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Gudrun (Name)

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. Februar 2026 um 00:45 Uhr durch imported>Alfred Kiefer (Vorname: Klammerlemma).
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Gudrun ist ein weiblicher Vorname nordischer Herkunft und die eingedeutschte Form von altnordisch Guðrún.<ref name=":0">Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 167.</ref>

Herkunft und Bedeutung

Gudrun ist ein zweigliedriger germanischer Personenname, der aus den altnordischen Wörtern guðr „Kampf“ und rúna „Geheimnis, Geheimnislehre“ zusammengesetzt ist.<ref name=":0" /><ref>Kristoffer Kruken, Ola Stemshaug: Norsk Personnamnleksikon. 3. Auflage. Samlaget, Oslo 2013.</ref>

Seit dem Bekanntwerden und der Verbreitung germanischer Sagenstoffe in der Romantik (19. Jahrhundert) wurde er im deutschsprachigen Raum als Frauenname neu belebt.

Verbreitung

Der Mädchenname Gudrun wurde in Deutschland von 1930 bis Mitte der 1990er Jahre jedes Jahr bei der Namenswahl berücksichtigt. Besonders beliebt war er von Ende der 1930er bis Ende der 1950er Jahre.<ref name=":2">Gudrun. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 18. November 2025.</ref> Durchschnittlich belegte der Name Rang 38 in den 1940er<ref>Beliebteste Vornamen der 1940er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 18. November 2025.</ref> und Rang 35 in den 1950er Jahren<ref>Beliebteste Vornamen der 1950er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 18. November 2025.</ref>. Die höchste Platzierung erzielte er im Jahr 1953 mit Rang 22.<ref>Beliebteste Vornamen 1953. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 18. November 2025.</ref> In Österreich befand sich der Name von 1984 bis 1990 in den Top-200. Danach ging seine Popularität zurück. Seit den 2010er Jahren wird der Name nur noch sporadisch gewählt.<ref>Vornamen der Geborenen. In: STATISTIK AUSTRIA. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 18. November 2025.</ref> Der Name wurde in der Schweiz von 1930 bis Anfang der 1970er Jahre jährlich vergeben. Er war aber nur mäßig populär. Seit den 1990er Jahren wird fast kein Kind mehr so genannt.<ref name=":2" />

In Schweden wurde der Name von 1930 bis 1949 häufiger vergeben. In Dänemark hingegen von 1900 bis 1950.<ref name=":1">Gudrun. In: Nordicnames. Judith Ahrholdt, abgerufen am 18. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name lag in Norwegen Mitte der 1940er Jahre in den Top-100 der Hitlisten.<ref>Popularity in Norway. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 18. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name kommt in den Niederlanden seit 1930 fast jedes Jahr in den Vornamenscharts vor. Er wird aber nur in einem geringen Umfang vergeben.<ref name=":2" /> In Frankreich tauchte der Name im Jahr 1943 kurzzeitig in den Top-500 auf.<ref>Popularity in France. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 18. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Namenstag

Der Namenstag ist am 8. Januar, Gedenktag der heiligen Gudula.

Varianten

  • Gudrun, deutsch, skandinavisch
  • Gudrune, (Nebenform von Gudrun)
  • Gutrune, (Nebenform von Gudrun)
  • Guðrún, isländisch (mit Namensträgerinnen)
  • Guðrun, färöisch

Kurzform:

Namensträgerinnen

Mythologische und literarische Figuren

Vorname

Für Trägerinnen des Namens Guðrún siehe dort.

Weitere Verwendung

Ähnliche Namen

Zu unterscheiden von:

Einzelnachweise

<references />