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Fingerfood

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Datei:Fingerfood.jpg
Fingerfood
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Appetizer in einem Restaurant
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Apérogebäck

Fingerfood (von englisch finger ‚Finger‘ und food ‚Nahrung‘), auch „Häppchen“ genannt, bezeichnet Speisen, die mit den Fingern statt mit Besteck gegessen werden.

Definition

Der Duden definiert Fingerfood als „Speisen, die so zubereitet sind, dass sie [auf Partys oder Empfängen] ohne Besteck [mit den Fingern] zum Mund geführt werden können“.<ref>Duden | Fingerfood | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. In: duden.de. Abgerufen am 20. April 2020.</ref> Das Reglement des Schweizer Bocuse d’Or sieht darüber hinaus vor, dass Fingerfood „in maximal 2 Bissen stehend mit einer Hand gegessen werden“ können muss.<ref>Reglement Team-Wettbewerb «Swiss Finger Food Trophy». (PDF; 109 kB) In: BocusedOrSuisse.ch. Abgerufen am 3. Mai 2017.</ref> Dazu zählen auch Antipasti, Appetithäppchen, Canapés, Meze, Sandwichs, Snack, Tapas und Tortillas sowie an kleinen Spießen servierte Lebensmittel.<ref>Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. dtv, München 2015, S. 158, ISBN 978-3-423-36245-0.</ref> Sushi gehört ebenfalls zu Fingerfood, da die japanische Etikette das Essen mit der Hand ohne Verwendung von Essstäbchen gestattet. Hierbei ist aber das Essen mit nur einem Bissen gestattet. Auch im Fast-Food-Segment werden diverse Fingerfood-Gerichte, z. B. Chicken Wings, angeboten, gerade beim Unterwegs-Essen ist diese Art des Essens praktisch.

Geschichte

Sandwiches sind unter diesem Namen für Mitte des 18. Jahrhunderts nachgewiesen, zunächst nur in England.<ref>WhatsCookingAmerica.net: Sandwich History. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> Canapés kamen in Frankreich gegen Ende des 18. Jahrhunderts auf.<ref>PBS.org: Speakeasies, Sofas, and the History of Finger Foods. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> Wann und wo die Sammelbezeichnung „Fingerfood“ aufkam, ist nicht bekannt.

Varianten

Bei der Pflege von Senioren und Behinderten wird Fingerfood aus Bestandteilen des normalen Menüs für jene Patienten geformt, die nicht mit Messer und Gabel essen können; damit ist die Verfügbarkeit des Essens wie zu Hause möglich und lässt besonders Patienten ohne Zeitgefühl mehr Selbständigkeit beim Essen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Essen und Trinken bei Demenz (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Mai 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dge.de (PDF)</ref>

Literatur

  • Heiko Antoniewicz: Fingerfood. Die Krönung der kulinarischen Kunst. Matthaes, Stuttgart 2006, ISBN 3-87515-015-5.

Weblinks

Wiktionary: Fingerfood – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

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