb von Geräten für behördliche Geschwindigkeitsmessungen namens PoliScan speed sowie Enforcement Trailer. In der Logistik finden die Bildverarbeitungssysteme Anwendung beim Lesen z. B. von Adressdaten auf Paketen.
Geschichte
Vitronic wurde von Norbert Stein im Jahre 1984 gegründet. Seit 2007 befinden sich Hauptsitz und Produktion am Standort Wiesbaden. Das Unternehmen beschäftigte bis 2006 in Deutschland und seinen weltweiten Niederlassungen rund 700 Mitarbeiter.<ref name="daten">VITRONIC kennenlernen: Profil. In: Internetpräsenz. VITRONIC Machine Vision GmbH, Wiesbaden, abgerufen am 22. September 2025.</ref> Seit Ende 2010 ist Vitronic auf vier Kontinenten vertreten. Seit 2018 sind weltweit über 1000 Personen bei Vitronic beschäftigt.
2020 übergab Vitronic-Gründer Norbert Stein die CEO-Funktion an seinen Schwiegersohn Daniel Scholz-Stein.<ref name="daten" />
Mitte 2024 wurde das Unternehmen durch die zur PPF Group gehörende ITIS Holding übernommen.<ref>Die ITIS Holding, ein Unternehmen der PPF Group, hat den Kauf der deutschen VITRONIC Group erfolgreich abgeschlossen. VITRONIC Machine Vision GmbH, 23. Mai 2024, abgerufen am 25. Januar 2025.</ref>
Unternehmensstruktur
Vitronic ist mit Tochterunternehmen, Vertriebsniederlassungen oder -partnern vertreten in:
- Amerika:
- USA: Louisville (KY), Atlanta (GA), Germantown (MD), Philadelphia (PA)
- Brasilien: Paraná
- Chile: Santiago
- Mexiko: Mexiko-Stadt
- Asien:
- Australien:
- Europa:
- Deutschland: Wiesbaden (Hauptsitz), Heilbronn, Berlin, Kaiserslautern, Niedernhausen, Potsdam
- Estland: Tallinn
- Frankreich: Lyon, Paris
- Großbritannien: Birmingham
- Litauen: Vilnius
- Österreich: Wien
- Polen: Kędzierzyn-Koźle, Warschau
- Portugal: Lissabon
- Slowenien: Ljubljana
- Spanien: Barcelona
Produkte
- Systeme zur 2D- und 3D-Qualitätsinspektion
- Systeme zur Oberflächen- und Maßinspektion
- Systeme zur Texterkennung und Identifikation von Barcodes und 2D-Codes
- Systeme zur laserbasierten Kontrolle von Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen.
- Systeme zur Mautkontrolle
- Systeme zur berührungslosen 3D-Erfassung von menschlichen Körpermaßen
Weblinks
- Unternehmen VITRONIC kennenlernen. In: Internetpräsenz. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden, abgerufen am 2. März 2022.
- Andreas Hagen: Toll Collect. Ein Public Private Partnership (PPP) Desaster. In: Onlinemagazin TELEPOLIS, heise online. Heise Medien GmbH & Co. KG, Hannover, 5. Februar 2004, abgerufen am 2. März 2022.
- (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive )Schweißnahtsensorprüfung mit Vitronic-Gerät
- Morten Freidel: Hersteller von Blitzer-Anlagen: Bilder für eine langsamere Welt. In: FAZ.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt am Main, 3. April 2015, abgerufen am 2. März 2022.
Einzelnachweise
<references />